Maithuna Ritual München

Das Maithuna Ritual in München

Durch das Liebesritual wird eine besondere Form des Genusses ermöglicht, wobei "Liebe" nicht körperliche Vereinigung bedeutet. Streifen-Club Mannheim Erotik München. Lebensraum - Tantra Center München Das Tantra ist eine jahrtausendealte indisch-asiatische Lebensweise, über die im Abendland viele Geschichten und Vorbehalte aufkommen. In unserer abendländischen, so genannten Zivilisationsgesellschaft verbreiten sich viele Geschichten und Voreingenommenheiten über das Tantra. Nichtsdestotrotz haben sich in den vergangenen Dekaden immer mehr Menschen mit diesem Problem beschäftigt und versucht zu begreifen, was Tantra wirklich ist.

Tantra heißt mehr oder weniger buchstäblich " Weberei " oder " Stoff " - aber es ist schwierig, etwas mit dieser Übertragung zu beginnen. Da Tantra manchmal sehr verschieden gedeutet wird, möchte ich Ihnen schildern, was Tantra für mich bedeutet: Tantra heißt, bewußt zu sein, bewußt wahrzunehmen - mit allen Sinnesorganen - und eine Lebensweise.

Das Tantra ist keine Weltanschauung, keine Weltanschauung, keine Wissenschaft und auch keine Weltanschauung. Alle können tantraisch sein, können das tantrische Denken verstehen - unabhängig davon, welchen Kulturhintergrund oder welchen Glaubens Sie mitbringen oder wie Sie Ihre Geistigkeit ausleben. Mit allen Sinneswahrnehmungen bewußt wahrzunehmen heißt in der Tat auch, alle Sinneswahrnehmungen bewußt zu nutzen - bewußt zu horchen, bewußt zu duften, bewußt zu schauen, bewußt zu reden, zu empfinden und zu erfühlen.

Das Tantra beinhaltet alles und schliesst nichts aus und meint daher reine Sinnenfreude. Tantra umfasst also sowohl den ganzen Organismus - ohne Tabus (die so genannten Intimbereiche) des Organismus - als auch unser Inneres, mit allem, was sich in uns verbirgt. Dies mag anfangs ganz simpel und wenig spektakulär klingen, aber es ist die Basis für eine Lebensweise, die uns auf einen Weg bringt, uns selbst und die anderen mit allem, was uns wirklich wichtig ist, kennenzulernen.

Die tantrischen Gedanken, tantrischen Riten und Schriften - so genannte "Tantras" - sind lange vor unserer Zeit geboren. Abhängig von der Quelle wird angenommen, dass sich die tantraische Lebensweise vor 5 oder sogar 8 Millennien (!) in einem geographisch-kulturellen Milieu verbreitete, das wir heute Nordindien bezeichnen, einer Gegend, zu der heute auch Kaschmir, Tibet oder Nepal gehört.

Auf diese Weise wurde die Existenzberechtigung von himmlischen und irdischen Wesen, aber auch von menschlicher und menschlicher Kraft erläutert. Tantra diente nun dem alleinigen Zweck des Tantra, diese Zweiheit abzuschaffen und alle abgetrennten Kräfte wieder zu vereinen. Der Zusammenschluss von Frauen- und Männerenergie zur Abschaffung der Zweiheit ( "Advaita") wird bedauerlicherweise oft falsch verstanden und als reiner physischer Vorgang der Einheit von Mann und Frau interpretiert.

In Wirklichkeit ist hier aber zunächst die Verbindung der energetischen Komponenten von Frau und Mann in uns zu verstehen - wodurch die energetische Komponente (Kundalini) in der Region des Beckens in Gestalt einer Schlangenform liegt. Die Kenntnis tantrischer Riten, tantrischer Fundamente und Überlegungen wurde zunächst nur von " Initiierten " oral vermittel.

Die tantrischen Schriftstücke (Tantras) - von denen einige auch heute noch verborgen sind und kaum übertragen werden - wurden später meistens in einem Dialog zwischen einem Mann (Shiva) und einer Frauengottheit (Shakti) verfasst. Manche dieser Werke sind auch in unserer Landessprache erhältlich - die vielleicht berühmtesten sind die Gita (Lied Gottes), das Tantra des Vigyans und die Strophen aus der Mittellage.

