Magnetarmband Wirkung Studie

Studie zum magnetischen Armbandeffekt

Inzwischen gibt es jedoch Studien über die medizinische Wirkungsweise. Euro-, Kupfer- oder Magnetarmbänder sind jährlich zu verkaufen. kupferne und magnetische Armbänder bei rheumatischen Erkrankungen - eine zufällige, doppelt-verblindete, placebokontrollierte Crossover-Studie über schmerzhemmende und entzündungshemmende Effekte.

Insgesamt kommen die Verfasser zu dem Schluss, dass magnetische und kupferne Armbänder keinen statistisch bedeutsamen oder klinisch bedeutsamen therapeutischen Vorteil bei rheumatoider Arthritis haben. Die Überzeugung an die Heilkraft von Magnete und das Verschleißen von Magnetobjekten bei Gelenkerkrankungen begleiten die Menschen seit zwei Jahrtausenden[1]-[2]. Jahrhunderts vom Mediziner Friedrich Anton Mesmer durchgeführt wurden, wurden damals als Doktrin des "tierischen Magnetismus" oder "Mesmerismus" beschrieben.

Obgleich früh gesteuerte Studien die Auswirkungen von Magnetismus und Metalltherapie auf rein psychogenetische Wirkungen zurückführten[5]-[6], bestehen diese Überzeugungen und Verhaltensweisen auch heute noch. Vor allem die Magnetotherapie ist heute wahrscheinlich viel besser bekannt als zu irgendeinem früheren Zeitpunkt der Menschheitsgeschichte, mit einem weltweit geschätzten Jahresumsatz von über einer Million Pfund[7]-[8].

Die Verwendung von Kupferarmbändern und Magnetarmbändern, die entweder permanente Magnete oder die Verwendung von kupferhaltigem Material beinhalten, wird allgemein gefördert, um die Schmerzempfindlichkeit zu verringern und das Voranschreiten von Muskel- und Skeletterkrankungen zu verhindern. Dies trifft auch auf die rheumatische Arthrose zu. Angesichts dieser langjährigen Geschichte ist es erstaunlich, dass englische Forscher gerade erst begonnen haben, die Auswirkungen dieser Armreifen in einer Studie zu untersuchen, die nach heutigem Kenntnisstand der Studiermethodik zu unmissverständlichen Erkenntnissen in der Praxis führt.

In der randomisierten Placebo-kontrollierten Studie wurde jeder Patient als separate Kontrollgruppe eingesetzt. Insgesamt kommen die Verfasser zu dem Schluss, dass magnetische und kupferne Armbänder keinen statistisch bedeutsamen oder klinisch bedeutsamen therapeutischen Vorteil bei rheumatoider Arthritis haben.

Rheumatismus: Kupfer- und Magnetbänder in Studie ohne Wirkung

London - Die populären Kupfer- oder Magnetbänder bei rheumatoiden Arthritispatienten hatten in einer zufälligen Doppelblindstudie in PLoS ONE (2013; 8: e71529) keine Wirkung. Sie wären die sichere und am wenigsten belastende Behandlung, die Rheumaärzte ihren Patientinnen und Patienten bieten können, abgesehen von allg. Allergien auf das Kupferband. Kupfer- oder Magnetenarmbänder sollen pro Jahr für mehr als eine Mrd. EUR vertrieben werden.

Kulturhistorisch geht die Magnetfeldtherapie auf Anton Mesmer zurück, der seine Patientinnen und Patientinnen zu Beginn des neunzehnten Jahrtausends mit Wundermitteln verzaubert hat.

Mehr zum Thema