Magnetarmband Wirkung Wissenschaftlich

Wissenschaftlicher Magnetarmband-Effekt

Ob Sie an den Magnetarmband-Effekt glauben oder nicht. Werden die Magnete wirkungslos? Der Magnetismus ist ein komplizierter wissenschaftlicher Prozess.

BWG: BVerwG: Magnettaschenschmuck ist nach dem apbetrischen Produkt kein gewöhnliches Apothekenprodukt.

Der Leipziger Bundesverwaltungsgerichtshof hat heute beschlossen, dass magnetischer Schmuck, d.h. mit Magnet bestückte Bijouterie, nicht zu den üblichen Apothekenwaren gehören und daher nicht in einer Drogerie zum Kauf angeboten zu werden. Der Angeklagte lehnte einen Befehl ab, mit dem ihm die beschuldigte Großstadt verboten hatte, magnetischen Schmuck aus seiner Drogerie zu verkaufen.

Der Antragsgegner hatte seine Argumentation darauf gestützt, dass in Pharmazeutika neben Medikamenten und Medizinprodukten* nur die in der Drogeriemarktordnung (ApBetrO) als Apothekentypisch gekennzeichneten Waren in den Handel kommen dürfen; nicht dazu gehörte magnetischer Schmuck. Zu Recht hat die Angeklagte den Vertrieb von magnetischem Schmuck verboten, weil das Erzeugnis nicht Teil des erlaubten Warenangebots einer Pharmazie ist.

Wie in Apotheken üblich, schreibt die Apotheken-Betriebsordnung unter anderem "Gegenstände vor, die der unmittelbaren menschlichen Unversehrtheit oder ihrer Förderung dienen" ( 1a Abs. 10 Nr. 2 AprBetrO 2012). Die Produkte müssen in der Lage sein, die öffentliche Sicherheit und den Gesundheitsschutz des Menschen in objektiver Weise zu verbessern. Dementsprechend gehört der magnetische Schmuck nicht zum Standard-Apothekenprodukt. Den faktischen Erkenntnissen der niederländischen Gerichte zufolge sind die angeblich positiven Auswirkungen auf die öffentliche Ordnung nicht nachvollziehbar.

Dementsprechend gibt es keine wissenschaftlich fundierte Erläuterung oder zuverlässige, sinnvolle Ergebnisse, die die Wirkung von magnetischem Schmuck über einen Placebo-Effekt hinaus nachweisen können. Eine Einschränkung des Sortiments an Waren, die in Pharmazeutika und medizinischen Geräten erlaubt sind, auf in Pharmazeutika übliche Waren ist aus hinreichenden Gründen des öffentlichen Interesses und in einem angemessenen Verhältnis begründet. Was die Priorität des Arzneimittelmandats der Pharmazie betrifft, so zielt die Einschränkung darauf ab, zu vermeiden, dass sich die Apotheker zu Drogerien entwickeln, und gleichzeitig das Kundenvertrauen in die Pharmazie zu schützen, Produkte mit einem echten Gesundheitsnutzen zu beziehen.

Anmerkung: Magneten gegen Rheumatismus?

Magnetische und kupferne Armreifen gegen Rheumatismus sind ein lohnenswertes Unterfangen. Warum ist es so schlecht, wenn ein Rheumapatient ein magnetisiertes Armband trägt, um seine Symptome zu mildern? Der Gedanke an ihre Effektivität allein kann dem einen oder anderen zu einer bestimmten Symptomverbesserung verhilf. Auch die Armreifen sind nicht teuer und verursachen keinen Nachteil.

Aber wenn man die rheumatische Arthritis statt mit der unmittelbar angebotenen Grundtherapie mit Magnetbändern bekämpft, kann der Schmuck aus gesundheitlicher Sicht kostspielig sein. In diesem Zusammenhang ist es gut, dass es die britischen Mediziner auf sich beruhen lassen, die Vorteile von Magnetarmbändern wissenschaftlich zu testen - und zu beweisen, dass sie nicht mehr können als demagnetisierte Reifen, d.h. Plazebo.

Es ist jedoch zweifelhaft, ob dies die Attraktivität der magnetischen Armbänder beeinträchtigt. Bereits früher wurde in einer Kontrollstudie nachgewiesen, dass die Wirkung von magnetischen Objekten ausschließlich seelisch bedingt ist. In der ersten Untersuchung aus dem Jahr 1784 erfahren Sie mehr darüber:

Mehr zum Thema