Bemerkenswert ist, dass sich das originale Tantra auf die Frauenenergie fokussiert. Als Inbegriff weiblicher Lebensenergie und des Wesens, aus dem alles Sein entspringt, standen die Schakti im Vordergrund des tantra-, ursprünglichen matriarchalen Sultans. Durch diesen shaktism entstehen verschiedene Ströme, die einerseits die sehr energetische und kraftvolle Frauenenergie (z.B. Kali ) und andererseits die wohlwollendere Frauenenergie anbeteten.

Viel später - in einer Zeit, in der sich immer mehr Menschen die Macht für sich reklamierten und anfingen, die Frau zu bedrängen - wurden auch die tantrischen Schriften neu geschrieben und das Frauenattribut immer mehr in den Vordergrund gerückt. Der Inbegriff männlicher Energien im Tantra ist im Allgemeinen Gott Shiva, für den ein Philus manchmal sinnbildlich angebetet wird.

Durch die Zuwanderung der Veden aus dem hohen Norden wurde zunächst die tantraische Zivilisation als Konkurrent zur sich ausbreitenden veedischen Religionen unterdrückt. Die tantrischen Gedanken zogen sich nach Westen zurück und vermischten sich im Lauf der Zeit mit dem blühenden Buddha. Das Ergebnis war ein buddhistischer Tantrastil - oder Tantric Buddhism -, der sich in ganz Asien ausbreitete.

Auch in Japan gibt es heute noch tantraische Tanzschulen - und der El ite la d' d' être d' être ist im Wesentlichen das Haupt einer buddhistisch-tantrakrischen Gemeinde. Spätestens mit dem sich entwickelnden hinduistischen System, das die strikte veedische Glaubensrichtung im heutigen Indien ersetzte, konnten sich auch die tantrischen Vorstellungen wieder verbreiten - ein hinduistisch beeinflusstes Tantra oder ein tantrisch geprägter hinduistischer Systematikansatz entstanden.

Die Einflüsse der bevölkerungsreichen Hindu-Welt der Götter auf das Tantra sind in so verschiedenen Richtungen wie dem Schakttismus und dem Schiwakis, dem Kalikult und anderen zu erkennen - auch Kundalini und Hatha-Yoga sind aus diesen Strömen hervor gegangen. Genau im Kali-Kult entstehen Riten, in denen körperliche Flüssigkeiten jeglicher Couleur angefasst werden können - was im starken Kontrast zum Reinheitsbegriff des Hindus steht - und die Basis für das linkshändig (unreine) Tantra im Unterschied zum rechtshändig (reinen) Tantra geschaffen wird.

Zusammenfassend steht im Hindu-Tantra der physische Gesichtspunkt im Mittelpunkt, ebenso wie die Hervorhebung und Praxis der Geschlechtlichkeit als Zeichen von (körperlicher) Befreiung. Das Tantra wurde und wird auch zur Bewältigung des Hindu-Kastensystems eingesetzt - in der Tantra sind Zeremonien und Assoziationen zwischen Mitgliedern unterschiedlicher Käsestämme Zeichen der Grenzüberwindung - und hat damit den charakteristischen Einfluss von Aufstand und Auflehnung gegen das herrschende Système.

Buddhistisches Tantras verfolgen stattdessen das angestrebte oder den Weg zum Buddhaschaften, zur Überlegenheit, zur Auflösung der Leiblichkeit und zugleich zum Ende des immerwährenden Zyklus von Geburt, Sterben und Neugeburt (Karma) und damit zur Selbstentfaltung und dem Übertritt in das Nirvana. Im buddhistischen Tantras liegt der Fokus weitaus weniger auf dem physischen Teil unserer Existenzen, als auf der Trennung vom Ego und allen Gegenstücken, um die Leerheit als einziges charakteristisches Merkmal zu begreifen (Nagarjuna: Versen von der Mitte).

Das Tantra genießt in der Westwelt immer mehr an Popularität. Es ist jedoch nicht überraschend, dass das Tantra, wie es sich in unserer heutigen westlich geprägten Gesellschaft verbreiten kann, nicht dasselbe Tantra sein kann, das sich vor Tausenden von Jahren im indisch-asiatischen Gebiet entwickelte. Während wir viele Ideen aufnehmen und in unser tägliches Handeln einfließen lassen können, bleibe ich bei meiner Behauptung, dass es kaum möglich ist, diese alte Zivilisation mit unseren heutigen westlich geprägten Köpfen wirklich zu begreifen.

