Lorenz Fischer Neuraltherapie

Neuraltherapie Lorenz Fischer

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Forschungssituation Neuraltherapie: Gespräch mit Prof. Dr. medizin. Lorenz Fischer von der Uni Bern.

Forschungssituation Neuraltherapie: Gespräch mit Prof. Dr. medizinisch Lorenz Fischer von der Uni Bern. Welche Motivation hat ein Hausarzt, sich in seiner Hausarztpraxis ausschliesslich auf Schmerz- und Neuraltherapie zu konzentrieren? "Ich bin begeistert, wie die Schmerzneurophysiologie durch Neuraltherapie weiter erforscht und erklärt werden kann und wie oft mit geringem Kraftaufwand und nahezu ohne Begleiterscheinungen langanhaltende Therapieeffekte erzielt werden können.

"Diese Formulierungen kommen von Prof. Dr. medizinisch Lorenz Fischer, der neben seiner Tätigkeit auch Neuraltherapie an der Uni Bern in Teilzeit unterrichtet und ausarbeitet. Welche Bereiche der Neuraltherapie zur Schulmedizin und welche zur komplementärmedizinischen Versorgung zählen, erklärt Prof. Fischer im Nachfolgeinterview.

Gespräch mit Prof. Lorenz Fischer: Das EDI hat 2011 einen Bericht (1) veröffentlicht, nach dem " Schmerztherapie durch Injektion von Lokalanästhetika (sog. Lokal- und Segmentneuraltherapie) " von der schweizerischen Basis ohne Zeitbegrenzung übernommen wird und als " nicht komplementärmedizinische Leistungen " bewertet wird. Weshalb ist die örtliche und sektorale Neuraltherapie in der Schweiz heute Teil der sogenannten konventionellen Medizin?

Prof. Dr. medizin. Lorenz Fischer: Die Orthodoxe Medizin hat bereits vor jahrzehntelang verschiedene Aspekte der Neuraltherapie eingenommen - nämlich einen Teil der Lokal- und Segmentneuraltherapie. Dies ist ein starker Hinweis auf die Effektivität und Unbedenklichkeit der Neuraltherapie. Der wesentliche Aspekt der "interventionellen Schmerztherapie" bei der Indikation und Injektion in diesen Fällen ist mit der Lokal- und Segmentneuraltherapie gleich.

In allen Krankenhäusern und Arztpraxen, in denen Schmerz auf spezielle Weise therapiert wird, werden wesentliche Bestandteile der Lokal- und Segmentneuraltherapie unter dem Begriff der diagnostischen und therapeutischen Regionalanästhesie eingesetzt. Eine große Kraft der Neuraltherapie (nach Huneke) ist die ergänzende Kombinationsmöglichkeit von Spritzen nach neuronalen Aspekten und unter Einbeziehung des sogenannten Störfeldes in gewissen Fällen.

Passt die Neuraltherapie daher in die Schulmedizin oder die komplementäre Heilmethode? Prof. Dr. m. E. Lorenz Fischer: Beide. Der Bereich der Neuraltherapie ist komplementärmedizinisch ausgerichtet. Der größte Teil der örtlichen und sektoralen Neuraltherapie stammt aus der Schulmedizin. xKannst du noch einmal kurz erläutern, was unter " Neuraltherapie " zu verstehen ist?

Prof. Dr. medizin. Lorenz Fischer: Neuraltherapie bedeutet deutlich vereinfacht: Diagnose und Behandlung von Krankheiten (insbesondere Schmerzen) durch Injektion von Lokalanästhetika, d.h. mit Lokalanästhetika. Segmenttherapie: Bei dieser Art der Neuraltherapie wird auch ein neuanatomisch definiertes Umfeld von Schmerzen oder Dysfunktionen behandelt. Was sind die Ursachen für die Therapiewirkung der Neuraltherapie?

Prof. Dr. medizin. Lorenz Fischer: Die Lokalanästhesie durchbricht an mehreren Punkten eine Form des "Teufelskreises". Die Schmerzen lassen nach oder verschwinden ganz. Zahlreiche Mechanismen der Neuraltherapie sind daher durch moderne Schmerztherapien (Neurophysiologie) bekannt. Warum wird die Neuraltherapie aus naturwissenschaftlicher Perspektive als effektiv und sinnvoll klassifiziert? Prof. Dr. medizin. Lorenz Fischer: Im Zuge unserer Forschungsarbeiten konnten wir zum Beispiel nachweisen, dass so genannte Primary Care Provider oder Allgemeinmediziner, die die Neuraltherapie in ihre Praxiskonzepte aufgenommen haben, deutlich höhere Therapieergebnisse bei Muskel-Skelett-Erkrankungen erreichen als Primary Care Provider, die nur mit konventionellen Verfahren arbeiten.

Dies ist ein starker Hinweis auf die Effektivität der Neuraltherapie. Bei der Neuraltherapie gruppe mussten weniger Erwerbsunfähigkeiten verordnet werden und es kam zu weniger Nachwirkungen. Prof. Dr. André Busato vom Zentrum für evaluierende Forschungen in der Orthopädie an der Uni Bern war massgeblich für die statistischen Auswertungen dieses grossen Zahlenwerks verantwortlich.

Es geht hier um die Studie: In einer weiteren Untersuchung konnten wir bei 280 von Medizinern an die Neuraltherapie verwiesenen Schmerzkranken folgendes belegen - eine Therapie, die gegen herkömmliche Messungen resistent ist: Weitere Untersuchungen von Forschungsgruppen der Nicht-Neuraltherapie belegen ebenfalls die Effektivität und den Nutzen der örtlichen und segmentierten Neuraltherapie sowie der Interferenzen.

