Maya Indianer

Maya-Indianer

Indianer Mittelamerikas - Die Maya, eine hohe Kultur Das Regenwaldgebiet zwischen Ostmexiko, dem Raum Chiapas und dem nördlichen Guatemala, dem Raum Péten, muss als das zentrale Kulturgebiet betrachtet werden. Von der präklassischen Maya-Zeit, die vor dem dritten und vierten Jh. n. Chr. liegt, ist wenig bekannt, da sich insbesondere Archeologen für die mysteriösen Tempelstädte interessierten.

Nicht zu bejahen ist die Vermutung, dass der Anbau von Getreide aus dem Chiapas- und Guatemala-Gebiet stammt die spätere Keramikkultur im Bereich von Isapa an der pazifischen Küste trägt den Olmec-Stil. Der Klassizismus zwischen dem vierten und zehnten Jh. ist die Zeit der Lowland Maya, in der die berühmten Ruinenstädtchen gebaut wurden.

Ungeachtet ihrer hoch entwickelten Unternehmenskultur nutzten sie das schlichte und uralte Verfahren der Brandrodung. In dieser Zeit entstand die älteste Stadt des Landes: die Ortschaft en suite und die Stadt L'Uaxactún in der Gegend von Petro. Die Verwendung des Zeitplans und der Bilderschriften ermöglichten es den Wissenschaftlern, die Mayastädte und andere Kulturkreise im nördlichen und südlichen Teil des Maya-Landes genau zu datieren.

Das Priestertum brach im neunten Jh. zusammen. Dies wird vermutet, als sich die Bauern gegen die Priesterschaft erhoben, sie stürzten und mit ein paar Gefolgsleuten nach Nordwesten zogen. Weitere Wissenschaftler glauben, dass der Zerfall der kulturellen Zentren im zentralen Bereich stattfand, als andere Menschen in Mexiko einmarschierten und die Stadt eroberten.

Die post-klassische Kunst und Wissenschaft blühte im Maya-Gebiet von Yucatan wieder auf. Das bezeugt auch die bekannte Maya-Handschrift in der Staatsbibliothek Dresden, die aus der Nachkriegszeit datiert. Im Jahre 1546/47 erfolgte die Besetzung der nördlichen Hälfte der Insel Yucatan.

Indianer Mittelamerikas - Maya, Aufstand und Niedergang

Sie waren Ackerbauern und ihr tägliches Brot ist stark mit dieser kultivierten Pflanze verknüpft, die schon in präkolumbianischer Zeit ihre Hauptnahrungsquelle war. Die Maya-Landwirtschaft. Stellt man die Maya- und Aztekenkulturen gegenüber, kann die Aztekenkultur nicht mit der der Maya konkurrieren. Aus der aztekischen Kunst ist jedoch noch viel mehr bekannt, denn sie hatte gerade ihren Gipfel erreicht, als die ersten europäischen Bürger die Neue Erde eroberten.

B. de Sahagún sammelte auch viele Infos über die Amateure. Jedoch haben die Apotheker und Maya eine Hilfestellung gegeben - ihre Kodizes (siehe Kapitel: Bibel, Mathe, Astronomie). Olmekens Maya übernahmen die Grundkenntnisse des Schreibens, der Sternkunde etc. Der Stammesbereich der Maya ist in zwei Bereiche mit verschiedenen Umgebungsbedingungen unterteilt.

Die nördlichen Gebiete bestehen aus den Bundesstaaten Campecho, Chiapas, Quintana Roo, Tabasco und Yucatán und haben ein toleranteres und gleichzeitig trockneres Raumklima als die Gebiete im Suden. Jahrtausends wohnte die Mehrzahl aller Maya im Raum Petén - also im nördlichen Guatemala.

Später zieht die Mehrheit der Maya auf die Yucatánhalbinsel und die Orte Banampak, Negras, Piedras, Tejasal, Tokio, Tikal und Uaxaktun werden dort aufgelassen. Sie haben nie in einem vereinten Land gelebt, sondern in kleinen Städten mit einer eigenen Landeshauptstadt und deren Umland. Sie wohnten in der Großstadt und waren Fürst, Priester, Raumfahrer, Baumeister, spezialisierte Maler und Codeschreiber.

Der unqualifizierte Regent leitete einen Maya-Staat, den die Maya als " Gerechten Mann " bezeichneten. Die Herrscherin beherrschte die ganze Welt. Aber er hatte einige Ratgeber (die in den Maya ah cuch cabob genannt wurden), zu denen auch die Pfarrer gehörten. Diese waren zwar privat kostenlos, mussten aber umfassende Abgaben an den Machthaber und die laizistische und spirituelle Führungsschicht zahlen.