In den 1970er Jahren kam das Tantra als eine neue, andere Lebensweise nach Westeuropa und Nordamerika. Vor allem Bhagwan Shree Rajneesh verband tantraische und daoistische Überlegungen, formte sie auf eine moderne und verständliche Weise und liess sie von so genannten Heiligtümern in die Weltgeschichte überführen. Seitdem entwickelte sich das Tantra, vor allem in Deutschland, weiter.

Am Anfang ist der tantraische Geist sicherlich am Leben, aber es geht weniger um Transparenz oder Abenteuer, sondern viel mehr um die Auseinandersetzung mit dem eigenen Selbst, mit allem, was uns konstituiert. Daher werden die Seminarleiter von Tantra-Seminaren in der Regel in einigen dieser Bereiche ausgebildet, sind geschulte Heiler oder Psychotherapeuten - oder sollten es jedenfalls sein.

Angefangen bei den sehr körperbetonten Bewegungstherapien, die auf Osho's dynamische Übungen zurückgreifen, über Tastübungen, tantrische Massage und andere Rituale bis hin zum Ritual des tantraischen Wiedervereinigungsrituals, der Maithuna. Es gibt kein Tor - es gibt kein Tor! Thantra ist ein Weg, um einen Weg zu finden, wie man lebt. Der Weg des Tantras führte dich immer wieder an Gabeln vorbei und immer wieder gibt es Tore, die sich aufmachen lassen.

Advent und Aufklärung - die eigentlichen Anliegen des Tantras - rücken im (neo-)Tantra der heutigen westlich geprägten Gesellschaft kaum noch in den Mittelpunkt des Geschehens. Vielleicht bekommst du eine Vorstellung aus einem Lehrbuch, was das Wort Tantras heißt. Sie können auch eine DVD erwerben und sich eine Tantramassage ansehen, und vielleicht haben Sie das Gefühl, dass es Ihnen schmeckt.

Für dich wird sich aber nichts ändern, wenn du nicht wirklich Tantra probierst - du musst es TUN! Das Tantra muss gefühlt, gefühlt, gefühlt werden. Um dir auf diesem Weg zu helfen, gibt es Tantra-Seminare. Schließlich kannst du aber auch Tantra in deinen Alltag einbeziehen. Das Tantra ist eine Lebenseinstellung - ich möchte mich gerne wiederkehren.

Aber um zuerst den Weg zu finden, ob dieser Weg auch für dich der passende ist, ist es sinnvoll, an tantrischen Seminaren teilzunehmen und Tantra wirklich zu spüren. Tantraschule oder Yogaschule? Das Tantra und der Yogastil sind zwei entgegengesetzte Pfade zum selben Zweck (Transzendenz). Der Begriff Ayurveda bedeutet hier nicht das Ayurveda, das Sie vielleicht von Ihrem Fitnesscenter her kennen.

Hierunter versteht man vor allem Yoga als einen Weg zur Erkenntnis, zur Buddha-Haut. Das Tantra strebt die Erlösung durch das Bewußtsein an, während das Yoga die Erlangung des Bewußtseins durch die Beherrschung anstrebt. Das Tantra bestätigt die kostenlose Sexualenergie, während das Yoga die kostenlose Sexualenergie negiert oder zu beherrschen gilt. Das Tantra möchte jeden Lebensbereich bewußt erleben und tiefer in diese Bereiche eingreifen.

Der Yoga dagegen folgt dem Weg der bewussteren Intoleranz und der Abwendung von irdischen Vergnügungen. Das Tantra will die Andacht geniessen - der Yoga strebt die disziplinäre Eigenkontrolle an. Während Yoga zwar einen hohen moralischen Anspruch erhebt und sich diesen Moralkonzepten aussetzt, möchte Tantra, dass du dich selbst erkennst und überholte Moralkonzepte abschaffst.

Naja - tantraische Praxisseminare können dich auf den Weg führen (ansonsten sind sie in der Regel endlos aufregend, führen dich auf den Weg der Selbstentfaltung und sind auch lustig). Natürlich benötigen wir auch für Tantra-Seminare jemanden, der diese Veranstaltungen entwirft und durchführt und einen geöffneten, gesicherten Handlungsrahmen schafft und aufrechterhält.

Weil ich seit einigen Jahren auch selbst Tantra-Seminare führe, kann ich hier aus eigener Anschauung referieren - sowohl als Seminarteilnehmerin als auch als Seminarleiterin. Selbstverständlich bemühe ich mich, den Seminarteilnehmern immer etwas zu übermitteln - z.B. Kann ich Tantra auch außerhalb von Tantra-Seminaren erleben? Das Tantra ist eine Lebensweise - und auch wenn das Tantra bereits mehrere tausend Jahre "alt" ist, können die tantraischen Grundlagen auch in unser alltägliches Geschehen in unserer so genannten kultivierten, westeuropäischen Lebenswelt integriert werden.

