Maya Bauwerke

Maya-Gebäude

In Guatemala haben Forscher eine riesige Maya-Stätte gefunden. Stark >>Einführung In den Jahren 600 - 900 n. Chr. (Spätklassizismus) erfolgte die Blütezeit der Maya. Später wurden unzählige Orte aufgegeben, Bewässerungsanlagen aufgelöst und keine Monumentalbauten wie die berühmte Maya-Pyramide oder Stein-Stelen erbaut.

Hernán Cortés landet während der Conquista in Spanien (1511-1697) 1519 auf der gleichnamigen Stadt.

Geronimo de Aguilar bleibt bei Hernán Cortés und wird sein beständiger Wegbegleiter und Dolmetscher. Hernán Cortés' Schatz wurde dem spanischen Königreich übergeben. Zu den Kostbarkeiten gehörten auch die Maya-Tropfenbücher (Leporellos). Weil Gonzalo Guerrero aufgrund seines ausgezeichneten militärischen Rufs bei den Maya-Kameraden hoch angesehen war, war er mit einem Maya geheiratet.

Danach setzte Hernán Cortés seine elf Schiffe und etwa 500 Anhänger fort und bekämpfte die aztekische und die königliche Moctezuma gegen 1521 und besiegte die Gemeinde Tenochtitlán. Nach der Eroberung der aztekischen Inseln durch Hernán Cortés dauert es weitere 20 Jahre, bis die spanischen Truppen die gesamte Insel Yucatan erobern.

Es war geplant, in den kommenden Jahren drei weitere Orte in Yucatan zu errichten. 1549 war es der Inquisitor Diego de Landa (* 1527 - 1579), der das Maya-Volk durch die lnquisition zum katholischen Glauben überführen wollte. Hier errichtete er eines der ersten Klöster, das San Francisco Monastery, aus dem Stein eines ehemaligen Maya-Tempels.

Schließlich, am 13. Juni 1561, wurde ein auto-da-fé vor einem religiösen Gericht gehalten und de Landa hatte alles, was in Maya geschrieben wurde, verbrannt. In ihnen finden sich bildliche Schriften der Maya mit Angaben über das Mayaleben, über astronomische und mathematische Zusammenhänge. Das wohl berühmteste Maya-Kodex ist der Dresdner Codex (auch Codex Dresden genannt), der in der Staats- und Hochschulbibliothek Dresden liegt.

Dieser Code enthält unter anderem ausführliche Angaben zum bekannten Maya-Kalender. Dieser Codex ist ein 39-seitiges Klappbuch. Das Madrider Gesetz (Codex Tro-Cortesianus). Dieser Kodex ist ein 112-seitiges Klappbuch und gibt einen Überblick über das Ordensleben der Maya.

Das kürzeste dieser vier Klappbücher ist der Codex Peresianus mit 1,4m. Die Codex Codex Grolier ist ein 11-seitiges Manuskript mit Bildern von Göttern. In Mexiko wird dieser Code unter Verschluß aufbewahrt und gilt auch als Nachahmung. Es dauerte bis zum achtzehnten und neunzehnten Jh., bis die Wissenschaftler der Sage von den überwachsenen antiken Tempel im Dschungel von Guatemala folgten.

Im Jahre 1785 sandte der spanische Königreichskönig den Entdecker José Antonio Calderón nach Mexiko, um diese Gerüchte über vom Regenwald gefressene Tempelkomplexe zu untersuchen. In den Tempeln fanden sich große Steintafeln mit künstlerischen Darstellungen und hyroglyphischen Darstellungen. Hier wohnte er 12 Jahre mit seiner Ehefrau Alice unter der jetzigen Maya. Tzolkins Kalendarium (Anzahl der Tage) deckt einen Zeitraum von 260 Tagen ab.

Er wurde für Agrarprognosen verwendet. Für die astronomischen Rechnungen und historischen Aufzeichnungen wurde der Kalendarium "Long Count" verwendet. Weitere Informationen zum "Maya-Kalender" und den Weltuntergangs-Thesen hier. Doch seine Fotografien der aufgegebenen und überwachsenen Gebäude sind der einzige malerische Beweis für den Erhaltungszustand der Tempel.

Man kann die Maya-Historie nun in drei Phasen unterteilen, die sich von 3000 v. Chr. bis heute erstrecken. Am Ende der Archaik, als die Menschen in Amerika noch jagten und sammelten, wurden die ersten Maya sesshaft. Belize wird als Ursprung der ersten permanenten Siedlung erwähnt, da die archäologischen Fundstücke in Cuello, die den Maya zugeschrieben werden, auf das Jahr 2000 v. Chr. zurückgehen (Quelle Wikipedia).

Etwa 125 v. Chr. die ersten Datums-Säulen der Maya wurden entdeckt und um 36 n. Chr. eine Statue mit dem frühesten Zeitpunkt der Langzählung des Maya-Kalenders. Damals hatten diese Großstädte eine riesige Bevölkerung von bis zu 10000 Menschen. Erste Kriege gab es auch zwischen Städten wie Calakmul und Tokio.

Im Jahre 292 n. Chr. wurde die erste Maya-Stele in Tikal wiedergefunden. Die meisten Gebäude auf der Yucatánhalbinsel, die noch heute sowohl für Besucher als auch für Wissenschaftler interessant sind, stammen aus der Frühklassik. So wurden die Einzelstädte zu Stadtregionen, jeder mit seinem eigenen Fürsten und seinen Anhängern. Man kämpfte, verband die Staaten durch so genannte Staudammstraßen, baute in einigen Großstädten Bewässerungsanlagen und baute andere Großstädte wie Uxmal, Coba, Bonampak, Caracol, Piedras Negras, Jaxchilan und viele andere Großstädte, von denen einige mehr als 10000 Bewohner hatten.

Sie waren damals grösser als die grössten in Mitteleuropa. Die einzelnen Machthaber haben allmählich ihre Macht verliert, weil das Volke nicht mehr unterjocht werden wollte oder weil das Volke nicht mehr genügend nähren konnte. Dass die Niederschläge zu diesem Zeitpunkt äußerst niedrig waren, konnten die Wissenschaftler beweisen.

Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass all dies nicht genug war und die Menschen nicht mehr gefüttert werden konnten. Das hätte auch dafür sorgen können, dass die Menschen sich diesen blutrünstigen Ritualen widersetzten und sich von der Regel abwandten, um sich ihrem eigenen Wohlergehen hingeben zu können. Im 85-jährigen Krieg, der 1933 endgültig für vorbei erklärte, starben bis zu fünfzigtausend Menschen.

Auf der Halbinsel Yucatán sowie in Belize, Guatemala und Honduras wohnen heute noch etwa 6 Mio. Maya-Nachkommen.

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