Lymphdrainage Trotz Erkältung

Wenn im konkreten Fall der Nutzen der Behandlung größer ist als das Risiko eines neuen Magengeschwürs, ist die Verabreichung des Medikaments dennoch angezeigt: Dies ist auch der Grund, warum die Lymphknoten (vor allem am Hals) bei Erkältung oder Grippe anschwellen.

Lymphabfluss

Bei der manuellen Lymphdrainage (MLD) handelt es sich um eine Therapiemethode, die das körpereigene lymphatische System stimuliert und somit zur Schwellung beiträgt. Es kann den physischen Lymphfluss fördern oder optimieren, überschüssige Flüssigkeiten aus dem Körpergewebe mobilisieren und die Gewebeverhärtung lockern. Bereits seit 1973 ist die Handdrainage ein fester Bestandteil des Krankenkassen-Leistungskatalogs und die damit verbundenen Aufwendungen sind gedeckt.

Das Verfahren der Lymphdrainage wird vergleichsweise schleppend durchgeführt, da der Krankengymnast die besten Ergebnisse erreicht, wenn er sich an die Geschwindigkeit der Arbeit des lymphatischen Systems anpaßt.

Die lymphatische Flüssigkeit ist nicht wie das Trinkwasser eine Flüssigkeit, sondern eine inerte Substanz und muss daher in langsamen Schritten gefördert werden. In der Textur sind Metaboliten, Zellablagerungen, Hormone und Fette enthalten, die aus dem Verdauungstrakt ausgeschieden wurden. Unser Organismus produziert jeden Tag etwa 2 l Körperflüssigkeit, die über das Lymphsystem befördert werden muss. Zunächst wird die Gewebeflüssigkeit aus dem Gespinst von den Lymphdrainagen in das Lymphsystem eindringen.

Dabei sind die Lymphabstände gewissermaßen „Eingänge“ aus dem Gewebes (Interstitium) in das Lymphgefässsystem. Wie die dünnen Äste einer Baumwurzeln im Körper beginnt die Lymphdrainage und verbindet sich im weiteren Lauf zu grösseren Lymphkanälen. Bei diesen Lymphkanälen gibt es immer noch die Möglichkeit, die lymphatischen Knoten mit einem Filtern zu verknüpfen. Die Lymphdrüsen enthalten die so genannten lymphozytären Körperzellen, die bei entsprechendem Krankheitsbild für die Aktivierung des Immunsystems verantwortlich sind.

Sind in den lymphatischen Knoten Fremdkörper wie pathogene Vitamine oder Keime eingetragen, beginnen dort die Arbeiten. Dies ist auch der Verursacher dafür, dass die lymphatischen Knoten (vor allem am Hals) bei Erkältung oder Erkältung aufquellen. In der “ Lendenzyster “ vereinen sich alle Lymphgefässe der Unterarmgegend zu einem großen Lymphstrang, dem “ Milchbrustkanal „, der dann durch das Zwerchfell führt und sich mit einem anderen großen Lymphstrang, der die lymphatische Flüssigkeit des Linksarmes beinhaltet, zu einem Fluss in den rechten Blattrippenwinkel zusammenschliesst.

Das Lymphfluid der rechten Hälfte des Oberkörpers fließt in den rechten Aderwinkel. So wird die lymphatische Masse im ganzen Organismus von kleinen Lymphozyten absorbiert, die sich zu großen Lymphgefässen verbinden und die lymphatische Masse gegen die Gravitation in den venösen Winkel nach oben abführen. Die Venenanstellung erfolgt jeweils auf der rechten und linken Seite hinter den Schlüsselbeinen. Die Venenansätze liegen auf der linken Seite. Um den Transport der lymphatischen Flüssigkeit gegen die Gravitation überhaupt zu ermöglichen, gibt es in den Lymphgefässen Ventile, die den Rückfluss aufhalten.

In den Lymphgefäßen befinden sich auch glatte Muskeln, die vom vegetativen System kontrolliert werden. In einem gesünderen Lymphsystem kann die gesamte Körperlymphe entfernt werden. Können Lymphdrüsen nicht mehr wegtransportiert werden, nennt man sie Ödeme. Die Ödeme manifestieren sich als Schwellungen im Körpergewebe, die durch den Überhang der Lympflüssigkeit verursacht werden.

Anwendungsgebiete für die manuellen lymphatischen Entwässerungen sind Posttrauma, primäres und sekundäres Lymphödem, Veneninsuffizienz (CVI), Lipödeme, monotone Schmerzsyndrome (z.B. CRPS Sudeck-Krankheit), Krankheitssklerodermie und rheumabhÃ?ngige LymphÃ? Ödemursachen können Schädigungen der Lymphgefäße sein, z.B. durch Unfall oder Operation. Hier ist das lymphatische System selbst zwar gesundheitsfördernd, aber akut entzündliche Vorgänge verursachen mehr so genannte „lymphatische Belastungen“ (posttraumatisches Ödem).

