Maya Zeichnungen

Maya-Zeichnungen

Sie können aber auch getrennt sein. Archivbilder, Logo-Symbolgrafiken sowie preiswerte Strichzeichnungen im EPS-Format. Allmählich interpretierten die Experten die Maya-Zeichen. Sind die Zeichnungen fertig, können sie eingescannt werden. Halbe Profile dienen nur als Referenz und werden in Maya nicht auf Bildebenen platziert.

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Maya-Schriften sind die einzigen bekannten ausgereiften Schriften aus dem präkolumbianischen Amerika. Maya-Figuren finden sich hauptsächlich auf Altbauten und Denkmälern (z.B. in Tikal), in Gestalt von Wandmalereien (z.B. in Bonampak) oder Epigraphien, aber auch auf Keramiken (z.B. der des Codex-Stils).

Die Kenntnis der Maya-Schriften war seit der spanische Herrschaft vergessen. Erst in der zweiten Jahreshälfte des zwanzigsten Jahrhundert fand ihre fast völlige Entschlüsselung statt. Der Maya-Font ist ein sogenannter logosyllabischer Font, d.h. die Buchstaben können aus Logos und Silben bestehen. Sie können aber auch einzeln sein.

Von den rund 700 Buchstaben sind die Haelfte Logos oder Silben. In manchen Fällen passierte dies auch durch große Wandmalereien, die nur als Hinweis gedacht waren. Diego de Landa, Bischoff von Yucatan, befasste sich im XVI Jh. mit den Figuren der Maya. Er hatte das Spanisch in Maya-Schrift von einem edlen Maya, wahrscheinlich Gaspar Antonio Chi, niedergeschrieben.

Also hat de Landa am 12. Juni 1562 alles in Maya geschrieben und die kirchlichen Gestalten und Zeichen der Maya vor dem Franziskaner-Kloster San Miguel Arcángel in Maní verbrannt, was er mit der Inschrift Relación de las cosas de Yucatán begründet hat, so dass heute nur noch ein Teil von vier Maya-Kodizes überlebt hat.

Durch die christliche Conquista ging das Wissen um die Mayaschrift verloren, obwohl die Schriftsprache bis heute anhält. Es gab bis zum neunzehnten Jh. keine Forschung über die Maya-Schriften. Durch die Vielschichtigkeit der Skripte, aber auch durch Kopierfehler der Zeichen, wurde die naturwissenschaftliche Beobachtung erschwert. Konstantin S. Rafinesque-Schmaltz ist es um 1830 gelungen, das Zahlenwerk der Mayaschrift zu ergründen.

Dabei hat er gezeigt, dass sie auf Punkte und Linien beruht (ein Pünktchen steht für eine Eins, eine Linie für eine Fünf); er hat auch einige Anzeichen für unterschiedliche Gottheiten, Tier- und Pflanzenarten interpretiert. In der Maya-Schrift vermutet der Volkskundler Cyrus Thomas Konsonanten-Vokal-Episoden (z.B. "cu" oder "ti") und vergleicht sie mit der heute noch verbreiteten Maya-Sprache.

Den Grundstein für die Entschlüsselung der Maya-Schrift legt 1880 der Linguist Ernst Förstemann (1822-1906), der den Maya-Kodex von Dresden analysiert und das Maya-Kalendersystem und seine Jahreskreisläufe erläutern kann. 4 ] Er hat gezeigt, dass auch die Mayas die Null kennen und sehr große Mengen auf der Basis eines Systems von 20 haben.

Mit der so genannten Kalendariumsrunde hat Förstemann das Uhrensystem der Maya erkannt, das aus drei verschachtelten Ringen aufgebaut ist (365 "Sonnentage" auf der Außenseite, 20 Bezeichnungen in der Mitte und 13 Ziffern im Innenkreis ) und nach 52 Jahren in seiner Gesamtheit wiedergegeben wird. Im Jahre 1905 vergleicht der amerikanische Verlag Joseph Goodman das Maya-Kalendersystem mit dem aktuellen und datiert den Anfang des Maya-Kalenders auf den 22. Januar 739 v. Chr. Dies bringt einen großen Fortschritt in der Zeitrechnung.

Als erster hat er die Silben- und Symbolmischung in der Maya-Schrift erkannt, die er mit dem Ausdruck "chi-k'in" (Westen) beweisen konnte. Auch hier konnte er aufzeigen, dass ein Ausdruck, hier die Trigramme "chi", durch verschiedene Vorzeichen dargestellt werden kann. Die Entschlüsselung der Maya-Schrift kam ab etwa 1980 rasch und unerwartet voran, was in einer kleinen, durch rasche Verständigung unterstützten Arbeitsgruppe von Wissenschaftlern geschah.

Sie schafften ihren großen Erfolg, indem sie viele bisher unbekannte Trigramme entschlüsselten. Ein Schlüsselerkenntnis war, dass viele unterschiedliche Vorzeichen für eine einzige Trigramme ausreichen. Mehr als 90 Prozent der heute gebräuchlichen Maya-Schriften werden als interpretierbar angesehen. Die 22-seitige Ausgabe des Codex von Paris ist in der Nationalen Bibliothek in Paris zu finden. Die Dresdener Codex (auch Codex Dresdensis, 74 Seiten) kann in der Staatsbibliothek Dresden eingesehen werden.

Im Museo de América in Madrid findet sich der Codex von Madrid (112 Seiten). Nikolaj Grube: Maya. María Longhena: Gesprochene Steinchen. 200 Figuren der Maya - ihre Rätsel entschlüsseln. Oldenburg, Wiesbaden 2003, ISBN 3-932412-55-9 Michael D. Coe: Das Rätsel der Schrift. Es wird ein Kode entziffert. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1995, ISBN 3-498-00898-6 Michael D. Coe, Markus van Stone: Lesung der Maya-Glyphen.

Themse & Hudson, London 2005 (2. Auflage), ISBN 978-0-500-28553-4 John Montgomery: How to read Maya Hieroglyphs. Zu: Global, Bd. 81, Nr. 10, S. 150-153, ISSN 0935-0535 - Site über die mesoamerikanischen Kulturkreise mit Schwerpunkt auf der Maya und ihrer geschriebenen Sprache; Ältere Beiträge können als PDF heruntergeladen werden. Hochsprung ? William A. Saturno, David Stuart, Boris Beltrán: Early Maya Writing in San Bartolo, Guatemala.

Das Maya-Schreiben hat früh begonnen. 2006. 2003 bis 2013. 2010: Abberufen am 31. Dezember 2013. ? Symboles on the Wall Push Maya Writing Back by Years. Auf: The New York Times, January October 2006. Retrieved May 12, 2010. High Jump ? The Dresden Codex.

1200-1250. Abgerufen am 21. August 2013. Hochsprung ? Nikolai Grube: Der Dresdner Maya-Kalender: Der komplette Codex. Uplspringen Milbrath, Susan: Neue Fragen zur Authentizität des Grolier-Kodex. Bande 18, Nr. 1, 2002, S. 50-83. highpringen ? Doug Criss: Dieses Maya-Dokument, das lange Zeit als Fälschung galt, ist die älteste Handschrift Amerikas.

Springe auf Der Maya-Kodex (OT: Breaking the Maya Code): Das Mysterium der Maya-Schrift. Es wird ein Kode entziffert.

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