Lymphdrainage bei Geschwollenen Lymphknoten

Die Lymphdrainage bei geschwollenen Lymphknoten

Unterstützt werden kann dies durch eine manuelle Lymphdrainage. Du leidest an geschwollenen Lymphknoten? Dementsprechend wird die Massage immer in Richtung des Abflusses zum Lymphknoten durchgeführt.

Die Lymphdrainage - zielgerichtete Beweglichkeit der Lymphsäfte

Lymphdrainage ist eine Form der Therapie, bei der das lymphatische System durch unterschiedliche Griff- und Massagedüsen angeregt wird. Besonders geeignet ist die Applikation als Entstauungs- und Ödemtherapie, wenn sich nach einer Operation (insbesondere Tumorentfernung) oder einem Trauma angeschwollene Körperregionen entwickeln. Auf der Extremitäten und am Körperstamm wird die Förderleistung der Lymphgefäà erhöht. Lymphdrainage erhöht nicht die Durchblutung wie die herkömmliche Massagen, aber sie verändert aktiv die Hautsituation und die Subcutis von Flüssigkeiten.

Die Lymphdrainage vor und nach der Operation trägt dazu bei, das Gesäß unter Schmerzbekämpfung zu entspannen, was mit Zellflüssigkeit gefüllte gefüllte möglich ist. Bei ausgeprägte Lympherkrankungen (Stauungen) wird die Thin otherapie mit der Pflege der Haut, Kompressionsverbänden und Bewegungs-Therapie zusammengeführt, sie gehört dann zur so genannten Komplexpharmazeutika ("komplexe Entstauungstherapie", KPE). Lange Zeit wurde die Lymphdrainage nach der Versorgung von bösartigen Geschwülsten, die keiner Chemobehandlung unterzogen wurden, nicht angewendet, denn befürchtete, mit der Heilmassage "wanderten" die Krebszellen.

Jüngste Untersuchungen haben gezeigt, dass Krebszellen vermutlich nicht aktiv migrieren und durch die Lymphdrainage nicht beeinflussbar sind. Trotzdem empfehlen Fachleute weiterhin, bei Kontraindikationen von der Verwendung der Lymphdrainage abzusehen. Bis in die 1960er Jahre wurde die Behandlung von Emil Vodder weiterentwickelt, seitdem ist sie aufgebaut und wird an angehende Krankengymnasten und Masseure weitergegeben.

Krankengymnastik bei Lymphdrainagen von Entzündungsherden

Entzündungen der Lymphknoten - Lymphadenitis ist nicht ungewöhnlich. Schwellungen schmerzhafter Lymphknoten sind in der Regelsprache ein Indiz für die aktive körpereigene Abwehrkräfte. Entzündungen des lymphatischen Knotens sind in der Praxis meistens eine Bakterieninfektion. Keime dringen über Hautschäden oder aus gefilterter Gewebeflüssigkeit in das lymphatische System ein und eine Lymphentzündung kann über die lymphatischen Gefäße erfolgen.

Unbehandelt kann die Larvenentzündung zu einer Krankheit mit vielen Komplikationen werden. Schwellungen der Lymphknoten treten immer dann auf, wenn das körpereigene Antikörperabwehrsystem die Krankheitserreger abwehrt. Bei zusätzlicher Röte, Erwaermung und starker Schmerzsensitivitaet kann es aber auch zu einer Entzuendung des lymphatischen Knotens kommen. Ursache dafür sind vor allem Keime (Streptokokken o.ä.), die ihren Weg in die Lymphknoten eingenommen haben.

Viren- oder Pilzbefall können auch Lymphadenitiden verursachen. Dies führt in der Regel zu einer örtlichen Anschwellung der Lymphknoten. Im Falle von systemischen Krankheiten (z.B. Rheuma) oder malignen Krankheiten kann es zu einer Anschwellung der Lymphknoten im ganzen Organismus kommen. Lymphknoten können sich auch bei autoimmunen Krankheiten wie HIV ausbreiten. Last but not least gibt es Krankheiten, bei denen der Lymphknoten selbst die Hauptursache ist.

Ein Lymphom oder eine Leukämie kann sich durch eine Schwellung der Lymphknoten manifestieren. Im Falle einer schweren Lungenentzündung sollte immer kalt und nicht heiß verwendet werden. Durch die wohltuende Wirkung wird die Blutzirkulation und auch der Lymphfluß angeregt, so dass sich die Entzündungen im Körper gut ausbreiten können. Abhängig von der Entzündungsursache der Lymphknoten kann es zu einer Abweichung von dieser allgemeinen Regelung kommen.

Schwellungen der Lymphknoten treten im Halsbereich auf. Im Falle von Entzündungen, Schnupfen oder Krankheiten des Mundes oder der Zähnchen werden die Lymphknoten im Halsbereich belastet und können zu Entzündungen führen. Oftmals geht die Anschwellung dann von selbst zurück. Wenn die Lymphknoten durch erhöhte Lymphakkumulation oder Operation stark belastet sind, kann eine manueller Lymphfluss vonnöten sein.

