Menschenbild Anthroposophie

Anthroposophisches Menschenbild

mw-headline" id="Menschenbilder_im_physischen_und_.C3.A4therischen_Leib">Bilder des Menschen im körperlichen und feinstofflichen Körper.

Die Auffassung vom Menschen als Teil des gesamten Weltanschauungsbildes beinhaltet, entsprechend dem üblichen Gebrauch, die Auffassung, die man vom Wesentlichen des Menschen hat. Abhängig von den naturwissenschaftlichen, philosophischen, gesellschaftlichen und konfessionellen Annahmen, auf denen man beruht, ist dieses Menschenbild sehr verschieden, oft sehr ungleichmäßig. Der heutige wissenschaftliche Menschenbild basiert auf einem umfassenden Wissen über die physisch-materielle Beschaffenheit der Erde und des Menschen.

Auch die Anthroposophie untersucht die überempfindlichen körperlichen, spirituellen und spirituellen Glieder des Menschen. "Worauf basiert diese antroposophisch orientierte Geiste? Schauen wir uns die Umwelt um uns herum an. Wenn die Menschen der heutigen Zeit nur ein wenig auf das hören würden, was die Anthroposophie zu erzählen hat, dann würden sie nicht denken, dass diese Anthroposophie eine sektiererische Angelegenheit ist, dass sie etwas ist, das durch die Präferenz einiger "Tanten" kultiviert wird, aber sie würden erkennen, dass sie etwas ganz anderes ist, dass sie die Härte der wissenschaftlichen Sorgfalt und Forschung mit den Mitteln der naturwissenschaftlichen Wahrnehmung vollständig akzeptieren kann und dass das, was sie produziert, nur reichhaltiger ist, als was die externe Naturwissenschaft gibt.

Lächerlich ist es doch, wenn die Naturwissenschaften gegen die Anthroposophie kämpfen? Anthroposophie entzieht der naturwissenschaftlichen Forschung nichts. Doch wohin führt die antroposophisch ausgerichtete Geowissenschaft, indem sie Mineralien, Pflanzen und Tiere in ihrer Methodik untersucht? Der Begriff "Menschenbild" wird von Rudolf Steiner im weiteren Sinne verwendet.

In jeder von uns geformten Phantasie wird ein menschliches Bild geschaffen, ein menschliches Bild, im körperlichen und feinstofflichen Körper. Solche Bilder von Menschen sind die Basis für das Gedächtnis: Traumerfahrungen sind viel weniger einprägsam und reine spirituelle Erfahrungen nicht. "Vergleicht man aber diese Macht, die es euch ermöglicht, euch an die Erfahrungen des körperlichen Plans zu erinnern, mit der viel schwächeren Macht, die es euch ermöglicht, euch an Traumerfahrungen zu erinnern.

Denke daran, wie viel einfacher es ist, einen Wunschtraum zu vernachlässigen, als ihn in der materiellen Umgebung zu erleben. Weshalb ist es einfacher, die Traumerfahrungen zu vernachlässigen als die Erfahrungen der materiellen Lebenswelt? Wo werden Traumerfahrungen gesammelt? - Es wird durch die Tatsache erlangt, dass wir nicht vollständig im materiellen Körper sind. Als wir alle im Körper sind, denken wir nicht im Schlaf.

Dort erfahren wir durch die Sinneswahrnehmungen auf dem körperlichen Planeten und durch den mit den Sinnen verbundenen Geist. Im Traum müssen wir uns zumindest zum Teil außerhalb des materiellen Körpers befinden. Wie verhält sich der physikalische Körper, wenn er durch die Kraft des Gedächtnisses auftritt? Ja, so schwer es für den Menschen auch ist, zuerst zu überlegen, es ist wahr: Jedes Mal, wenn der Mensch eine Erfahrung hat und diese Erfahrung durch einen Gedanke in seinem Gedächtnis behält, entsteht in unserem Ätherkörper ein Aufdruck, eine Form von Klischees der Erfahrung.

Aber - ich habe das bereits besprochen - nicht so, dass dieser Aufdruck die Erfahrung fotografisch darstellen würde. So wie der Brief eines Schreibens nichts mit dem Klang zu tun hat, so wie er nichts mit dem zu tun hat, was in unserem Körper als Eindruck vorhanden ist, so wie diese Darstellung nichts mit der Erfahrung selbst zu tun hat. He, der Fingerabdruck, ist nur ein Schild.

Dabei ist dieses Sternzeichen seltsamerweise der Menschengestalt selbst ähnelt. Wenn man vom Menschen die Oberteile, den Haupt und allenfalls etwas anderes aus dem Oberkörper und aus den Handflächen nimmt, dann hat man das, was man im Ätherkörper jedes Mal beobachten kann, wenn der Mensch die Erinnerungen an eine Erfahrung hat.

Nun, wir können sagen: Ich erfahre etwas; die Erfahrung verbleibt für mich - sei es eine kleine oder eine große Erfahrung - als Gedächtnis. Ein Eindruck wird erzeugt, etwa so (siehe Zeichnung). Solch etwas tritt in eurem ätherischen Körper jedes Mal auf, wenn eine Gedächtnisstütze gebildet wird, und wenn sie gelöscht würde, würdet ihr euch nicht mehr an die Erfahrung denken können.

Du hast genauso viele tausend und tausend solcher ätherischen menschlichen Bilder in dir. Wären zwei gleich, könnten Sie den Unterschied nicht erkennen. Sieht man sich eine okkulte Person an, so wird man in ihr mehrere tausend solcher Bilder des Menschen finden. Sie stammen aber nicht nur aus dem Ätherkörper, sondern aus jedem solchen Menschenbild entspringt auch ein schöner Eindruck aus dem materiellen Körper, und diese Eindrücke sind auch alle bewahrt geblieben, soweit der Mensch an sie denkt.

Sie hinterlassen auch in deinem körperlichen Körper Abdrücke, wenn du dich später erinnerst, und diese Abdrücke sind da. Ja, siehst du: Im Idealfall entwickelt sich der Mensch wahrscheinlich im Ätherkörper, drückt sich aber im Körper nicht aus. Schwächlich, viel schwärzer als jede Erfahrung mit dem körperlichen Körper, werden die Wünsche wahr.

Also die Kraft des Gedächtnisses hängt ganz davon ab, wie groß der Einfluss ist, den der Mensch vom homunkulösen Teil des Ätherkörpers auf den materiellen Körper macht. Aber das, was der geistige Forscher vorfindet, das, was er in der geistlichen Dimension erfährt, ist zunächst so beschaffen, dass es den materiellen Körper überhaupt nicht beeinflussen kann.

Wenn nämlich eine Erfahrung den materiellen Körper beeinflussen kann, dann ist sie bereits keine reine spirituelle Erfahrung mehr; dann wird sie bereits mit Rücksichtnahme auf den materiellen Körper erlangt. Genau das muss die Besonderheit der spirituellen Erfahrung sein, dass zuerst überhaupt nichts im materiellen Körper passiert, während das Spirituelle erfahrbar wird.

Daraus ergibt sich, was der intellektuelle Forscher als seine nächste Erfahrung verstehen muss: dass man keine Erinnerung an die Resultate der intellektuellen Forschung hat. Der Gedächtnisforscher kann sich die Erfahrungen nicht merken.

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