Manuelle Therapie Lws

Manual Therapy Lws

Zusätzliche Ausbildung (Chirotherapie / Manuelle Therapie) vorbehalten. Bei Fachärzten für Manuelle Therapie lautet die beliebte Formulierung "Knochenfalle". Die Diagnostik und Therapie zur Vermeidung aller Manipulationen der Lendenwirbelsäule und ihrer Umgebung.

Behandlung des Syndroms der Lendenwirbelsäule

Die physiotherapeutischen Einsatzmöglichkeiten können bereits in der aktiven Lebensphase eines lumbalen Diskusherdes eine klare Linderung der Symptome bewirken. In erster Linie hängt die krankengymnastische Versorgung eines Wirbelsäulenvorfalls von den momentanen Unannehmlichkeiten des Betroffenen und der Krankheitsphase ab. Der Physiotherapeut sollte sich in der aktiven Zeit des lumbalen Wirbelsäulensyndroms auf eine schnelle Linderung der Schmerzen konzentrieren.

Der charakteristische Schmerz eines Bandscheibenvorfalls wird durch den durch die beschädigte Scheibenstruktur auf die aus dem Bandscheibenloch der Halswirbelsäule austretende Bandscheibe ausgeübten Reiz verursacht. Bei einigen Patientinnen mit Lendenwirbelsäulensyndrom wird eine etwas flacher gelagerte Position bevorzugt, indem eine Decke oder ähnliches unter die Unterschenkel gelegt wird. Durch diese entlastete (hohle Rückenausgleichsstellung) soll die lumbale Wirbelsäulenentlastung und die Verbreiterung des Zwischenwirbelforamen (Neuroforamen) für die unterdrückten Nervwurzeln erreicht werden.

In der Akutphase des Lendenwirbelsäulensyndroms ist diese Position sehr gut für die Selbstbehandlung zu Haus durchdacht. Noch effektiver ist bei einem Lendenwirbelsäulensyndrom, das im Grunde genommen den selben Nutzen wie die Stufenbettpositionierung hat, die Beckenbeinsabhängung im so genannten Sling-Tisch. Die Behandlung von Hebegurttischen wird hauptsächlich von physiotherapeutischen Arztpraxen oder physiotherapeutischen Fachabteilungen in Krankenhäusern angeboten.

Die Schleifenkonstruktionen simulieren eine bestimmte "Schwerelosigkeit" und die Entlastungen für die Zwischenwirbelscheibenstrukturen bringen oft eine deutliche Verbesserung der Beschwerde. Ein weiteres wirksames physiotherapeutisches Behandlungsverfahren für Bandscheibenvorfälle (Prolaps) ist die Traktionstherapie (Stretchingbehandlung). Dies geschieht entweder von Hand (durch den Krankengymnast bzw. Physiotherapeuten) oder im Hebegurtstisch mit einem zusätzlichen Gewicht, einem Pull in Wirbellängsrichtung.

Diese Therapie des LWS-Syndroms sollte jedoch nur von einem ausgebildeten Psychotherapeuten vorgenommen werden, der die Traktionsintensität an die jeweilige Gegebenheit anpassen kann. Wärmeapplikationen (Thermotherapie) in der akuten Phase des Lendenwirbelsäulensyndroms verheißen eine Linderung der Symptome von den physiotherapeutischen Maßnahmen, da die Wirkung einer Fango-Packung oder anderer wärmender Medien die oft qualvoll verkrampfte Lendenmuskulatur lösen kann.

In der akuten Lebensphase eines Bandscheibenvorfalls wird eine Massage oft nicht empfohlen, da durch intensives Greifen weitere Reizungen der betreffenden Nervensysteme auftreten können. Das physiotherapeutische Behandeln eines Bandscheibenvorfalls der HWS in der akuten Lebensphase ist der Krankengymnastik des HWS-Syndroms sehr ähnlich. Die subakute Stufe des Lendenwirbelsäulensyndroms (der stärkste immobilisierende Schmerz ist überwunden), einer der wesentlichen Aspekte der physiotherapeutischen Therapie ist das gezielte Trainieren der Stammesmuskulatur (Bauch- und Rückenmuskulatur).

