Lymphdrainage Therapie

Therapie der Lymphdrainage

" Die Lymphdrainage ist immer nur ein Bestandteil der Therapie", sagt Bünz. Eine sanfte Behandlung der Lymphknoten & Lymphkanäle durch Lymphdrainage, die langfristig Schmerzen lindert & stärkt das Stützgerät. Bei der manuellen Lymphdrainage handelt es sich um eine Therapieform, die ihren Ursprung in der klassischen Massage hat.

Wo sonst kann die Lymphdrainage helfen?

Die Funktionsweise der Lymphdrainage

Lymphdrainage ist eine wohltuende Entstauungsmaßnahme, bei der der Lymphfluss im Organismus durch schonende Handgriffe, Druck- und Entspannungstherapien anregen wird. Weil die Handlymphdrainage keine herkömmliche Ganzkörpermassage ist, sollte sie nur unter fachkundiger Leitung durchgeführt werden. Bei professioneller Anwendung kann die Lymphdrainage viele Effekte haben. Die Lymphdrainage wird seit langem in der gesichtsdermatologischen Fachkosmetik angewendet, wo sie z.B. gegen Akne oder Vernarbungen angewendet wird.

Seit Jahren ist die manuellen Entwässerung auch in der Heilkunde bekannt und wird z.B. zur Therapie von Bluthochdruck verwendet. Auf verzweigtkettigen Lymphwegen strömt die lymphatische Flüssigkeit durch den Menschen, befördert Nähr- und Fettstoffe zu den körpereigenen Organismen und trägt gleichzeitig Vitamine, Krankheitserreger, Zellabfälle bei. Zur Reinigung der Lymphgefäße von ihren Gefahrgütern werden in den Lymphkanälen immer wieder die so genannten lymphatischen Knoten, die so genannten Filtrationsstationen, zugeschaltet.

Sie sind etwa so groß wie kleine Bohnen und werden in der Regel in der Regel in der Umgebung von Adern, im Achselbereich, Ellenbogen, Knien, Lenden, Brustkorb und Hals angesiedelt. Die Lymphdrüsen enthalten weisse Hautzellen und Keimtöten de la Blutreinigungszellen. In einer Erkrankung vervielfältigen sich die weissen Blutzelle und verursachen eine Schwellung der Nieren.

Sie hat keine eigene Lympumpe, sondern ist an den Blutdruck des Blutesystems gebunden. Durch eine manuelle Lymphdrainage kann dieser Vorgang verkürzt werden. Der Lymphfluss wird von aussen durch streichende, kreisförmige Bewegungsabläufe anregen. In den 1930er Jahren wurde dieses Konzept der Lymphdrainage vom dänischen Physiotherapeuten Emil Vodder entdeckt.

Er hatte bemerkt, dass chronisch kranke Menschen oft eine Vergrößerung der lymphatischen Knoten hatten. Mit der sanften Massage der lymphatischen Knoten bei einigen Patientinnen (Lymphdrainage) wurden sie bald selbstständig. Die Lymphdrainage ist heute eine Therapietechnik, die sowohl im ärztlichen als auch im ästhetischen Sektor angewendet wird. Bereits lange bevor die Lymphdrainage im ärztlichen Umfeld zum Einsatz kam, war sie eine verbreitete Heilmethode in der Dermatologie.

Die Lymphdrainage wird dort vor allem im Gesichtsbereich, zur Akne- und Narbenbehandlung oder zur Vor- und Nachbehandlung für Eingriffe genutzt. Vor allem bei chirurgischen Interventionen im Brustgebiet kann die Vernarbung durch eine vorhergehende Lymphdrainage vermindert werden. Ein tiefer Einschnitt während der OP kann feinste Gefäße und Nervenzellen zerstören.

Dies verzögert nicht nur die Heilung der Wunde, sondern kann auch zu hässlichen Vernarbungen und Verklebungen führen. Darüber hinaus verstärkt die Lymphknotenmassage während der Lymphdrainage in der Regel das Abwehrsystem, reduziert Stress und verhindert Allergie und Wasseransammlung.

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