Mehr Schmerzen nach Neuraltherapie

Weitere Schmerzen nach Neuraltherapie

es kann vorkommen, dass die Symptome bereits nach einer Behandlung behoben sind. Mehr kann ich leider nicht sagen. Die richtige Kontaktperson wäre meiner Meinung nach wirklich der Arzt. Die Physikalische Medizin, in Schmerzkliniken usw., ist ohne sie nicht mehr undenkbar.

Der Schmerz lässt nach und das vegetative Nervensystem wird positiv beeinflusst.

Muskelauslösepunkte als Grund für akute oder chronische Schmerzen des Muskel-Skelett-Systems

Die US-Arztin und Forscherin Janet G. Travell untersuchte vor mehr als sechzig Jahren, was so genannte Muskelschmerzen verursacht und wie man sie behandeln kann. Die Medizinhistoriker dagegen assoziieren ihren Titel mehr mit der erfolgreichen Prokainbehandlung von Schmerzen im Bewegungsapparat, die später "Triggerpunkttherapie" genannt wurde.

Die Wikipedia bezeichnet die myofaszialen Auslösepunkte ( (3) als "lokal limitierte Muskelverhärtung in den Skelettmuskeln, die örtlich drucksensitiv sind und von denen übermittelte Schmerzen austreten können". Es bleibt abzuwarten, ob 80 bis 90 Prozentpunkte der Schmerzsymptome auf eine solche Verhärtung der Muskulatur zurÃ? Es kann jedoch als gesichert angesehen werden, dass der Bewegungsapparat als mögliche Schmerzursache im Bewegungsapparat eine medizinische Behandlung erlangt.

Akut - oder chronisch - Schmerzen des Bewegungsapparates sind seit langem mit verschiedenen Krankheiten wie arthrotische Gelenksveränderungen, rheumatische Krankheiten, Unfälle oder Faserschmerzen verbunden. Erst durch die systematische Untersuchung von Fibrosen oder Fasermyalgie hat das naturwissenschaftliche Verständnis für schmerzauslösende Muskelkrankheiten erheblich zugenommen, wie Prof. Dr. Frederick Wolf im Jahr 1990 aufzeigte.

In der alltäglichen Anwendung ist die erste Herausforderung sicher, die Projektionsräume der Schmerzstrahlung den für sie zuständigen Ereignispunkten zuzuordnen. der erste Schritt ist die Zuordnung der Projektionsräume der Schmerzstrahlung zu den Auslösestellen. Der Ort, an dem Schmerzen entstehen (Triggerpunkte) und der Ort, an dem Schmerzen auftreten (Projektionszone), sind beim Muskelschmerzsyndrom nicht gleich. Ein muskuläres Schmerzensyndrom, das durch Auslösepunkte ( "mTrP") ausgelöst wird, kann immer mit sehr großer Sicherheit erwähnt werden, wenn die folgenden vier Voraussetzungen alle gegeben sind:

Bei der Abtastung von körperlichen Strukturen mit Finger oder Hand (Abtasten) schickt das angetastete Körpergewebe Schmerzen an einen anderen Teil des Körpers. Dies ist ein Indiz dafür, dass das mTrP genau gefunden wurde. Schmerzweiterleitung: Als drittes wesentliches Merkmal ist die Strahlung des Schmerzempfindens in eine gewisse Region des Körpers zu nennen. Die Stelle, an der der Schmerzen entstehen oder ursächlich verursacht werden (mTrP), ist nicht mit der Stelle gleichzusetzen, an der der Patient den Schmerzen verspürt.

Man geht davon aus, dass die Übertragung von Schmerzen auf eine spezifische Region des Körpers durch die Ausbreitung von Neurotransmittern im hinteren Horn des Rückgrats hervorgerufen wird. Wiederholbarkeit: Für eine richtige Diagnostik ist es auch wichtig, dass Druckdolenzen (Schmerzen ausstoßend), Muskelzuckungen und Schmerzübertragungen (in eine raumferne Körperregion) wiederholt werden können und sichtbar bleiben, solange das mTrP auftritt.