Das Lymphsystem (Lymphvolumen) kann vom Organismus erhöht werden, aber diese Änderung ist nicht dauerhaft. Gerade bei grösseren Schäden ist der Organismus nicht mehr in der Situation, diese zusätzliche Arbeit selbst zu verkraften, die als „dynamische Insuffizienz“ des lymphatischen Systems bezeichnet wird. Es wird riskant, wenn die Lymphknoten im Fadenödem zu koagulieren beginnen.

Dies geschieht, wenn die Lymphflüssigkeit über einen langen Zeitabschnitt nicht transportiert wird. Die Ödeme sind anfangs sanft und meist schmerzfrei. Beginnt die Lymphflüssigkeit zu klumpen, werden Proteine gespeichert, das Öl wird verfestigt und kann nicht mehr bewegt werden. Nachdem Proteine im Ã-dem gespeichert sind und sich das Geschiebe verhÃ?rtet hat, braucht es viel lÃ?nger, um diese VerÃ?nderung zu korrigieren, wir reden dann von einem proteinreichen Ã-dem, das sich in der Folge zu einem monströsen LymphÃ?dem Ã? weiterentwickeln kann.

Zur Vorbeugung dieses Prozesses sollte nach einer Operation und schweren Schäden mit Ödemen immer eine manueller lymphatischer Ablauf erfolgen. Die Behandlung der akute Entzündungen mit der Handdrainage hat zum Ziel, Schmerzen zu lindern und die Regenerierung zu beschleunigen. Schmerzlinderung, da das Ã-dem die Schmerzempfänger anregt und dieses Ereignis wird durch die Reduzierung der Schwellungen durch hÃ?ndische Lymphdrainage reduziert.

Die manuellen lymphatischen Drainagen stimulieren auch die Neubildung von Lymphbahnen. Es gibt neben dem Posttraumatismus auch Krankheiten, die zu einem Gefühlsödem führen können. Von Lymphödemen spricht man, wenn es sich um eine proteinreiche Ansammlung von Flüssigkeit im Körper des Menschen auswirkt. Unbehandelt verschlimmert sich dieser Krankheitszustand ständig, da es sich um eine materielle Störung des lymphatischen Systems auswirkt.

Dadurch wird die Förderkapazität des Gefäßsystems so weit verringert, dass die normalerweise gebildete lymphatische Ladung nicht mehr abgeführt werden kann. Am Anfang ist dieses Ã-dem noch schwach und kann mit einer regelmÃ?Ã?igen manuellen Lymphdrainage entfernt werden. Wenn die Therapie zu spat einsetzt, kann das Öl nicht mehr ganz verschwinden, es verfestigt sich und kann zu Bewegungseinschränkungen und einer erheblichen Beeinträchtigung der Wohnqualität aufkommen.

Dabei ist das Gesäß so sehr verändert, dass auch eine Erhöhung der Extremitäten keine Veränderungen hervorrufen kann und entzündliche Zustände durch Infektion (z.B. Pilzbefall, Erysipel) bevorzugt werden. Das am weitesten fortgeschrittene Krankheitsstadium wird als lympohatische Elefantiasis bezeichnet, da das Fadenkreuz manchmal ungeheure Gestalten annimmt. Zu diesem Zeitpunkt können noch Lymphknotenfisteln und Lymphzyste auftreten, ebenso wie eine gleichzeitige venöse Insuffizienz und Krankheiten der Organe.

Die Ursachen für eine mechanische Schädigung des lymphatischen Gefäßsystems sind entweder das kongenitale Nichtvorhandensein von lymphatischen Gefäßen oder deren Ventilen (primäres Lymphödem) oder Eingriffe, bei denen lymphatische Gefäße geschädigt oder lymphatische Knoten entnommen werden (z.B. Aderoperationen, Lipectomie) und Strahlentherapie. Maligne Krebserkrankungen können auch ein lymphödisches Ödem verursachen. Ziel der Handdrainage ist es, bei einer körperlichen Störung des Lymphsystems die Förderkapazität (lymphatisches Zeitvolumen) zu erhöhen, die lymphangiomotorische Aktivität zu stimulieren, den Ödemtransport und die Öffnung oder die Entstehung neuer Transportwege.

