Lymphdrainage mit Kompression

Die Lymphdrainage mit Kompression

Die effektivste Kombination ist Kompression und Bewegung. Durch die Kompression wird die Menge der lymphatischen Belastungen reduziert. Die pneumatische Kompression wird beendet, ihr Ergebnis wird unterstützt und länger gehalten. Die Kompression und eine manuelle Lymphdrainage in neun Serien.

Primäre Lymphödeme

Die Lymphödeme sind eine chronische, fortschreitende Krankheit, vorübergehend ohne Kur. Die bedeutendste Therapiemaßnahme ist die konsistente Drucktherapie, die durch eine manuell durchgeführte Lymphdrainage vervollständigt wird. Die erforderliche medikamentöse Kompressionsstrümpfe sind abhängig vom Krankheitsbild und sollten der Wirkungsweise eines kurzstreckigen Kompressionsverbandes nahe kommen. Ist die Filterung auf Kapillarniveau höher als der kolloidale osmotische Blutdruck und die Lymphdrainage zusammen, entsteht einödem.

Die Ursachen können eine verstärkte Filterung (Entzündungsprozesse oder venöser Bluthochdruck), ein verminderter kolloidaler osmotischer Blutdruck (Hypalbuminämie) oder eine Funktionsstörung oder eine Störung der anatomischen Lymphdrainage sein. Letzteres wird als lymphödisches Phänomen bezeichnet. Sie ist immer eiweißreich. So ist das lymphödische Syndrom durch ein eiweißreiches Interstitialödem gekennzeichnet. Lymphödeme sind eine langwierige und meist fortschreitende Infektion.

Ein primäres lymphatisches Ödem (Abb. 1) tritt in der Praxis in der Praxis häufig vereinzelt auf, in seltenen Fällen erblich oder syndromatisch bedingt. Die Ursachen sind Hypoplasie oder Hypoplasie der Gefäße oder Fibrose des Lymphknotens. Sie befindet sich normalerweise an den oberen Gliedmaßen und ist normalerweise eine einseitige. Die ersten klinischen Anzeichen treten üblicherweise in der Zeit um die Geschlechtsreife auf, können sich aber auch kurz nach der Entbindung oder zu einem späteren Zeitpunkt ausdrücken.

Die Ursachen für das sekundäre Lymphödem (Abb. 2) sind eine Störung des Lymphgefäßes. Der Tumor ist sicherlich die am häufigsten auftretende Krankheit in der Bundesrepublik, als Ergebnis einer chirurgischen Lymphknotenstadium mit Strahlentherapie, gelegentlich auch durch Zytostatika. In der axillären Lymphknoten-Dissektion beträgt die Häufigkeit des Armphlymphödems noch 16 bis 20 Prozent und in der lymphadenektomischen Para-, Becken- oder Leistendissektion etwa 15 Prozent.

Bei jedem chronischen Ã-dem (sei es bei chronischer Veneninsuffizienz, Herzversagen oder Fettleibigkeit) kommt es schlieÃ?lich zu einer gröÃ?tenteils volumeninduzierten Ã?berlastungsinsuffizienz der lytischen TransportkapazitÃ?t mit anschlieÃ?endem sekundÃ?rem Lymphdem. Der wichtigste Aspekt bei der Diagnose eines Lipödems ist es, bei der Differentialdiagnose überhaupt darüber nachzudenken. Im Laufe der Jahre können sich umfangreiche Subcutinfibrosen und Sklerosierungen entwickeln, ebenso wie die Papillomatose cutis lymphatische Hautveränderungen (Abb. 4).

Obwohl die Krankheitszeichen des Primärlymphödems von distal bis proximaler Richtung zurückgehen, zeigt das Sekundärlymphödem eine distale Schwellungsneigung ab dem Zeitpunkt der Unterbrechung. Sie sind nach der International Society of Lymphology (ISL) oder Beföldi (Übersicht 1) eingeteilt. Dies sind das I. Lebensjahr, in dem sich das lymphatische Ödem über Nacht selbständig regeneriert, das II. Lebensjahr, in dem keine Selbsterholung zu beobachten ist (da bereits eine Zunahme der Fibrose vorliegt), und das III. Lebensjahr, die Elefantiasis.

