Medizintechnologie

Gesundheitstechnologie

Mit der Nationalen Informationsplattform Medizintechnik bietet die Bundesregierung ein zentrales Community-Portal für Innovationen in der Medizintechnik. Homepage - Medizintechnologie.de Für 2017 rechnet das Bundesamt für Statistik (Destatis) mit Gesamtausgaben von 374,2 Mrd. EUR - ein Plus von 4,9 Prozentpunkten. In den vergangenen Jahren beliefen sich die Ausgaben für Gesundheit auf 356,5 Mrd.

EUR (2015: +3,8 Prozent) oder 4.330 EUR pro Stadtbewohner. Obwohl die aktuellen Ausgaben für das Gesundheitswesen in den letzten 16 Jahren stark gestiegen sind (2000: 208 Mrd. EUR, 2016: 350,2 Mrd. EUR), hat sich an den Investitionsausgaben fast nichts geändert (2000: 6,1 Mrd. EUR, 2016: 6,3 Mrd. EUR).

Größte laufende Ausgabenposten im Jahr 2016 waren die Bereiche Krankenpflege (165,2 Mrd. Euro), Waren (96,8 Mrd. Euro), medizinische Dienstleistungen (95,4 Mrd. Euro) und Pharmazeutika (55,1 Mrd. Euro). Die ambulanten Pflegeeinrichtungen erhielten 178,9 Mrd. EUR und die stationären Pflegeeinrichtungen 132,8 Mrd. EUR. Der größte Teil der Aufwendungen wird nach der Destatis-Rechnung von den GKV mit 212,4 Mrd. EUR (2016: 207,2 Mrd. EUR) getragen.

Deutscher Verband für Medizintechnik

In der Medizinaltechnik ist die Weiterentwicklung sehr vielschichtig. Ein paar Trends: Chirurgische Eingriffe werden durch modernste medizinisch-technische Eingriffe immer sanfter und der Zugang immer minimal-invasiver. Medizintechnologie und Informationstechnologie entwickeln sich zusammen. Zur erfolgreichen Gestaltung der Demokratisierung des Gesundheitswesens in Deutschland setzen sich Medizinaltechnik, Biotech, Gesundheits-IT und Pharmaindustrie als wesentliche Grundpfeiler der betrieblichen Gesundheitsindustrie zusammen für die Erarbeitung eines landesweiten Zielbildes eHealth und die Umsetzung einer daraus abzuleitenden eHealth-Strategie ein.

Durch die Weiterentwicklung der Laparoskopie sind die chirurgischen Verfahren für den Betroffenen deutlich weniger riskant geworden. Herausragend ist das 3D-HD-Laparoskopiesystem, das lebhafte, detaillierte Aufnahmen erlaubt, die dem naturgetreuen räumlichen Sehvermögen des Menschen entspricht. Sie ist geprägt von Medizinern, die neue Behandlungsmethoden ergründen, von gesundheitspolitischen Entscheidungsträgern, die den rechtlichen Rahmen setzen, und Technikern, die neue Techniken entwickeln.

Dementsprechend vielfältig und komplex sind die Einflussfaktoren, die die "Medizintechnik von morgen" beeinflussen. Beide sind in erster Linie branchenübergreifende Technologietrends, die auf die eine oder andere Form bereits den Weg in die Medizinaltechnik eingenommen haben oder sie bereits gewandelt haben. Medizinprodukte aller Couleur und Fabrikate können in einem versetzten OP-Saal untereinander, mit dem Chirurgen und mit der IT-Infrastruktur der Kliniken in Realzeit auskommen.

Entwickelt wurde das neue Verfahren im Rahmen des Projekts "OR. Sie bildet Interfaces für den Austausch von Daten zwischen verschiedenen Medizinprodukten. Das Spektrum der Entwicklungen moderner Medizinaltechnik erstreckt sich vom Tissue Engineering bis zum Ultraschallgerät, vom Chirurgieroboter bis zur Labordiagnose, von Medizinimplantaten bis hin zu Big Data und eHealth.

Die biomedizinische Forschungsarbeit führte zu Medizingeräten, die die Pflege der Patienten entscheidend beeinflussen. Operation, Krebsdiagnostik und Therapie oder Prothesenversorgung wären ohne den Gebrauch vieler medizinischer Geräte nicht möglich. Es genügt nicht, nur die Technologien zur Verfügungsstellung zu bringen. Die Forschungs- und Entwicklungsarbeit muss definiert und an den Bedürfnissen der Medizin ausgerichtet sein. Das ist nur möglich, wenn die Übersetzung, in der eine neue Arznei in die Klinik übertragen wird, sich an den ärztlichen Bedürfnissen ausrichtet und zu einer konkreten Versorgungsverbesserung beibringt.

Die Entwicklung von Medizinprodukten wird immer vielversprechender, je näher und früher dieses Zusammenspiel von Wissenschaft und Praxis auftritt. Sie spielen eine entscheidende Rolle bei den Fortschritten beim 3D-Druck von personalisierten Medizinprodukten, zerlegbaren Implanten, strapazierfähigen Ortschaften und Tragestühlen. Mit der neuen Technologielinie wird die Pharmazie revolutionär. Das Anwendungsgebiet der technischen Textilindustrie erstreckt sich in der Medizinaltechnik von antimikrobiellen Operationstextilien bis hin zu Wundauflagen, die bei gewissen Verletzten nicht mehr umgestellt werden müssen und den Heilungprozess vorantreiben können, resorbierbaren Garnen zum Nähen von Innenwunden bis hin zu textilbasierten Kunstimplantaten (z.B. Gefässstützen für Blutgefässe oder Netzen zur Leistenhernienbehandlung).

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