Malzfabrik Berlin

Die Malzfabrik Berlin

Bei der Malzfabrik Schöneberg handelt es sich um einen ehemaligen Industriekomplex im Berliner Stadtteil Tempelhof-Schöneberg. Bei der Malzfabrik handelt es sich um ein Industriedenkmal, das....

In der Malzfabrik sind Büros und Studios mit Berlins größter unterirdischer Fischzucht und einem großen Altbaukomplex verbunden.

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Bei der Malzfabrik Schöneberg handelte es sich um einen ehemaligen Gewerbekomplex im Großraum Tempelhof-Schöneberg. Die 1914-1917 erbaute, denkmalgeschützte Anlage in der Bessemerstraße 2-14 im Stadtteil Schöneberg[1] ist eine Malzanlage, die die ehemalige Bierbrauerei der Firma mit den notwendigen industriellen Rohstoffen zur Bierbrauerei versorgte.

Die Malzfabrik ist mit ihren vier großen Ofenbutzen mit rotierenden Haube ein weit sichtbares Wahrzeichen. Sie wurde 1914-1917 nach Entwürfen des Bauherrn Franz Schlüter erbaut, aber erst 1921 aufgrund des Krieges wiedereröffnet. Im Jahre 1926 wurde mit der maschinellen Massenproduktion von Malz begonnen. 1945 zerlegte die Sowjetbesatzungsmacht die größeren Anlagen der Malzfabrik, die während des Zweiten Weltkriegs fast intakt geblieben waren.

Die Brauereigruppe Braun und Braun schloss die Malzfabrik 1996 wegen rückläufiger Massenbiernachfrage und einsetzender konjunktureller Erschwernisse. In der Malzfabrik befindet sich ein Gleisanschluss mit überdachter Drehplatte, der vom einstigen Tempelhofer Verschiebebahnhof aus betreut wurde. Peter Limburg, Werner Hildebrandt und Jörg Wewel: Die historischen Gebäude der deutschen Wirtschaft in Berlin. BeitrÃ?ge zur denkmalpflege in Berlin 1. Berlin 1988. www. berlin high jumping Werner Hildebrandt, Peter Limburg und Jörg Wewel: Geschichtliche Bauten der Berlin-Branche.

BeitrÃ?ge zur denkmalpflege in Berlin, issue 1 Berlin 1988, p. 96 ff. Klaus Rieseler: Alte große Brauereien in Deutschland Brauhausarchitektur zwischen 1870 und 1930 in den Großstädten Dortmund, Kulmbach und Berlin, Diplomarbeit, TU-Berlin 2003, S. 185 f.

Malzfabrik in Tempelhof

Hoffnung und Malz: Ein in der Schweiz geborener Mann will mit der Malzfabrik aus der ehemaligen Brauerei Schultheiss in der Nähe des südlichen Kreuzes ein kreatives Zentrum bauen ein ziemlich verrücktes Unternehmen. Weitaus weiter als bis Ikea Tempelhof sind wohl die wenigsten hier. Dahinter, vorbei an der blau markierten Box mit dem gelbe Aufdruck auf der linken Seite, gibt es nichts Sehenswertes, keine Raststätten, keine Gallerien und keine verborgenen Untergrundclubs, nur grau hinterlegte Häuserzeilen, Autowerkstätten und ein Großküchen-Fachgeschäft.

Aber auch die ehemalige, ausgediente Brauerei Schultheiss ist da. Die Tatsache, dass sich in diesem Bereich kaum jemand verliert, geschweige denn gezielt an Ikea und Co. vorbeigeht, könnte sich bald verändern. Wenigstens ist es das, was Frank Sippels Hoffnungen sind. "Aus der Malzfabrik soll ein kreatives Zentrum werden", sagt der in der Schweiz geborene Künstler. Das gesamte Areal kann man von seinem Arbeitszimmer im vierten Obergeschoss aus sehen.

Aus dem rechten Teil des Fensters schauend, erkennt er die Kamine auf dem ehemaligen Fabrikdach und das Schultheiss-Logo, den Bruder mit dem Bierkrüge. Neben ihm befindet sich eine schweizerische Fahne. Unterhalb wurde das Salz getrocknet", erläutert Sippel. Das Malzfabrik ist zu einer Herzenssache geworden, das ist der einzige Grund, warum er nach Berlin kam.

Ich hatte die Firma drei Jahre lang besessen, aber ich hatte mich nie wirklich für sie interessieren können. Ich wollte nur weitermachen, was mit Ikea und den Bau- und Heimwerkermärkten begann", sagt der 38-Jährige, der seit zehn Jahren in der Immobilienwirtschaft mitarbeitet. In der ehemaligen Waggonhalle malt und konfektioniert man Schaufensterpuppen.

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