Massageöl Wirkung

Aromaöleffekt

Besonders im Winter sehnen sich viele nach einer Massage. Viele ätherische Öle wirken oft nicht wissenschaftlich belegt und basieren auf Erfahrung und traditionellen, uralten Heilmethoden. Der entspannende Effekt der Massage ist seit jeher bekannt. Zitronengras gilt als wirksames Massageöl gegen Cellulite und Dehnungsstreifen. Die Latschenkiefer hat eine besonders heilende Wirkung bei Erkältungen und Bronchitis.

Massage-Öle und ihre Wirkung zur schonenden Erholung

Eine Massage mit aromatischen Ölen stimuliert die Sinnesorgane und entspannt die Muskulatur. In diesem Artikel erklären wir, woraus aromatische Massageöle hergestellt werden und welche Wirkung sie haben. Die so genannten Basisöle bilden die Basis für die Produktion von aromatischen Massageölen. Grundöle können chemischer oder pflanzlicher Herkunft sein. Grundöle, die aus einem Gemenge von ungesättigten Fettsäuren hergestellt werden.

Die nicht toxischen, geruchlosen Fette sind aufgrund ihrer Beschaffenheit eine schützende Schicht auf der Außenhaut. Diese dringen nicht in die Schale ein. Grundöle pflanzlicher Herkunft können je nach Fettsäurenzusammensetzung leicht von der Oberhaut absorbiert werden. Deshalb und aufgrund ihrer Herkunft werden Pflanzenöle oft als Basis für die Produktion von aromatischen Massageölen verwendet.

Die Lagerfähigkeit wird durch Lichteinwirkung weiter reduziert, weshalb diese Öl arten in schwarzen Fläschchen gelagert werden. Sonnenblumen-, Sesam-, Soja- oder Joyabohnenöl sind einige der beliebtesten Grundöle aus natürlicher Quelle. Diese Grundöle können in ihrer Reinform zur Anwendung kommen. Wenn das Massageöl besondere physische Leiden mildern soll oder wenn die Massagen entspannend und sinnlich stimulierend wirken sollen, werden die Grundöle raffiniert.

Durch die Zugabe verschiedener essentieller öle bekommen sie ihre ganz spezielle Ausstrahlung. Die ätherischen öle sind ätherische, stark riechende Stoffe, die flüchtig sind. Das Öl kann aus Blumen, Laub, Blättern, Kernen, Pflanzenwurzeln oder dem Pflanzenholz hergestellt werden. Aus 100 ml Grundöl mit 15 bis 20 Tröpfchen eines oder mehrerer ätherischen öle ergibt sich ein optimiertes Mischungsverhältnis.

Aber vor allem dient das Öl der Erholung von Leib, Leben und Seele. Es gibt mehrere Möglichkeiten für den Ausdruck "Massage". Auf Hebräisch steht "massa" für "berühren". Das " Einreiben " wird von den Arabern als "Massah" bezeichnet. Das ist ein Indiz dafür, dass die Massagen seit langem eine weltweite Relevanz als Heilverfahren haben. Das Beispiel der altägyptischen Bevölkerung verdeutlicht, dass auch das Öl eine wichtige Funktion hatte.

Das Öl stand für ewiges Dasein und wurde auch nach dem Tode zum Salben des Toten benutzt. Eine ähnliche Bedeutung von Ölen fand man im antiken Römerreich. Neben seiner beruhigenden Wirkung haben viele Fette auch antientzündliche, muskelentspannende, anti-bakterielle und die Durchblutung fördernde Wirkungsweisen. Durch den hohen Linaloolgehalt hat das Öl auch eine antimikrobielle Wirkung, die Akne und Hautpilze reduziert.

Aber auch eine ölhaltige Ying Yang hat eine beruhigende, aber zugleich auch stimmungsaufhellende Wirkung. Ein sanftes Massieren mit Aromaölen aus Ginger oder Cardamom besänftigt den Bauch und beugt Nausea vor. Ingweröl ist dank seiner fiebersenkenden und schweißtreibenden Wirkung auch ein hervorragendes Mittel gegen Fieber. Bei Rheuma-Patienten erleichtert die blutkreislauffördernde Wirkung des Öles den Transport entzündungsauslösender Substanzen aus den Gelenke.

Die schleimlösende Wirkung von Ölen aus Eukalyptus ist vor allem bei Krankheiten der höheren Luftwege bekannt. Ähnlich wie Ginger unterstützt auch dieses Öl die Blutzirkulation und wirkt bei Rheumabeschwerden.

Mehr zum Thema