Maya Rad

Maya-Rad

Viele archäologische Funde zeigen, dass die Maya das Rad kannten. Es gab keine Packtiere, und dass das Rad (obwohl im Prinzip bekannt) nicht als mechanisches Hilfsmittel verwendet wurde. Übung Warum haben die Maya das Fahrrad nicht benutzt, obwohl sie es wussten?

Dass die Maya das Rad kannte, beweisen die zahlreichen archäologischen Ausgrabungen. Die Maya haben das Fahrrad aber anscheinend nicht zum Transportieren benutzt. Die Unwegsamkeit des Geländes auf der einen Seite und der Verzicht auf Zugtiere auf der anderen Seite haben den Wageneinsatz uninteressant gemacht. Ich bin von diesen Ausführungen nicht überzeugt: Auch wenn sie von Menschen geschleppt werden, fahren Waggons schneller und steigern die möglichen Transportlasten, die der Mensch verkraften kann, wie die Tatsache, dass es in vielen Regionen der Erde Handwagen gibt.

Was das Terrain angeht, so gibt es im Siedlungsraum der Maya-Stadtstaaten weitläufige Tieflandgebiete, die in Maya-Zeiten auch von gut ausgebautem Landweg durchquert wurden.

Der das Rad erfand - Health - World

Caravan-Saison auf Deutschlands Straßen - manchmal mit Rad und Caravan oder als Eigenantrieb auf eigenen Achseln. Noch vor wenigen Jahren nahmen Archäologen an, dass Rad und Kutsche ein halbes Millennium später in Mesopotamien erdacht wurden.

Als eine erste technologische Umwälzung haben Räder und Autos das menschliche Alltagsleben wie keine andere Neuerung beeinflusst. Aber wann kam die Vorstellung von Rad und Auto auf? Ist das Getriebe einmal oder an mehreren Orten erdacht? In der ersten Jahreshälfte des vierten Jahrtausends v. Chr. wurden dort große Ansiedlungen für mehrere tausend Menschen errichtet.

"Hier kommen die ersten Exemplare von Tonautomodellen her, die sich auf Rollen bewegen oder auf Rollen geschleppt werden konnten", sagt Maran. Die Rad-Achs-Konstruktion wurde sicherlich nicht gemeinsam entwickelt, sondern aus vertrauten Bestandteilen gedacht. Von 3500 v. Chr. also mehrere hundert Jahre nach den ersten Zeugnissen begann nach den Befunden eine Massenfertigung von vierrädigen Begleitern - von der Schwarzmeerregion bis nach Südmesopotamien und Norddeutschland.

Allerdings geht der Beweis in der Regel auf das Jahr 3000 v. Chr. zurück. Ebenso kontrovers ist die Fragestellung, ob Räder und Waggons für die Vereinfachung der Arbeit oder vor allem für kultische oder prestigeträchtige Zwecke entwickelt wurden. Das Erfinden und Verwenden des Waggons diente "der Vereinfachung des Transports, weniger zwischen zwei Ortschaften als in der Nähe einer Ortschaft, zum Beispiel bei der Ernten.

"So veranschaulicht der Heidelberg Prehistoriker den Verweis, dass Mitteleuropa im vierten Jahrhundert v. Chr. waldreich und unpassierbar war, so dass ungeschickte Viehtransporter keinen Sinn machten. Konventionelle Packtiere oder Menschen waren sicherlich wirksamer. Der Einsatz von Pflügen und Waggons brachte einem Ort jedoch einen enormen wirtschaftlichen Vorteil - was zur Ausbreitung von Innovationen und zur gesellschaftlichen Ausdifferenzierung beigetragen hat.

Damit das technische Rad- und Wagensystem erfolgreich sein konnte, mussten drei Bedingungen eingehalten werden: ein für Autos geeignetes Gelände oder ein kunstvolles Wegnetz, ein soziales Bedürfnis und große Ziehtiere. Die Maya von Mittelamerika zum Beispiel wussten um das Rad, wie Spielwarenfunde belegen. Räder und Waggons waren auch in Ägypten bekannt, konnten aber nicht mit der Schiffahrt auf der mittleren Lebenslinie des Nils konkurrieren.

Abgesehen von der Fragestellung, woher sich die mobile Innovation verbreitete, möchten die Wissenschaftler das Geheimnis lüften: Jahrtausends v. Chr. hat sich viel verändert. Ab 3500 v. Chr. schien ein Schock durch die Menschen zu gehen: Die ersten Großstädte tauchten auf, die Schriften wurden entwickelt, die Gesellschaft differenzierte sich, große Architektur und bildende Künste florierten zum ersten Mal.

Egal, ob Rad und Waggon der Anstoß oder die Konsequenz dieser Aufbruchsstimmung waren, die Archeologie kann es natürlich nicht begreifen. Doch die Archäologen können mit einiger Sicherheit behaupten, als der Mensch die Schnelligkeit entdeckte: Mit der Zähmung des Rosses und der Entwicklung des Speichenrads wurde der helle Zweiradwagen zwischen 2000 und 1800 v. Chr. zur Reife gebracht.

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