Ms Ayurveda

Frau Ayurveda

die Europäische Akademie für Ayurveda. Gewürze und Kräuter im Ayurveda. Bei meiner langjährigen Arbeit mit einer ayurvedischen Perspektive.

Die Suche nach neuen Wegen

Aber nach dem, was ich in den letzten 3 Jahren sah und auch in mir erlebte, kann ich es nicht vermeiden, meine Erfahrungen an andere Menschen weiterzugeben. Ich versuchte, die Erkrankung durch die Einnahme von Syvastatin in Schach zu halten, was mir 2004 nicht gelang.

Also war ich im Sommersemester 2004 an einem Ort, an dem ich nicht mehr auf die konventionelle Pferdemedizin wette. Dann durchstöberte ich die Fachliteratur und das Netz, bevor ich von einem anderen Betroffenen von einem ayurvedischen Arzt erfuhr, der einen Menschen mit so viel Glück heilte, dass er nach schweren Einschränkungen wieder mehrere Stunden am Tag durchlaufen konnte.

Nachdem ich einige Telefonate führte, Informationsmaterial und Ayurveda-Recherchen verschickt hatte, ging ich im Nov. 2004 in seine norddeutsche Arztpraxis. Dabei wurde die klassiche ayurvedische Pulsdiagnostik durchgeführt, meine MRT-Aufnahmen untersucht und ein detailliertes Interview über Verlauf, Symptome, Lebensstil, Ess- und Schlafverhalten durchgeführt. Drei Tage später erhielt ich nach meiner Rückreise einen persönlichen Therapieplan mit Vorhersage und Aufwand.

Glücklich musste ich heulen, denn es hieß, dass ich schon nach den ersten 6 Wochen der Therapie meine Migräne-ähnlichen Kopfweh, Benommenheit, Magen-Darm-Beschwerden, Schlafschwierigkeiten, Ganzkörperschwäche, sowie Verbrennungen in meinem Schädel und auf meiner Kopfhaut hinterlassen konnte. Skeptisch und ängstlich im Reisegepäck begann ich im Dez. 2004 meine erste 6-wöchige Therapie.

Jeden Tag habe ich andere Heilkräuter, Ganzkörperölmassagen (was für eine Freude!), Shirovasti (ein Kräuterölhut), sowie Därmeinläufe. Als kritischer Patient wollte ich die Änderungen festhalten, also führte ich ein tägliches Terminkalender (für 1,5 Jahre) und eine Liste der Symptome. Der Kopfschmerz war wirklich nicht mehr da, der Benommenheitsgrad ist allmählich aus meinem Alltag verschwunden, der Schlafrhythmus hat sich verbessert, das Verbrennen in meinem Schädel und auf meiner Kopfhaut ist verschwunden und ich habe auch meine Verdauungsbeschwerden unter Kontrolle gebracht.

Weil das Konzept für 3 Jahre geplant ist, habe ich die Therapie im Nov. 2005 und March 2007 erneut durchgeführt. Nicht nur ich habe mich mit dieser Therapie verbessert. Aber ich muss unterstreichen, dass die Therapie nur dann wirkt, wenn sie in einen gesünderen Lebensstil eingebettet ist und dem Therapieplan mit Zucht und Wille nachkommt.

Die Therapie ist seit Ende des Monats abgeschlossen. Während der 3-jährigen Behandlungszeit habe ich mein eigenes Unternehmen gegründet. Ja, und ich habe meinen Papa als orthodoxen Arzt selbst von der Therapie überzeugen können.

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