Magnetfeld Körper

Körper mit Magnetfeld

Auswirkungen von niederfrequenten Magnetfeldern Beim Fließen von Elektrizität entstehen sowohl elektromagnetische als auch elektromagnetische Wellen. Niedrigfrequente Magnetikfelder sind gesundheitsschädlicher als niedrigfrequente Elektrofelder, da die Magnetikfelder nicht durch die Außenhaut geschirmt sind. Niedrigfrequente Niederfrequenzmagnetfelder sind Wechsellager, d.h. sie verändern ständig ihre Magnetfeldstärke und Strömungsrichtung mit der Häufigkeit der Wechselsauer.

Nach dem Gesetz der Induktion der physikalischen Größenordnung verursachen Veränderungen der Magnetflussdichte elektromagnetische Wirbfelder ("Ringspannungen").

Überschwemmt ein Wechselmagnetfeld ein elektrisch leitfähiges Objekt, z.B. den Menschen, das elektrische nicht-neutrale Partikel wie z. B. Elektron, lonen und polare Moleküle enthält, so entstehen Wirbelströme, die sich vor allem dort ausbreiten, wo das Innere des Körpers besonders elektrisch leitend ist: Das sind die Blutgefäße und gut versorgt mit Blutgewebe.

Um die gesundheitliche Relevanz der Auswirkungen von niederfrequenten Magnetfeldern zu beurteilen, werden nun die erzeugten Stromfeldstärken (Volt pro m; V/m) berücksichtigt, wobei in der Vergangenheit auf die eingeleiteten Strome oder die Stromdichte, d.h. die Menge des durch eine gegebene Region fließenden Stroms (Milliampere pro m2/m3; mA/m2) Bezug genommen wurde. Überschreiten die Spannungswerte oder die Stromdichte ein bestimmtes Niveau, können sie die natürliche Nervenaktivität beeinträchtigen.

Zur Stimulierung der Hirnnerven des Zentralnervensystems reichen beim Sehnerv innere Feldkräfte um 0,05 V/m ("bei 20 Hz") aus. Der Effekt wird als flackerndes Phänomen oder Lichtblitz (sog. Magnetophosphen) dargestellt. Im Gegensatz dazu ist das Gehirn als Ganzes (als Netzwerk von interagierenden Neuronen) sehr anfällig für elektronische Systeme. Innere Feldstärke von 0. 001 V/m kann die Gehirnströme beeinträchtigen.

Nach allem, was wir heute wissen, stellen diese Änderungen keine gesundheitlichen Probleme dar, da sie innerhalb normaler Fluktuationen auftauchen. Zur Stimulation peripherer Nervensystem benötigt man innere elektromagnetische Felder (bei 50 Hz) in der Größenordnung von wenigen V/m ("oder 5-10 mA/m2"). Die Wirkung ist aus gesundheitlicher Sicht unbedenklich, aber ärgerlich. Bei inneren Feldern kann der Pulsmuskel mit 10 V/m ("ein bis wenige 10 mA/m2") stimuliert werden.

Muskelkrämpfe können bei inneren Magnetfeldstärken im Umfang von mehreren 100 V/m ( "rund 500 mA/m2") auftauchen. Die gesundheitskritische Kammerflimmern (Grafik) erfordert im Allgemeinen etwa 500 V/m ( "Stromdichte um 1 A/m2"), d.h. etwa 50 mal so starke Halbbilder wie die "reine" Anregung. Damit ist das Herzmuskel sehr immun gegen Störungen durch elektrische Signale. Allerdings ist es in sehr widrigen und wenigen Ausnahmefällen möglich, dass innere Netzstärken von wenigen 10 Volt/m den Herzmuskelschlag beeinträchtigen können.

Das externe 50 Hz-Wechselfeld muss eine Magnetflussdichte von 5-10 m3 (Millitesla, ein m3 = 1/1'000 Tesla) aufweisen, damit die erzeugten Voltströme und Rumpfströme wahrgenommen werden können (zunächst in Gestalt von Magnetophosphen). Dies würde Bereiche von 40-50 ml erfordern. Solche Signale werden in der Medizintechnik zur gezielten Stimulation bestimmter Gehirnregionen genutzt (transkranielle Magnetfeld-Stimulation, z.B. zur Diagnostik von Rückenmarksschäden; s. Grafik).

Daraus resultieren Spannungswerte von 20-30 Volt/m und Strombelastungen um 50mA/m2. Zur Auslösung des Kammerflimmerns sind magnetische Felder von 1 Terz und mehr notwendig. Der Grenzwert der höchstzulässigen Magnetfeldstärke beträgt 0,1 m3 (0,0001 m3), d.h. ein Faktor von 10 unterhalb der Wahrnehmungsschwelle bei Augenflimmern. Interne Wechselstöße können unter großen Starkstromleitungen die Erkennbarkeitsschwelle (Wärmegefühl) durchbrechen.

Ob schwach- und niederfrequente Niederfrequenzmagnetfelder sich nachteilig auf das Wohlergehen oder die Gesunderhaltung auswirken können, ist an anderer Stellen zu erfahren.

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