Magnetfeldtherapie

magnetfeldtherapien

Die Orthopädie Zentrum Hannover ist spezialisiert auf die pulsierende Magnetfeldtherapie zur Beschleunigung der Heilung von Verletzungen. Das Einsatzgebiet der Magnetfeldtherapie ist vielfältig. Die Magnetfeldtherapie ohne Nutzen und Schaden.

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Bei der nicht-invasiven Magnetfeldtherapie oder Magnetfeldtherapie handelt es sich um eine alternative medizinische Therapiemethode, bei der Patientinnen und Patienten einem magnetischen Feld ausgesetzt werden: die Magnetfeldtherapie: Laut den Befürwortern der Magnetfeldtherapie können wundheilende Störungen, entartete Krankheiten des Bewegungsapparats und der Wirbelsäule, sowie Frakturen oder Kopfschmerzen behandelt werden. Bei der invasiven Magnetfeldtherapie (Elektroosteostimulation), deren Effektivität erkannt wird, muss von der alternativen medizinischen Magnetfeldtherapie unterschieden werden.

Bei der nichtinvasiven Ausführung soll das magnetische Feld selbst im Organismus wirken, bei der Invasivvariante wird es nur zur elektrischen Energieübertragung genutzt, während die Auswirkung auf die elektrische Reizung aufbaut. Die Magnetfeldtherapie wird inzwischen auch bei Tierversuchen, z.B. bei der Behandlung von Pferdeverspannungen, zur Heilung von Wunden, zur Bekämpfung von Allergie oder zur Schmerzlinderung eingesetzt[1].

Fürsprecher gehen davon aus, dass die Verwendung von Magnetsteinen zur Förderung der Wundheilung bereits vor etwa 2000 Jahren bei den Chinesen verbreitet war. Hipokrates beschreibt die Verwendung von Magnetsteinen. Die antiken Roemer glaubten auch an die positiven Effekte von Magnete und die antiken Aegypter trugen Magnetschmuck, um ihre Gesundung zu staerken.

Der so genannte Tiermagnetismus von Franz Anton Mesmer blühte im achtzehnten Jh. kurzzeitig in Europa auf. Abhängig vom Magnetfeldgeneratorhersteller werden elektrostatische oder impulsartige magnetische Felder mit unterschiedlichen Frequenz, Intensität und Programmierungen erzeug. Wechselfeldvarianten werden als Magnetfeld-Resonanz-Therapie, Quanten-Magnetresonanz-Therapie und Puls-Signal-Therapie offeriert. In der Wellnesslandschaft werden hauptsächlich elektrostatische Felder verwendet.

Permanentmagnete, die ein statisches Magnetfeld generieren, sind in verschiedenen Formen erhältlich: Patches, Einlagen, Armbänder, etc. Den Befürwortern zufolge können wundheilende Störungen, entartete Krankheiten des Bewegungsapparats und der Wirbelsäule, aber auch Beinbrüche oder Kopfschmerzen behandelt werden. Die Verfechter der Wechselfeld-Magnetfeldtherapie haben den Verdacht, dass sie die Blutzirkulation und den Stoffwechsel der Zellen begünstigt. Wechselnde elektromagnetische Felder verursachen die elektrischen Ströme im Gehäuse.

Man sagt, dass die Zellkultur im Versuch eine Reaktion zeigte und die Anregungsleitung an einzelnen Nervensystemen sich im magnetischen Feld geändert haben soll. Dieser Effekt sollte von der Magnetfeldstärke sowie von der Häufigkeit und der Form des Signals abhängen. Der vermeintlich positiven Effekt der Magnetfeldtherapie steht im Widerspruch zur vermeintlich positiven Auswirkung von Elektromog, obwohl beide auf elektromagnetische Felder beruhen.

Jedermann kommt tagtäglich mit statischen/oszillierenden magnetischen Feldern (Lautsprecher, Autos, Züge, Naturmagnetfelder ) mit verschiedenen Frequenz und Feldstärke in Berührung, weshalb eine Isolation der Medizinalfelder, wie in den Untersuchungen vermutet, nicht möglich ist. Die statischen magnetischen Wechselfelder wirken nur auf Magnete, Magnetkörper und bewegliche Ladungen (siehe Lorentzkraft). Weil mit der Lorentz-Kraft nur die Ladungsrichtung leicht verändert wird, die Auswirkung durch die stochastischen Körperbewegungen zum Teil neutralisiert wird und der Mensch nicht magnetischen Ursprungs ist (z.B. diamagnetisches Wasser), ist kein spezifischer Einfluss im Menschen zu befürchten.

Der angenommene Einfluß von statischen Magnetfeldern auf gewisse Krankheiten wie Osteoarthritis ist noch nicht abschließend geklärt, obwohl die entsprechenden Untersuchungen (siehe unten) eine geringe Einwirkung haben. Der überwiegende Teil der eingesetzten magnetischen Felder (insbesondere bei Dauermagneten) ist zu gering, um die Eigenschaften der Zelle oder auch der Makrostrukturen zu beeinflussen.

Die invasive Magnetfeldtherapie, auch Elektroosteostimulation genannt[2], verbindet die Spule während einer OP über eine Elektrodenverbindung unmittelbar mit einem Knochenbereich. Bei einem späteren Wechselmagnetfeld wird in den Wicklungen ein elektrischer Impuls erzeugt, der den Kieferknochen über die Sonden anregt. Die Prozedur wird zur besseren Behandlung von Knochenfrakturen und Pseudoarthrose angewendet.

Sie ist in ihrer Wirkungsweise nicht mit der schonenden Magnetfeldtherapie vergleichbar. Im letzteren Falle soll das magnetische Feld selbst die Auswirkung im Organismus hervorrufen, während es in der Invasivtherapie nur zur kabellosen Übermittlung von elektrischem Strom genutzt wird, während der Therapieeffekt durch Elektrostimulation des Gehirns erreicht wird.

Personen mit Herzschrittmachern oder anderen elektrischen Geräten dürfen sich keiner Magnetfeldtherapie unterziehen, da es zu schädlichen Interaktionen mit der Steuerungselektronik kommen kann. "Doppelblinde placebokontrollierte Studie mit statischen Magneten zur Behandlung von Kniearthrose: Ergebnisse einer Pilotstudie". JC et al: "Statische Magnetfelder verhindern oder vermindern weder Symptome und Anzeichen eines späten Auftretens von Muskelschmerzen".

NK Eccles: "Eine kritische Überprüfung von randomisierten kontrollierten Studien mit statischen Magneten zur Schmerzlinderung".

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