Hier stimuliert der Behandler mit bestimmten sanften, zumeist angenehmen Griffen den Lymphfluss. Danach befördert es die Gewebeflüssigkeit durch Massagedrucke in die nun "leeren" Lymphknoten. Die Lymphdrainage sollte bei schweren entzündlichen Zuständen vermieden werden, um die Verbreitung von Krankheitserregern zu unterdrücken. Gleiches trifft auf bösartige, möglicherweise streuende Krankheiten zu.

Die axillaren Lymphknoten quellen auch verhältnismäßig oft. Vor allem bei Schäden an der Obergrenze kann es zu einer örtlichen Lymphschwellung kommen. Im Falle von Brustschmerzen oder Brustveränderungen und begleitenden geschwollenen Axillarlymphknoten sollte eine Gynäkologie durchgeführt werden, um maligne Krankheiten ausschließen zu können. Hinter der Anschwellung verbirgt sich nicht immer eine gesundheitsgefährdende Krankheit.

So können z. B. die Lymphknoten der Achselhöhle auch durch kleine Schnitte beim Rasieren auslösen. Orthopädische oder chirurgische Krankheiten der unteren Extremitäten führen oft zu einer massiven Anschwellung (Ödem), ebenso wie entzündliche Krankheiten wie z. B. rheumatische Zustände. Über die Lymphknoten der Achse wird die Fluidität abgeführt. Diese kann durch eine manuell gesteuerte Lymphdrainage gefördert werden.

Die Schwellung der Lymphknoten kann nach Eingriffen, die zur Entnahme der Lymphknoten führten (z.B. nach Brustkrebs), durch eine dauerhafte Überlastung der restlichen Lymphknoten verursacht werden. Aber auch hier ist eine manuell gesteuerte Lymphdrainage durchaus denkbar. Die Lymphdrainage ist in der Regel bei akuter Entzündung oder bösartigen Erkrankungen gegenläufig. Die Lymphdrainage des Arms beinhaltet auch die Entwässerung der zervikalen Lymphknoten, da das lymphatische System mit dem herzensnahen Blutesystem verbunden ist, und in der Lymphdrainage werden alle Station bis zum Wechsel vom lymphatischen System zum Blutesystem "gereinigt".

Die Lymphdrainage der Oberarmlymphknoten sammelt die Lymphflüssigkeit von der Handfläche zum Unterarm und gibt sie in die Lymphknoten der Achselhöhle ab, wobei sie sich von der Rückseite des Armes zur Vorderseite des Armes und dann in die Achselhöhle austritt. In der Leistengegend befinden sich die Lymphknoten, die für die unteren Extremitäten und die Harnwegsregion sind.

Eine Schwellung tritt auf, wenn die untere Gliedmaße verletzt sind oder wenn der Urogenitaltrakt oder das Rektum betroffen ist. Kleine Beschädigungen während der rasierten Zeit können auch zu einer Schwellung des Lymphknotens führen. Dabei wird die Liquidität der niederen Extremitäten durch leichte Massagedrucke aufgefangen und den Lymphknoten zugeleitet. In der Oberstufe werden auch die zervikalen Lymphknoten und ggf. die abdominalen Lymphknoten gereinigt, um die Lymphdrainage zum Herz sicherzustellen.

Im Bereich der Untergrenze wird die Lymphflüssigkeit ebenfalls vom Fuss bis zum Schenkel in die leguinalen Lymphknoten abgeleitet. Wie bei der Oberste Seite wird die Feuchtigkeit von der Rückseite der Beine zunächst nach vorn gezogen und dann in die Leistengegend abgelassen. Das Lymphsystem als Fluid ist hydrostatisch belastet und kann somit durch die Anhebung des Beines (oder Arms) beeinflußt werden.

Wenn die Füße angeschwollen sind, kann eine erhöhte Position der Füße Abhilfe schaffen. Die über die Lymphflüssigkeit transportierte Körperflüssigkeit wird dem Blutkreislauf zugeleitet und kann das Herz-Kreislauf-System beeinträchtigen. Die Lymphknoten können aufgrund verschiedener Gründe aufschwellen. Im Falle einer schweren Lymphknotenentzündung (Adenitis) sollte eine Entzündungstherapie, Medikamente oder Kühlung durchgeführt werden.

Abhängig von der Grundkrankheit können in der Krankengymnastik Störungen des lymphatischen Systems durch manuellen Lymphabfluss therapiert werden. Dies ist eine zielgerichtete, schonende Massage, die den lymphatischen Fluss günstig beinflussen soll. Im Falle von Bakterieninfektionen oder malignen Krankheiten kann die Lymphdrainage gegenstandslos sein.

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