Ich habe in meiner Buchreihe Lebendiges Tantra den Versuch unternommen, mit so anschaulichen Wörtern wie möglich zu erläutern, wie das Tantra in unser tägliches Geschehen integriert werden kann - wie jeder von uns ohne Eile von Jahr zu Jahr tanztrisch und ohne Eile von einem Jahr zum anderen weiterleben kann. Bewusste Wahrnehmung und bewusstes Wohnen, Empfindungen akzeptieren und erlauben, sich für das Lieben und die Selbstliebe erschließen, glaubwürdig sein, seine Begierden, Begehren und Bedarfe befriedigen, seine Begrenzungen ausdehnen& all das sind keine ungegenständlichen Motive, die nur in einem eingeschränkten Zeitrahmen realisiert werden können, sondern unser Miteinander prägen können - wenn wir es nur gestatten.

Es ist natürlich sehr nützlich, die ersten tantraischen Gehversuche in der Gemeinschaft mit anderen zu machen, um zu erfahren und zu empfinden, was Tantra für einen bedeutsam ist - aber am Ende muss man selbst seinen eigenen Weg gehen, losgelöst von einer geistlichen Leitung - es geht darum, den idealen Weg für einen selbst zu suchen und sich an einem bestimmten Punkt selbst zu liebe.

Man fragt sich, wie ich mit dem Tantra anfange, welche Lehrbücher es wert sind, welches Lehrinstitut es ernst meint und mir "echtes" Tantra anbietet - diese Fragestellung wird sehr oft gefragt. Sicherlich gibt es eine lesewürdige und eine weniger lesewürdige Fachliteratur über das Tantra. Ich möchte jedoch noch einmal unterstreichen, dass selbst die vielen sicherlich gelungenen Arbeiten nur eine Vorstellung von Tantra vermitteln können - ein Werk löst nicht das Gefühl und die Empfindung ab - um Tantra wirklich zu empfinden, muss man Tantra erfahren, muss man es tun.

Dies führt uns zur zweiten Fragestellung über das seriöse Tantra-Institut - denn es gibt inzwischen etliche tantraische und solche, die sich nur noch so bezeichnen. Es wird empfohlen, die " Institutionen ", die sich auf ihren Webseiten darstellen, mit kleinen, schönen, leicht gekleideten Frauen mit langem blondem Haar und großer Brustgröße zu sortieren.

Dies mag sich nach Vorurteilen und Schubladenbildung anhören - aber diese Institutionen haben in der Regel nicht wirklich viel mit Tantra zu tun. Ernsthafte Tantra-Institute bewerben mit inhaltlichen Informationen - mit detaillierter Beschreibung ihrer Lehrveranstaltungen, genauen Informationen über Standort und Bedingungen, Widerrufsrecht und dergleichen. Schauen Sie sorgfältig hin und entscheiden Sie sich in erster Linie nach Ihren Gefühlen - viele Zeugnisse oder die Zugehörigkeit zu einer der vielen Tantra-Vereine sind nicht unbedingt ein Beleg dafür, dass die Kursleiter mit ihrem Herz da sind und Sie in ihren Gefühlen berührend wahrnehmen können.

Nehmt euch in Acht, wenn euch jemand das "richtige" Tantra versprochen hat - das rechte Tantra spielt sich eigentlich nur in euch ab. Das Tantra wird bedauerlicherweise oft unterschätzt oder missverstanden. Das Tantra hat auch nichts mit dem viel beschworenen außerirdischen Swingerclub oder dem Gruppensex mit Weihrauchstäbchen zu tun. Auch wenn das Kama-Sutra seinen Ursprung in einer tantraähnlichen Umgebung hat, sollte es nicht mit der Lebensweise des Tantra vermischt werden.

Das Tantra wünscht, dass du deine Begrenzungen verbreitest und dein ganz privates Freiheitsverständnis lebst, dass du über die Selbstliebe - deine Selbstliebe - hinausgehst, auch zur Selbstliebe für andere und dass es dir gut geht - dass du dich in deinem Wesen akzeptiert fühlst, mit allem, was dich konstituiert - dass du so sein kannst, wie du wirklich bist, dass du deine Glaubwürdigkeit ausleben kannst.

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