Lymphdrainage Rezept

Rezept zur Lymphdrainage

Abhängig von der Indikation kann pro Standardfall eine bestimmte Anzahl von Rezepten ausgestellt werden. Die Ärzte lehnen die Verschreibung von Lymphdrainagen mit Regressansprüchen ab. Abklärungen und Indikationen für die Lymphdrainage. Die MLD ist ohne Rezept nur als "Wohlfühlbehandlung" möglich. Darüber hinaus müssen sie eine Kopie der gültigen Heilmittelverordnung (Rezept) beifügen.

Ärztinnen und Ärzteschaft lehnt Verschreibung bei Lymphdrainage ab wg Regressansprüche

Mein Familienvater hat eine chronische Lymphbeschwerden und erhielt in der Regel 2 mal pro Tag 45 min Lymphdrainage. Jetzt wurde er an der Hüftgegend eingesetzt und die Lage der Lymphknoten in den Oberschenkeln hat sich bedauerlicherweise starkverschlimmert. Seit einiger Zeit hat er es schwer, von Hausärzten und Venenärzten zusammen genügend Rezepte zu erhalten, da beide behaupten, dass sie aus ihrem privaten Vermögen bezahlen mÃ??ssen und wegen vermeintlicher RegressansprÃ?che keine oder nur 6 Therapien pro Viertel ausgeben wollen.

Eine Telefonkonferenz bei der Krankenkasse zeigte, dass die Rezepte außerhalb des Normalfalles und für den Doktor wirtschaftlich unbedenklich sein mussten, aber beide Mediziner waren sich einig, dass sie von der Krankenkasse unter Zugzwang geraten würden, und obwohl man ihnen zwar behördlich sagte, sie sollten und könnten diese ärztlich erforderlichen Therapien verschreiben, sie würden dann aber rückwirkend abgerechnet werden.

Die andere Seite schiebt beide Parteien in Richtung des weißen Peter und mein Familienvater, als ein Kranker zwischen den Vordertüren gerieben wird und sich seine Lage verschlechtert, ohne die nötigen Therapien in Anspruch nehmen zu können. Mittlerweile finanzierte er die Lymphdrainage aus eigener Kraft, aber mittelfristig ist dies aus wirtschaftlichen Überlegungen nicht möglich.

In diesem Zusammenhang ersuche ich Sie um Ihre Zustimmung, denn die Lage ist für ihn weder akzeptabel noch ökonomisch vernünftig, da die Folgekosten zu wesentlich teureren Therapien aufkommen. Morgen, sehr geehrte Kollegin Dany, prinzipiell haben die Versicherten nach der so genannten Heilmittelrichtlinie ein Anrecht auf ärztlich erforderliche Maßnahmen. Reicht dies nicht aus, um das therapeutische Ziel zu verwirklichen, kann die therapeutische Behandlung unter gewissen Bedingungen außerhalb des Normalfalles fortgeführt werden.

Die Bedingungen, unter denen im Zuge des langfristig erforderlichen Rechtsbehelfs Rechtsbehelfe verschrieben werden können, sind auch in der Heilmittelrichtlinie festgelegt. Ob ein Mittel ärztlich erforderlich ist oder nicht, liegt ebenso wie die Form und der Anwendungsbereich der zu verschreibenden Behandlung allein beim behandelnden Hausarzt. Bevor der GKV-akkreditierte Mediziner ein Mittel verschreibt, sollte er überprüfen, ob nach dem Kosten-Nutzen-Verhältnis auch dadurch das gewünschte Therapieziel erreicht werden kann, dass der Patient die Verantwortung für die getroffenen Massnahmen (z.B. die Behandlung der eigenen Gesundheit des Patienten) übernimmt.

Die Bereitstellung von medizinischem Hilfsmaterial oder die Verschreibung eines Medikaments kann nach dem Erwerb eines Selbstlernprogramms, einer allgemeinen sportlichen Aktivität oder einer Lebensstiländerung unter Berücksichtigung der entsprechenden therapeutischen Risiken qualitativ gleichberechtigt und kostengünstig erfolgen. Obwohl jeder Kassenarzt den Grundsatz der Wirtschaftlichkeit einhalten muss, ist er auch dazu angehalten, Dienstleistungen von Kassenärzten entsprechend der ärztlichen Erfordernisse zu erbringt oder zu verschreiben.

Ziel der Untersuchungen ist die Gesamtverordnung der Arzneivorschrift, bei der im Einzelnen besondere Merkmale (z.B. gerechtfertigte Vorschriften von Arzneien außerhalb des Normalfalles) berücksichtigt und von den Prüfungsorganen anerkannt werden.

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