Medizin

Medikament

Die Medizin ist die Wissenschaft und Lehre von der Prävention, Erkennung und Behandlung von Krankheiten oder Verletzungen bei Mensch und Tier. Die neuesten Tweets aus der Medizin. Die Medizin konzentriert sich auf die Diagnose und Behandlung von Krankheiten und Verletzungen. Die Medizin in den Spannungsfeldern der heutigen Gesellschaft.

Ärztliche ID="Medizin_im_alten_Orienten_und_im_alten_C3. 84 Ägypten">Medizin im Altoriental und im Altägyptischen [Bearbeitung | bearbeitet den Quellcode]

Der Begriff Krankengeschichte bezeichnet die Repräsentation der geschichtlichen Entwicklung der Medizin, einschließlich der Biographien von Menschen, die die Medizin ihrer Zeit beeinflusst haben. Medizinische Vorgeschichte und Krankengeschichte sind weniger gebräuchliche Synonyme. Das Studium der Heilpraktiken der ungeschriebenen Menschen der Jungsteinzeit ist Thema der Paräopathologie. Mit der Existenz von Textzeugen fängt die Entstehungsgeschichte der Medizin im eigentlichen Sinne an.

Vom Altorient sind die Ã?ltesten SchriftstÃ?cke Ã?ber Medizin und Magie bekannt, aber auch gesetzliche Vorschriften fÃ?r die Ãrzte (Gesetzbuch der Hammurabi). Die Menschen im Altoriental nahmen, wie bei den meisten anderen älterer Krankheitskonzepte, auch an, dass die Krankheit durch üble Teufel und bestrafende Gottheiten verursacht wurde. Ähnliche Textnachweise sind aus dem antiken Ägypten bewahrt worden.

Eine besondere Fachrichtung der Medizin im antiken Ägypten ist die Mumifikation spraxis, die ein umfangreiches medizinisches und konservatorisches Wissen voraussetzte. Doch Ende des fünften Jh. v. Chr. tauchte unter dem Eindruck der präsokratischen Philosophie der Natur (Empedokles) die so genannte Rationelle Medizin auf, die stark mit dem Namens geberischokrates von Kos verbunden ist.

In Alexandria wurde im hellenistischen Raum ein großes medizinisches Lehr- und Forschungszentrum eingerichtet, in dem sich unterschiedliche Gruppierungen und Thesen entwickelten. Vor allem in dieser Zeit wurden große uralte Funde gemacht, da dort im Freiluftklima sogar Teile von Mensch und Tier möglich waren. Erst in der späten Zeit kam die katholische Medizin nach Rom, aber sie konnte sich trotz der Bedenken von ehrwürdigen Römern wie Katos dem Ältesten durchsetzen.

Die medizinischen Mitarbeiter, vom Knecht bis zum hochqualifizierten Hausarzt, waren überwiegend Griechen. Aulus Cornelius Celsus ( um 50 n. Chr.) war für die Gründung der Griechen im Kaiserreich von großer Wichtigkeit; er schrieb eine achtteilige Medienenzyklopädie, die bis in die Neuzeit hinein als Standardarbeit der Medizin galt.

Bis 1453 (Eroberung Konstantinopels durch die Türken) gruppierten die Medizinschriftsteller des Östlichen Römischen Reiches vor allem älterer Autoren in Lexika zusammen und arrangierten ihr Wissen in gesammelten Werken inhaltlich. Um das bewunderte Kulturgut der Heidenantike zu erhalten, wurde versucht, die Medizin unabhängig von christianischer Einflussnahme zu sein. Alles begann mit Oreibasios, dem persönlichen Arzt von Kaiser Julian, der im vierten Jahrtausend n. Chr. die erste ärztliche Sammlung in 70 Büchern schrieb.

Dabei basierte die christliche Medizin unmittelbar auf den alten Vorbildern. Die alte Medizin erlebte im Arabischen Raum wieder eine Blütezeit, da auch darauf basierende arabisch oder arabisch sprechende Orientalmediziner zur Kenntnis nahmen, die seit den Evangelisationen im XI. Jh. durch zurückkehrende Kreuzritter auch im Okzident eine intensivierte Verbreitung über die von Christen beeinflussten Nachbargebiete der iberischen Halbinsel und Süditaliens hinweg fanden[1].

Einen Teil des heutigen griechischen Medizinwissens wurde auf arabischer Sprache aufgezeichnet und später wieder ins griechische wiedergegeben. Eine der wichtigsten Ärztinnen dieser Zeit war die persische Avicenna, seine Schriften Qanun galten seit dem XII. Jh. als Standardwerke der Medizin. Von großer Wichtigkeit war auch Rhas, auch aus Persien, der einer der ersten Repräsentanten der experimentellen Medizin war.

Obwohl die Byzantiner und die Araber das alte Kulturerbe bewahrt haben, war die Medizin des Abendlandes von all dem Wissen, das vorher existiert hatte, weitgehend unbeeinflusst. Lediglich wenige lateinamerikanische Schriftstücke aus der Frühzeit waren erhalten, der Grieche war verloren. Jahrhunderts gelangten die Impulse der hoch entwickelteren israelischen Medizin über Spanien und die Araber nach Mittel- und Westeuropa.