Neben einer riesigen Gliedmaße sind auch umfangreiche lymphatische Sekundärveränderungen wie z. B. umfangreiche Fibrosen, Papillomatosen, Lymphknotenzysten oder Geschwüre zu beobachten. Die körpereigene Lymphotransplantation bei sekundären Lymphödemen zeigte offenbar gute Erfolge. Aber auch die mikochirurgische Anwendung von lymphatischen venösen Nebenschlüssen, wie sie bereits in isolierten Kliniken auf der ganzen Welt praktiziert wird, zeigte in ersten Untersuchungen gute Resultate.

Die Verwendung von Lymphatic Growth Factors (VEGF) wird derzeit mit Hochdruck erforscht. Mit der manuellen Lymphdrainage werden die Gefäße zu höchster Aktivität angeregt, die immer im Mundbereich klavikulär einsetzt und sich am Rande auswirkt. Wichtigstes Kriterium ist jedoch die absolute Konstanz der Komprimierung. Flüssigkeiten können nicht komprimiert werden, aber sie können bewegt werden.

Der Interstitialdruck wird durch die Kompression erhöht, was die Filtermenge und damit auch das Interstitialvolumen der ödembelasteten Flüssigkeiten reduziert. Durch die Kompression wird auch die Interstitialflüssigkeit in das Terminal verlagert, resorbierbare Lymphbahnen und unterstützen die Lymphdrainage mit. Bei der ersten Intensivphase, in der es um die Entödung geht, wird tagtäglich eine manuell gesteuerte Lymphdrainage in Kombination mit einem professionell angewandten Kurzzug-Druckverband durchgeführt.

Dazu verwenden die Behandlerinnen und Behandler femroselockernde oder drucksteigernde Schaumelemente. Im Rahmen der Aufrechterhaltung wird die manueller lymphatischer Drainage angewandt, wobei die individuelle Anpassung an die Wochen- oder Intervallzeit erfolgt. Allerdings muss immer eine konsistente Kompressionsbehandlung durchlaufen werden. Dabei wird der Kompressionstrumpf verwendet. Ziel des Kompressorstrumpfes ist es, eine so weit wie möglich konstante und dauerhafte Kompression durchzuführen, um der im Laufe des Tages ansteigenden Akkumulation entgegenzuwirken.

Dadurch wäre ein optimaler Druckstrumpf sehr leicht und sehr dehnbar, aber dann in der Tragestufe steif und inelastisch. Wegen dieser diskreten Anforderung kann ein Druckstrumpf niemals einen guten kurzstreckigen Kompressionsverband ersetzten, aber er kann ihn erreichen. Es wird ein Kompressorstrumpf mit dem höchstmöglichen Betriebsdruck benötigt. Am besten werden diese Forderungen durch dick und dicht gestrickte Rundstrumpfhosen und alle flach gestrickten Strümpfe erfüllt.

Bei milden Lymphödemen können kreisförmig gestrickte Strümpfe mit Kurzstreckverhalten verwendet werden. Im Falle von weiterentwickelten Formaten des Bluthochdrucks, vor allem bei formlosen Gliedmaßen, sollte jedoch ein so genannter Flachstrumpf verwendet werden. Diese Strümpfe sind durch das Nähen wesentlich komplexer in der Herstellung und im Kosten. Allerdings sind sie die bevorzugte Behandlung für alle Arten von fortgeschrittenem Lymphödem.

Welchen Verdichtungsdruck? In den wenigen derzeit verfügbaren Untersuchungen zur Ermittlung des optimierten Verdichtungsdrucks zeigt sich, dass ein mittlerer Verdichtungsdruck (d.h. unter 30 mmHg am Arm) einem erhöhten Verdichtungsdruck vorzuziehen erscheint. Der " erfahrene " Lymphkranke kann sehr rasch erkennen, wo eine Korrektur, Ergänzung oder Druckerhöhung vonnöten ist.

Mehr zum Thema