Zusätzlich zu diesen vier wesentlichen Eigenschaften eines aktiven muskulösen Triggerpunkts sind auch motorische Dysfunktion mit Bewegungseinschränkung und muskuläre Schwäche durch den aktiven muskulösen Triggerpunk und nicht durch andere Faktoren wie Gewebeverlust (Atrophie) üblich. Eventuelle Begleiterscheinungen sollten als Teil einer medizinischen Diagnostik bekannt sein, um Verwechslungen mit anderen Gründen zu verhindern.

Achtung: Werden in der medizinischen Diagnostik Beschwerden, die durch aktive Muskelauslöser ausgelöst werden, nicht berücksichtigt, kann dies zu schweren Missverständnissen in der Diagnostik aufkommen. Ein erfolgreicher Therapieerfolg bei aktivierten muskulären Triggerpunkten zeigt sich daran, dass vier Therapieziele erfüllt sind: Der Schmerzen lassen nach, das angespannte Muskel-Faserbündel wird besser mit Blut versorgt, ein lokal vorliegendes Ädem wird abgebaut und die vorher angespannten Muscelfasern (Sarkomer) werden gedehn.

Travel und Simons haben 1999 in verschiedenen Untersuchungen (5) gezeigt, dass die Procaindosierung in einer 0,5%- oder 1%-Lösung ohne Zusatzstoffe sehr gut für die Triggerpunkt-Therapie geeignet ist, da anhaltende Therapieeffekte gezeigt werden und das Präparat zugleich von vermutlich mehr als 99% der Patientinnen sehr gut erträglich ist.

Die Procaine zeichnen sich durch eine niedrige allgemeine Toxizität, eine sehr niedrige Myotoxizität (die niedrigste aller Lokalanästhetika) und eine niedrige Wirkkraft aus. Sie wird vom Organismus rasch abgebrochen. Im Gegensatz zum Lokalanästhetikum Lidocain überdeckt die Procaine nicht die Schmerzübermittlung eines mTrP, was für eine richtige Diagnosestellung wichtig ist. Aktiv und latent muskulöse Auslöser punkte, Muskulaturverkürzung und zu Krämpfen neigende Muskeln können durch die Spritze von Propecain (4) gut behandelt werden.

Procaininjektionen können in diesen drei FÃ?llen auch dann symptomfrei oder lindernd wirken, wenn andere, lediglich mechanisch wirksame MaÃ?nahmen zum Scheitern gekommen sind. Wenn der Schmerz erst seit verhältnismäßig kurzer Zeit besteht, kommt es oft sehr rasch zum Durchbruch. Besteht der Schmerz jedoch schon seit mehr als einem halben Jahr, so hat die Erfahrung gezeigt, dass mehr als zehn Therapien pro Tag notwendig sind, um einen therapeutischen Fortschritt zu erzielen.

Achtung: Eine neuronale Therapie des Muskelschmerzsyndroms mit Leges artes neural setzt eine kompetente medizinische Zusatzqualifikation voraus. Interessierte Schmerzpatienten des Bewegungsapparates können sich über die Doktorsuche der International Medical Society for Neural Therapy (IGNH) nachlesen. "Das Stichen mit einer Akkupunkturnadel ist eine Therapiealternative zur Neuraltherapie.

Was jedoch gegen diese Behandlung sprechen kann, ist, dass sie sehr qualvoll ist und zu hohen Ausgaben führt. XMS: Die klassischen Massagen helfen, das Muskelschmerzsyndrom, Verwachsungen und Verkrampfungen im Bindegewebe sanft zu lockern. Es ist daher sehr gut geeignet, eine "Haupttherapie" wie die Sprüh- und Stretchtechnik oder die Neuraltherapie zu unterlegen. Das Gelingen der Triggerpunkt-Therapie hängt auch von der Kooperationsbereitschaft der Patientinnen und Patientinnen ab.

Sofort nach der Procainspritze muss es unter medizinischer Aufsicht Dehnübungen durchführen. Es ist auch ratsam, regelmäßig Wärmekissen zu verwenden - oder, wenn sich die Schmerzen stark verschlimmern, Massnahmen zur Abklärung der geschädigten Haut. Zur Autorin: Dr. medizin. Gerd H. Droß ist Spezialist für Allgemeine Medizin, Naturheilkunde, Neuraltherapie und Medizin.

An der Ruhr-Universität Bochum ist er Professor für naturheilkundliche Behandlung und an der International Medical Society for Neural Therapy nach Huneke-Regulationstherapie e. V. Quellen:

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