Der sanfte Luftdruck des Krankengymnasten verursacht einen Sog an den Ankerfilamenten der Lymphdrainage, der das Einströmen der Gewebeflüssigkeit ermöglicht. Dadurch wird die Gewebeflüssigkeit mit dem Lymphsystem mit der Handdrainage beschleunigt absorbiert. Darüber hinaus kann die Fluidität mit den Griffen innerhalb der Gefäße weiter verlagert werden. Zugleich reagieren die Muskeln der Gefäße mit einer verstärkten Freude an der Kontraktion darauf.

Im Falle einer mechanischer Leistungsstörung ist eine regelmässige manueller lymphatischer Drainage unumgänglich, um eine Verschlimmerung der Erkrankung zu verhindern. Darüber hinaus sollten nach einer erfolgten Lymphdrainage Kompressionsbinden aufgelegt oder besondere Strümpfe anbringen werden. Die manueller lymphatischer Drainage folgt immer dem selben Prinzip, das aufgrund der Anatomie notwendig ist. Die Patientin sollte zur Lymphdrainage vorbereitet sein, um den oberen Körperbereich zu befreien, so dass der Krankengymnast den venösen Winkel und das Abdomen vorab behandeln kann.

Zur Vermeidung von Störungen der Lymphdrainage sollten Sie keinen Büstenhalter verwenden (die Truhe kann leicht mit dem Top oder einem Tuch bedeckt werden) und die Wäsche sollte nicht in den Stoff drücken. Bei Ödemproblemen sollten Sie grundsätzlich darauf achten, dass die Lymphdrainage nicht mehr durch zu enge Bekleidung beeinflusst wird!

Das Umfeld für die Lymphdrainage sollte so beschaffen sein, dass sich der Betroffene vollständig erholen kann, denn ein zu hoher Stress, der zu einem Missverhältnis des vegetativen Nervensystems führt, kann auch das lymphatische System beeinträchtigen. Die manuellen lymphatischen Drainagen wiederum wirken sich auch auf das Vegetationsnervensystem aus. In der Regel muss vor der Therapie im Ödembereich immer der Weg zur Entfernung freigemacht und die Lymphknotentätigkeit stimuliert werden.

Ungeachtet dessen, wo sich die Schwellungen befinden, wird der Nacken stets vorgebehandelt, um den Beförderungsweg im venösen Winkel freizulegen. Andernfalls wäre die Wirkung der Lymphdrainage nur von kurzer Dauer. In diesem Fall wäre die Wirkung der Lymphdrainage vonnöten. Weil der Ausflussweg für die lymphatische Flüssigkeit nicht kostenlos ist, wäre der Therapieversuch mit dem eines Autos zu vergleichen, das versuchte, einen Kilometer langen Verkehrsstau vor sich her zu drängen.

Sie wird “ zum Abwarten angehalten “ und es besteht die große Wahrscheinlichkeit, dass sie mit der Gravitation wieder absinkt. Ein geringerer Therapieerfolg ohne Halsvorbehandlung wird nur dann akzeptiert, wenn es Gegenanzeigen gibt, wie z.B. eine unangepasste Schilddrüsenüberfunktion (weil diese durch die mittlere Halsvorbehandlung zur Erhöhung der hormonellen Produktion stimuliert wird) und eine völlige Missbilligung des zu berührenden Pat….

Mehr zu diesem Themenbereich erfahren Sie im Beitrag Manual Lymph Drainage. Bei der Therapie der Untergrenze und der rechten Hälfte des Oberkörpers erfolgt nach der zentralen Halsvorbehandlung eine abdominale Tiefenentwässerung. Ausnahmen sind nur der rechte Hand und das rechte Gesichtsfeld, da aufgrund der anatomischen Gegebenheiten der Lymphgefäße keine Präparation der Lymphgefäße im Bauchraum erforderlich ist.

Es gibt viele große Lymphknoten im Bauchraum, die durch das Diaphragma durchlaufen. Bei Beeinträchtigung der Beatmung während der abdominalen Tiefenentwässerung kann die tiefe Beatmung einen Saugvorgang auf die Gefäße ausüben, der die Therapie noch wirkungsvoller macht. Die Atmungsübungen können auch vom Patienten zu Hause durchgeführt werden. Die Ödeme können sich nach diesen beiden Vorbehandlungsschritten durch einfache Stimulation des Lymphsystems verbessern.

Danach erfolgt die Behandlungssequenz, in der alle lymphatischen Knoten zwischen venösem Winkel und Ödembereich stimuliert werden und in der die Liquorflüssigkeit allmählich weiter gedrückt wird. Unbedingt kontraindiziert für die Lymphdrainage sind dezentrale Herzschwäche, akuter Entzündungszustand durch Krankheitserreger und akuter Beinvenenerkrankungen. Verwandte Gegenanzeigen sind das Malignes Lymphödem und der aktive Karzinom.

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