Malen als Therapie

Malerei als Therapie

Die therapeutische Malerei setzt kreative Energien durch Farben und Formen frei. Bei der Therapie handelt es sich eher um das Bild selbst. Verborgene Inhalte des Unterbewusstseins können auch durch therapeutische Malerei offenbart werden. Verständigung, Malen und KörpergefühlSystemische Therapie und Ko-Therapien. Die Patienten malen ihre Neurose aus der Seele.

Therapeutische Malerei

Die therapeutische Malerei löst kreative Energie durch Farbe und Form. Sie unterstützt psychische Zustände, in denen der Betreffende mit Stimuli und Erlebnissen " überschwemmt " wird, um durch die Malerei zur Ruhe zu kommen und sich zu konzentrier. Zum Beispiel mit Hypomanen und Bipolen. Die Malerei macht es möglich, die eigene Lebenswelt, das Unterbewusstsein, die eigene Phantasie, aber auch die eigenen Wahrnehmungen, Eindrücke und Eindrücke mitzunehmen.

Dies ist besonders für Menschen von Bedeutung, die ihren Sinn im Leben verlieren, z.B. bei einer Depression. Malerei unterstützt die Verständigung und den Kontakt sowie die Raumorientierung, das Sehgedächtnis und die Wahrnehmungsfähigkeit, sie verstärkt die Aufmerksamkeit, sie gleicht sich aus. Psychologisch Betroffene Menschen erleiden oft Erfahrungen, an die sie sich nicht oder nur unzureichend gewöhnen wollen.

Die Malerei ist, wie kaum eine andere Form, dazu da, diese Ereignisse wieder ins Bewußtsein zu bringen, weil wir in Bilder blicken. Menschen, die Schwierigkeiten haben, ihre Auseinandersetzungen in Worten festzuhalten, können ihre Empfindungen mit der Malerei-Therapie ausdrücken. Malttherapien arbeiten in der Verbindung zwischen dem Therapeuten und dem Kunden, in der Formgebung des (geistigen) Raums, sie Schärfung der Wahrnehmungsfähigkeit und sie dienten dazu, das Selbst umzugestalten.

Geistig gesunder Menschen können sich selbst erproben, unerahnte Seiten und Zielsetzungen von sich selbst kennenlernen, und geistig verletzte Menschen können die Malerei behandeln. Maltherapie hilft bei körperlich, geistig und spirituell geschädigten Menschen, Menschen mit körperlicher Behinderung, die sich mit dem Sprechen nicht verständigen können, und auch Menschen mit geistiger Behinderung. Unfallgeschädigte Menschen, Gewalttäter und Depressionen, die nicht mehr über ihre Erfahrungen sprechen können oder wollen, eröffnen sich durch die Malerei besser als durch die meisten anderen Therapieformen.

Die Malerei ist heute eine Begleiterscheinung der psychiatrischen Bereiche wie Suchttherapie, Neurochirurgie, Orthopädie, Osteopathie, Orthopädie, Psychosomatik, Altersfürsorge, Krebs heilkunde und Röntgen. Bei der Farbtherapie geht es nicht um die gestalterische Güte des Menschen. Bei malerischen Ausdrücken, anders als z.B. beim Rorschach-Test, ist der Eindruck nicht, dass der Behandler das Gemälde auslegt. Bei der Therapie handelt es sich eher um das Gemälde selbst.

Der Betreffende spürt beim Malen Zusammenhänge zwischen sich und seiner Umgebung und bringt seine eigene Wirklichkeit zum Ausdruck. Dies ist ein wichtiger Bestandteil der Selbstwahrnehmung, und jetzt können Patienten und Therapeuten über Lösungsansätze nachdenken. der Weg ist frei. Auch die Bildtherapie eröffnet Ausdrucksmöglichkeiten, die bisher weitgehend den Betreffenden vorbehalten waren. Malerei unterstützt die Aufmerksamkeit.

Auch die Farbtherapie ist ein "Chamäleon". Es kann mit verschiedenen anderen Behandlungen kombiniert werden. Auch mit den Aufnahmen hat sich Altin intensiv beschäftigt: Er hat die Aufnahmen seiner Patientinnen analysiert und gesammelt. Jeder Mensch traegt laut Junge bewusstlose Motive mit sich herum, die sich durch die Malerei ausdrücken lassen. Nicht in der Deutung, sondern im Prozess selbst sah er den großen Wert dieses Bildes und nahm damit die heutigen expressiven Gemälde an.

Dabei hat er eine Methodik entwickelt, bei der die Aufnahmen weder ausgewertet noch diskutiert werden. Sterns Annahme, dass der Maler mit der Sache kommunizierte, war, dass diese Bildkommunikation die expressive Malerei erwecken sollte. Die Malerin sollte sich so eigenständig wie möglich anfühlen. Die Malstube ist mit Malerwänden gesäumt, in der Bildmitte befindet sich ein Farbtisch.

Die Malerin oder der Maler begleiten die Maler, ermutigen sie und "lassen alles raus", tauschen ihre Eindrücke aus und beobachten das Geschehen. Das Malen im Gespräch soll mentale Prozesse zum Vorschein bringen und durchbrechen. Für die Therapie mit Kleinkindern ist diese Vorgehensweise besonders effektiv bei behinderten Kleinkindern, bei Kleinkindern mit Leseschwäche und Dyslexie und ADHS.

Kinder, die Schwierigkeiten haben, sich mit Wörtern zu äußern, sei es aufgrund von Sprachschwächen oder -hemmnissen, können den farbigen Dialog nutzen, um mit anderen Menschen in Berührung zu kommen. Die kostenlose Malerei beflügelt die Phantasie, bringt die Eigenheilung in Schwung, baut Befürchtungen und Verstopfungen auf. Die Malkur mit Kleinkindern erstreckt sich über drei bis zwölf Monaten, und nach einigen Tagen treten die ersten Auswirkungen auf die Seele auf.