Auf den Äckern, auf der Baustelle und in der Innenstadt arbeiten die frei lebenden Bauer (ah chembal: niedere Menschen) und Sklavinnen (ppentacob) zusammen. Eine Sklavin hat auf der Insel Yucatán 10 Bohnen gekostet, das war die Währung der Maya. Auch die Maya hatten Händler, die vor allem das hochwertige Salz aus den Salinen an der Küste verkauft haben; sie handelten auch mit Cacao, Baumwolle, Jadeit, Obsidian und Feuerstein.

Der Maya-Händler hatte seine eigene Göttin, den so genannten "Schwarzen Gott" (ek chuah). Über die Maya-Welt der Götter ist nichts Genaues bekannt. Und er war auch der oberste Gott für die meisten Maya. Seit die Maya sich von Getreide ernährten, gab es auch einen Getreidegott Yum Kax.

Die Feierlichkeiten hatten zentralen mexikanischen Einfluss und begannen erst, als die meisten Maya nach Yucatán gezogen waren. Weshalb die Maya das zentrale Petén-Gebiet verliessen, ist noch nicht klar. Es wird vermutet, dass riesige Katastrophen und Beben die Maya ihre Heimat verliessen. Zum Ende des ersten Jahrtausends tauchen im nördlichen Teil der Insel Yucatán neue Maya-Staaten auf.

Darunter sind zuerst die Städte Chichen IItzá (am Springbrunnen der Itzá) 495, Koba, Edsna, Octapaatun, Oskintok und Tulum. In der Gegend von Chichen gibt es ein naturbelassenes Wasserauffangbecken, das die Maya Zenot genannt haben, in das unzählige Mädchen als Wassergottesopfer warfen.

Am Ende des XV. Jh. tauchten die sogenannten Tholteken auf, die einen großen Einfluss auf das Dasein und die Entfaltung der Maya hatten. Diese wurden aus der Innenstadt von Tula ausgewiesen und wanderten in mehreren Wogen und unterschiedlichen Gruppierungen nach Nord Yucatán aus. Das Offizierspaar Cecom gründete die Gemeinde Mayapan im nördlichen Teil von Yucatán. Die Familie Yiu unter dem Fürsten Ah Zuitok Tutl Yiu und sein Umfeld, dessen Nachkommen noch heute wohnen, gründeten oder erneuerten eine weitere große Uxmal.

Unter den Häuptlingen von Qetzalcoatl regiert eine weitere Gruppierung - "Gefiederte Schlange" (Kukulkan im Maya) - die Gemeinde Chichen Itzá. Das Tulum empfängt zur Zeit der Dolteken um die Innenstadt nach drei Seitemauern. Im Jahre 1007 schlossen sich die Machthaber von Chichen Itzá, Usammal (die Xiu) und Usammal (Cocom) zu einer Föderation zusammen - der Mayapanischen Bunde.

Eine ganze Serie von Prachtbauten entsteht, vor allem in Üxmal (siehe Uxmal). Alle Machthaber waren darauf bedacht, die Herrschaft über Nord Yucatán zu erringen. Hunac Ceel, ein Mitglied der Kokom-Dynastie, beendete die Geschichte des Paktes abrupt, indem er die Hauptstadt Chichen ltzá mit vielen Söldnerdivisionen einnahm.

So war er der absolute Regent von Nord Yucatán. Uxmal, der nicht an diesem Kampf teilgenommen hat, und andere Bundesstaaten wurden von Mayapan beaufsichtigt. Nur 250 Jahre später, 1441, gelang es dem Koenig von Uxmal, Ah Xupan Xiu, und seinen Verbuendeten, sich vom Joche der Cocom zu erholen. wird Mayapan dem Untergang geweiht.

Auf der anderen Seite von Mayapan ist also im Gegensatz zu den anderen Metropolen kein einziger Baustein geblieben. Inzwischen gibt es 18 eigenständige Bundesstaaten auf der Halbinse Yucatán und den benachbarten Regionen. Chichen wird nach der Vernichtung von Mayapan von der einheimischen Bevoelkerung ohne erkennbaren Anlass aufgeben. Das Volk der ltzá gründete die Gemeinde Ta ltzá auf einer kleinen Seeinsel, die zwei Jahrhunderte nach der Einreise der ersten europäischen Bürger ihr eigenes Schicksal hatte.

Außerdem verließen die Einwohner von Uxmal und gründeten die Mani. Schon bevor die ersten europäischen Bürger die Insel Yucatán betraten, brach eine Seuche aus. Aber auch die Opferungen anderer Mädchen im Zenot der aufgegebenen Chichen Itzá brachten keine Erleichterung.

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