Dabei sind die oben genannten Therapieverfahren und auch die medizinische Versorgung primär beschwerdeorientiert. Eine langanhaltende und präventive therapeutische Wirkung hingegen kann nur durch ein gut geführtes Muskeltraining und durch das Lernen eines rückenfreundlichen Umgangsverhaltens erreicht werden. Es ist auch logisch, die Drehbewegungen der Halswirbelsäule nach einem aufgeblähten Diskusvorfall (in einem bestimmten Zeitintervall) auszuüben.

Allerdings sollten aufwändigere Aufgaben, wie z.B. die Rotations-Komponente der Wirbelsäulen, nur unter professioneller Aufsicht in einer krankengymnastischen Praxen oder einem krankengymnastischen Studio durchgeführt werden, da durch falsches Trainieren mehr geschädigt als gut werden kann. Die gesamte Rückenmuskulatur sollte muskulös gestrafft werden, um ausweichende Bewegungen zu verhindern.

Eine weitere wichtige klinische Erscheinung, die sehr oft zu einem Akut-Syndrom der Lendenwirbelsäule führen kann, ist die "Blockade" eines oder mehrerer Wirbelsäule. Klassisch wird bei Patientinnen und Patientinnen mit einer Akutblockade eines Wirbelgelenks ein plötzlicher, lumbagoartiger Rückschmerz gemeldet, der zur unverzüglichen Einstellung aller Aktivitäten mitführt. Der Grund für solche Verstopfungen ist oft ein ruckhaftes Anheben schwerer Gegenstände, teilweise aber auch eine unvorteilhafte Fahrt in gebogener Stellung.

Dann neigen die Betroffenen dazu, sich über unspezifische Rückenschmerzen zu beschweren oder sich "irgendwie krumm" zu fühlen. Die therapeutischen Behandlungsverfahren haben die Wiederherstellung des physiologischen (natürlichen) Gelenkspiels und die Befreiung des verstopften Wirbelkörpers von seiner misslichen Lage zum Gegenstand. Zu den am weitesten verbreiteten Therapietechniken zur Erreichung dieses Ziels gehören Manipulations- und Mobilisierungstechniken.

Die beiden Verfahren sind Teil der Manuelltherapie. Bei den Mobilisierungstechniken handelt es sich um Muskelkrafttechniken, die ohne schnellen Impuls funktionieren und die eigene Kraft des Betroffenen nutzen, um das verkrampfte Wirbelsäulegelenk zu lösen. In Deutschland ist die "Aufrichtung einer blockierten Wirbelsäule" den speziell ausgebildeten Fachärzten mit Zusatzqualifikation (Chirotherapie / Manuelle Therapie) überlassen. Die Mobilisierungstechniken werden aufgrund der reduzierten Wahrscheinlichkeit von Komplikationen zu gleichen Teilen von Medizinern und Krankengymnasten durchgeführt, die in der Manualtherapie ausgebildet sind.

Rückenschmerzen, wie sie oft beim Lendenwirbelsäulensyndrom auftreten, werden oft durch Muskelverspannungen, falsche Belastung der Rückenwirbelsäule oder krankhafte Änderungen in den kleinen Wirbelsäulegelenken verursacht. Neben der konservierenden Therapie steht die Akkupunktur (z.B. spürt der Betroffene ein geringes Prickeln oder Wärmeempfinden während der Behandlung). Es ist das Bestreben der Akkupunktur, den Energiestrom, die Blutzirkulation in den geschädigten Körperstellen sowie die Eigenheilungskräfte des Organismus zu fördern und zu stimulieren.

Sie ist für den Betroffenen völlig schmerzfrei und kann nach heutigem Kenntnisstand entzündungshemmend und regenerierend wirken. Es ist schwierig, die Wirbelsäulen zu therapieren. Deshalb bedarf die Therapie der Wirbelsäulen (z.B. Bandscheibenvorfall, Fazettensyndrom, Foraminalstenose, etc.) vieler Erfahrungen. Dabei behandle ich die verschiedensten Krankheiten der Halswirbelsäule im Schwerpunktsbereich. Zielsetzung jeder Therapie ist die Therapie ohne OP.

Welcher Therapiebereich langfristig die besten Resultate bringt, kann erst bewertet werden, wenn alle Erkenntnisse (Untersuchung, Röntgen, Ultraschalldiagnostik, MRT, etc.) zusammengefasst sind.

Mehr zum Thema