Die Therapeutin steht dem Kleinkind gegenüber und kommuniziert farblich miteinander, d.h. sie malt wechselseitig. Malerei als Gespräch ist möglich mit Pärchen, d.h. Patienten / Therapeuten sowie Partner, aber auch als Gruppendiskussion, z.B. mit einer Gastfamilie oder dem Konzern. Spontane Gemälde, die in der Therapiemalerei entstanden sind, zeigen viel.

Kunden, die unter Wahnvorstellungen leidet, malen zahllose Blicke, die sie betrachten, Wahnsinnige streichen ihre Fotos über, bis sie jede Form von Körperstruktur einbüßen. Bei vielen Patientinnen und Patientinnen einer Gemälde-Therapie beginnt man, wunderschöne Klischees auf die Bildfläche zu bringen: Einige Kunden haben die Befürchtung, als krankgeschrieben zu werden, andere malen die Erde wunderschön, weil sie sich vor ihren Innenzuständen fürchten.

Dabei ist es die Pflicht des Heilpraktikers, die Betreffenden zu bitten, unfiltriert zu malen. Mit einem sensiblen Psychotherapeuten steigen die dunklen, aber naturgetreueren Motive von Bildstunde zu Bildstunde. Bei vielen Menschen ist es zunächst überlastet, ganz ungehindert zu malen. Auch für Patientinnen und Patienten, die sich in einer aktiven psychotischen Situation befinden, sind Mandala geeignet.

Der Verzicht auf komplizierte Malkunstwerke in der Malkunsttherapie. Schizophrene und traumatisierte Menschen stellen oft unmittelbar ein differenziertes inneres Leben auf die Bildfläche. Es wäre für den Betroffenen überwältigend, diese Innenbilder in Bezug auf Perspektiven oder Linienmanagement durchzusetzen. Wenn die Patientinnen besonders behindert sind, dann bietet sich Mandala an, um den Eingang zu find.

Damit kann der Behandler ihn sanft in andere simple Techniken der Malerei einführen. Wenn möglich, sollte der Kranke gleich mit dem Malen anfangen, um beim naechsten Mal voller Angst nicht wieder vor der Entscheidungsfindung stünden. Hält der Betroffene unschlüssig vor dem weissen Laken, kann der Behandler ihn begeistern, ihm bei der Vorbereitung helfen oder auch nicht.

Wenn der Betreffende jedoch bereits malte, sollte sich der Behandler zurückhalten, um die Aufnahmen nicht durch ausländische Spezifikationen zu verfälschen. Die Therapeutin sollte eine vertrauenswürdige Umgebung einrichten, damit der Pflegebedürftige authenthisch zeichnet und keine Scham vor den "Dämonen seines Unbewussten" hat. Selbst wenn der Behandler die Bildauswertung erlernt hat, sollte er weitreichende Interpretationen so weit wie möglich unterlassen.

Darüber hinaus beunruhigen sie die Betroffenen oft so sehr, dass der Bildfluss zum Stillstand kommt. Allerdings sind unmittelbare Rückfragen an den Betroffenen nach seinem Image zulässig und verstärken das Selbstbewusstsein. Dabei geht es jedoch darum, die Sichtweise des Heilpraktikers auszudrücken und gleichzeitig den Betroffenen zu befragen, wie er sein Image sieht.

Ist die Fragestellung für den Betroffenen zu vertraulich, sollte er nicht aufgefordert werden, sie zu klären. Längst sind Vorstellungen von Geisteskranken untersucht worden. Um 1900 dachten die Mediziner sogar, sie könnten die Krankheit sform anhand der Fotos bestimmen. Der Diplompsychiater Helmut Rennert hat noch 1962 behauptet, er könnte die Darstellungen der Schizophrenie durch 34 formale Merkmale wiedererkennen.

Die Kunsthistorikerin Hans Prinzhorn (1886-1933) hat in den 1920er Jahren über 5000 Gemälde, Ölgemälde und Holzschnitte von Patientinnen und Patienten der Heidelberger Psychiatrie gesammelt. Es gäbe keine Anhaltspunkte für die Anerkennung der Heilkunst von Geisteskranken, sagte er ausdrÃ? Aus den Bildern wird im besten Fall ein Dialog zwischen Ärztin und Patientin über die in den Bildern und Figuren zum Ausdruck kommenden Empfindungen.

Der Surrealist war von der Technik der Geisteskranken angetan und nahm sie als direktes Vorbild für seine eigenen Arbeiten. Auf jeden Falle lassen psychosomatische Erkrankungen manchmal die Schaffenskraft von Menschen los, die bisher wenig mit dem Thema Bildende Künste zu tun hatten. Es wird aufregend mit den Erkrankten, die von Impressionen derart überschwemmt sind, dass sie sie verwandeln, indem sie die erhaltenen Zeichen zum Beispiel als Bild ausdrücken.

Psychiatrische Menschen haben als freiberufliche Kunstschaffende schon lange ein frisches Zuhause aufgebaut, und Studios für geistig behinderte Menschen sind weitläufig. Er hat alle seine Werke in den vergangenen zehn Jahren seines jungen Alters gemalt. Hier durfte er zu Therapiezwecken malen, unter anderem wurde hier sein Bild "Starry Night" geschaffen. Der Mann litt unter einem heftigen Angriff, verschluckte Giftfarben (ein Selbstmordversuch?) und verstarb in bitterer Not.

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