Die Salerno School, eine der ersten Medizinuniversitäten Europas, trug wesentlich dazu bei, das griechisch-arabische medizinische Wissen in die westlichen Länder zu bringen. Nach jahrhundertelanger, schulischer Lektüre der antiken Behörden Gallien, Celsus, Avicenna, Rhazen und Flusspferde nach der schulischen Methodik nahmen ab dem XVI. und XVI. jahrhundertelang die eigenen Kenntnisse und Ermittlungen zu.

Barocke Medizin ist die Medizin im XVII. und frühen XVIII. Jh., die durch einen neuen Zugang zu Behörden geprägt ist[2] und in der sich eine immer größere Bandbreite an Medientheorien und Subsystemen entwickelte. Die gelehrte Medizin brachte jedoch neue Perspektiven wie Kartesianismus, Jatrochemie, die Lehre von Georg Ernst Stahl und im achtzehnten Jh. den Lebensfreude mit sich.

Die Universitätsmedizin konnte im achtzehnten Jahrtausend ihre soziale Position weiter ausweiten. Mit Aufklärung[ 3][4] und Totalismus wurde der Zustand und seine so große Bevölkerung wie möglich zum Gegenstand der Naturwissenschaft, insbesondere der Medizin (Medicinische Policey). Dabei könnte der Einfluß der Hochschulmedizin weiter zunehmen und andere Arbeitsgruppen durchsetzen.

Der achtzehnte und auch der Anfang des neunzehnten Jh. waren offen für verschiedene Medizinsysteme. Im intellektuellen Zusammenhang von Romantismus und deutschem Idealland wurde gegen Ende des XVIII. Jh. vorübergehend in Deutschland eine Romantikmedizin entwickelt. Die Pathologin Rudolf Virchow wurde durch ihre Lehren, nach denen die Zellen der Platz der Krankheit sind, zum Pionier einer bis heute in der naturwissenschaftlichen Medizin bekannten Krankheitslehre ("Zellpathologie").

Zu Beginn des neunzehnten Jahrhundert wurde die psychologische Forschung an Wissenschaftszentren in Deutschland wie Leipzig und Königsberg gegründet (siehe Historie der Psychologie). Gebärdenhilfe, Apotheke und Pflege prägen seit Jahrhunderten die Medizin. Hör zu: Erwin H. Ackerknecht: Medizingeschichte. Überarbeitete Ausgabe von Short History of Medicine (Stuttgart 1959), Enske, Stuttgart 1979, ISBN 3-432-80034-7; siebte Ausgabe, herausgegeben von Axel Hinrich Murken: ebd. 1992. Richard Toellner (Hrsg.): illustrierte history of medical.

Herausgegeben by Albin Michel-Laffont-Tchou and collaborators, Paris 1977-1980, 8 volumes) German adaptation by Richard Toellner with the collaboration of Wolfgang Eckart, Nelly Tsouyopoulos, Axel Hinrich Murken and Peter Hucklenbroich, 9 volumes, Salzburg 1980-1982; also as special edition in six volumes, ibid. 1986. Max Bartels: Medizin deraturvölker. Vorgeschichte der Medizin.

Th. Grieben's Verlagshaus Leipzig 1893, Nachdruck: Leipzig, ISBN 3-8262-0204-X. Diepgen: Medizingeschichte. Medizingeschichte. Berlins 1968. Julius Leopold Pagel: Medizinische Vorgeschichte. Ein Jahr später. Hermann Peters: Der Doktor und die Heilmethode in der deutschsprachigen Zeit. Hugo Schad, Heinrich Schipperges, Albrecht Zimmermann: Medizin in Wissenschaft und Technik (Sammlung der niederländischen Meisterschüler der Kreisärztekammer Nordwürttemberg).

Bildende Künste und Medizin. Medizingeschichte in Lebensmonaten. Muenchen 1959. Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (ed.): Encyclopedia of Medical History. The Gruyter, Berlin (2004) 2005, ISBN 3-11-015714-4; zweite dreibändige Ausgabe, auch 2007 Wilhelm Haberling, Franz Hübotter, Hermann Vierordt (Bearb.): Biografisches Wörterbuch der herausragenden Mediziner aller Epochen und Nationen.

Städte & Schwarzenberg, Berlin und Wien 1929-1935 Karl-Heinz Leven (Hrsg.): Antiker Medizin. C.H. Beck, München 2005. René Dumesnil, Hans Schadewaldt (Hrsg.): The Famous Doctors. Darin: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Ed.): Encyclopedia of Medical History. Die Gruyter, Berlin/ New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 806 f.

Darin: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Ed.): Encyclopedia of Medical History. Die Gruyter, Berlin/New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 139-146. Hochsprung F. Hartmann: Medizin der Aaufklärung. Darin: R. Eskat ( "Ed."): Naturwissenschaften und Erleuchtung. Darin: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Ed.): Encyclopedia of Medical History.

Die Gruyter, Berlin/New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 117-121.

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