Die Fischer L. et al.: Health Technology Assessments Neural Therapy 2005 und Fischer L, Ludin S. et al.: Gesuch beim Schweizerischen BAG, 2010). Welche Vorteile hat die Neuraltherapie für den Betroffenen? Prof. Dr. medizin. Lorenz Fischer: Die uns zur Verfügung stehenden Forschungsergebnisse belegen, dass neuronale Therapieverfahren in der Regel günstiger sind als die bisher erforschte konventionelle medizinische Behandlung.

In einer weiteren Untersuchung konnten wir nachweisen, dass Primärmediziner, die die Neuraltherapie in ihre Praxiskonzepte aufgenommen haben, Patientinnen und Patientinnen therapieren, die stärker und über einen längeren Zeitraum krank sind als die Vergleichsgruppe der herkömmlichen Primärmediziner. In der Neuraltherapiegruppe waren die Kosten für die direkte Beratung gestiegen, was sich durch aufwändigere und chronische Krankheitsbilder, Interventionsmaßnahmen und verlängerte Sprechzeiten erweisen kann.

Darüber hinaus mussten auch die Leistungserbringer mit einer integrierten Neuraltherapie in dieser Untersuchung weniger Erwerbsunfähigkeiten vorschreiben als die reinen Schulmedizin. In den Jahren 2000 bis 2008 haben wir die kumulativen Werte aller Primärversorger mit ausschliesslich konventioneller medizinischer Therapie mit allen Primärversorgern mit ebenfalls integrativer Neuraltherapie abgeglichen. Bei den Erstversorgern mit Einbindung der Neuraltherapie waren sowohl die durchschnittlichen Kosten (insgesamt) pro Jahr und pro Patienten als auch die Arzneimittelkosten pro Jahr und Patienten deutlich niedriger.

Kurz gesagt, die Neuraltherapie ist kosteneffizienter. Quelle: Fischer L., Ludin S. et al: Antragstellung zuhändenden Schweizerischen Bundesamtes für Gesundheitswesen 2010xxEine 2009 von Dr. medizin. M. Pflege und Ihnen (3) veröffentlichte Facharbeit hat neue Gesichtspunkte der "neurogenen Entzündungen" untersucht. Prof. Dr. medizin. Lorenz Fischer: Dass in einem gewissen klinischen Bild (sog. Sudeck = "Komplexes regionales Schmerzsyndrom") die umstrittene Dysfunktion der Nervs gegenüber einer primären Inflammation umgekehrt werden kann, da die hier vorhandenen Nervs beide (einschließlich der Entzündung) auslösen.

Darüber hinaus haben wir das prinzipielle "kleine Sache - große Wirkung" anhand von positivem Feedback ("Teufelskreis") bei Schmerzen und Entzündungen dargestellt. xxFür welche Krankheiten ist die Neuraltherapie sehr erfolgreich? Prof. Dr. medizin. Lorenz Fischer: Die Neuraltherapie funktioniert weitgehend über das Vegetationsnervensystem. Dies ist sowohl bei Schmerzen als auch bei Entzündungen von Bedeutung.

comxYou hatte früher eine Allgemeinpraxis, in der du auch als Neuraltherapeut gearbeitet hast. Sie haben sich in Ihrer Arztpraxis seit einigen Jahren ausschliesslich auf die Schmerz- und Neuraltherapie konzentriert. Zudem lehrst und forschst du an der Uni Bern im Zuge einer Lehrtätigkeit Neuraltherapie. Wieso hast du dich so sehr auf Neuraltherapie konzentriert?

Prof. Dr. medizin. Lorenz Fischer: "Was mich begeistert, ist, wie die Schmerzneurophysiologie mit Hilfe der Neuraltherapie weiter erforscht und erklärt werden kann, und mit wie wenig MÃ??he und nahezu ohne Begleiterscheinungen oft langfristige Therapieeffekte erzielt werden können. Zahlreiche Menschen, die als Therapieresistente angesehen werden, weil sie nicht mehr auf konventionelle medizinische Therapien reagieren, kommen in die Neurotherapie.

Wenn ich diesen Menschen durch Neuraltherapie behilflich sein kann (einige haben seit vielen Jahren eine Leidenswahrscheinlichkeit), dann ist das eine sehr motivierende Erfahrung. Darüber hinaus ist es nach Huneke eine Kraft der Neuraltherapie, dass die Behandlung des "Störfeldes" in gewissen Lebenssituationen den Therapiedurchbruch bewirken kann. Auch meine bisherigen Erkenntnisse und Ergebnisse in der praktischen Anwendung und in der Wissenschaft sind wieder eine gesicherte Grundlage für meine Vorträge.

Ein Teil der Lehrveranstaltungen an der Uni Bern ist für alle Studierende verpflichtend und beinhaltet auch Abiturfragen. All dies ist sehr inspirierend und umsetzbar, denn die Lehrverantwortlichen an der Medizinschen Fachhochschule der Uni Bern sind sehr offen. Ursachen: x(3) Therapie des Komplexe Regionalschmerzsyndroms (CRPS) der Oberste Extremitäten mit mehrfacher örtlicher Betäubung des Ganglions Sternatum, M. Pastor, L. Fischer, Practice 2009;98:247-57.

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