Mexiko Geschichte

Geschichte Mexikos

Über Mexiko wird allgemein gesagt, dass es zwar eine kurze Geschichte hat, aber eine sehr lange Vergangenheit. Im Gebiet des heutigen Mexiko gab es viele frühe Kulturen. Wer die aktuellen politischen Herausforderungen Mexikos verstehen will, sollte zunächst einen Blick in die Geschichte werfen.

Die Geschichte Mexikos

Die Geschichte Mexikos ist ereignisreich. In seiner jetzigen Form existiert Mexiko erst seit etwa 150 Jahren. In Mexiko lebten die Maya, der Azteke und der Zapoteke vor der Kolonialzeit. Doch erst 1836 wurde die Selbständigkeit Mexikos als Folge der politischen Öffnung erkannt.

Für den mexikanischen Staat war das neunzehnte Jh. sehr aufwühlend. Während dieser Zeit hat Mexiko die Haelfte seines Territoriums an die USA verloren. 1845 haben die USA den jetzigen Staat Texas fuer sich beansprucht. Diese Auseinandersetzung führte zum mexikanisch-amerikanischen Zwiespalt. Im Jahre 1863 griffen die Engländer in Mexiko-Stadt ein und proklamierten die Herrschaft.

Im Jahre 1910 fand die große Umwälzung in Mexiko statt, wobei Emiliano Zapata die bedeutendste Persönlichkeit für die Landwirte und ihre Rechte war. Auch heute noch wird er in Mexiko für sein damals gelebtes Bekenntnis geehrt. Zwischen 1910 und 1921 herrschte völlige Chaos. Während dieser Zeit wurde die erforderliche Landreform durchgeführt und Mexiko durfte 1968 die Austragung der Olympic Games übernehmen.

Dies ermöglichte Mexiko den Einstieg in die "Erste Welt". Enrique Peña Nieto ist seit 2012 Präsidentin von Mexiko.

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Von 1821 bis 1823 existierte das Reich Mexiko (spanischer Imperio Mexicano) in Nord- und Mittelamerika auf dem Territorium der jetzigen Teilrepubliken Mexiko, Costa Rica, El Salvador, Guatemala, Honduras und Nicaragua sowie im südwestlichen Teil des Gebietes der USA. Die spanische Siedlung Neu-Spanien ist aus dem Reich hervorgegangen. Nach dem Verzicht von Augustinus I. am 19. Mai 1823 wurde die Herrschaft aufgehoben und die erste Volksrepublik Mexiko errichtet.

Der spanische König Ferdinand VII. des Hauses Bourbon und die Gründung von Joseph Bonaparte durch Napoleon 1808 nach dem Überfall der französischen Streitkräfte im Jahre 1807 führten zur Gründung der Mexikanischen Unabhängikeitsbewegung. Der Grund war die Treue der Mexikaner zu den Bürgern der Region und die Zurückweisung der Bonaparte'schen Freiheit.

Die gemeinsame Überzeugungsarbeit führte zu einem Bündnis zwischen denjenigen, die für den bisherigen Zustand quo ante bellum waren, und den Liberaldemokraten, die ein eigenständiges dynamisches Mexiko wollten. Die beiden Gruppierungen waren davon ueberzeugt, dass Mexiko seinen eigenen Weg gehen und unabhaengig werden muesse. Man nutzte die Schwächen Spaniens aus und am sechzehnten Jahrhundert wurde die Erklärung der mexikanischen Unabhängigkeit von Miguel Hidalgo abgegeben, die den Unabhängigkeitskampf einleitete.

Inspiriert durch die Abtretung der Spanier Karl IV. und Ferdinand VII. erklärt ein anderer Pfarrer, José María Morelos, am  6. 11. 1813 die Selbständigkeit México. Der Aufstand wurde jedoch durch die wiedergewonnene Stärke der Spanier, die von der Freilassung Spaniens profitiert hatten, schnell zerschlagen. Im Frühjahr 1821 entwickelte er zusammen mit anderen RebellenführerInnen den Entwurf von Iguala und entwickelte die Vorstellung von einem weltlichen, eigenständigen und geeinten Mexiko.

Als die Rebellen die spanische Truppe immer weiter zurückgedrängt haben, haben die spanischen Soldaten ihre Strategien geändert und die Unabhaengigkeit Mexikos sie schwer belastet. Als Führer der Unabhängikeitsbewegung unterschrieb Italien am 24. 8. 1821 den Friedensvertrag von Córdoba mit Vizeroy Juan O'Donojú, in dem Spanien die Selbständigkeit Mexikos gegen Bezahlung des Eigentums anerkennt.

Das war jedoch nur als vorübergehende Lösung gedacht, bis ein Angehöriger einer europäisch regierenden Familie sich in Mexiko zur Herrschaft entschloss.

Allerdings funktionierte der Entwurf nicht, da die spanischen noch immer auf eine Rückreise nach Mexiko warteten. Augustin I. wurde am 21. Juni 1822 in Mexiko-Stadt nach dem Beispiel Napoleons zum Kaiser gekrönt. Augustin I. war ein autoritärer Herrschaftsstil und wurde vom Kongreß beanstandet.

In der Folge löst der Imperator den Kongreß am  31. Oktober auf. Das Missfallen der Eliten führt zu Casa Mata's 1823er Plänen, die unter anderem von Antonio López de Santa Anna und Giovanni Victoria erdacht wurden. Es war geplant, den Imperator zu stürzen und eine neue Regierung zu gründen.

In Veracruz rebellierten am 11. November 1822 die Soldaten von Santa Anna und proklamierten die Stadt. Augustin nahm seinen Fall vorweg und gab am 19. März 1823 seinen Rücktritt auf. Infolgedessen trennte sich 17 der 18 guatemaltekischen Bundesstaaten, mit Ausnahmen von Chiapas, und gründete am 11. Juni 1823 die Mittelamerikanische Föderation.

Nach der Proklamation der mexikanischen Regierung am 3. November 1823 wurde eine neue Satzung beschlossen. Augustín kehrt am 16. Juni 1824 nach Mexiko zurück und landet im Tampico-Port. Nachfolgend wurde das Reich Mexiko in 24 Bereiche aufgeteilt: Veracruz blieb jedoch bis nach dem Zerfall des Reiches unter spanischer Besatzung, wie z.B. San Juan de Ulúa bis 1825, und auch Yucatán entging teilweise der kaiserlichen Regierung.

Wanther L. Bernecker, Horst Pietschmann, Hans W. Tobler: Eine kurze Geschichte Mexikos. Das ist Gloria y martirio de Augustín de Iturbide.

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