Musiktherapie Crossen

Klangtherapie Crossen

Musiktherapiekurs 2018 Der Schwerpunkt der Schulung liegt auf dem Erlernen der therapeutischen Fähigkeiten zukünftiger Musiktherapeuten. Weil die Persönlichkeit des Therapeuten der bedeutendste Faktor in jeder Form der Behandlung ist, gibt die Trainingsgruppe viel Freiraum für methoden- und fachbezogene Selbsterkenntnis. Das Unterrichten der Theoriegrundlagen des Musiktherapiekonzeptes in Kombination mit dem Selbstbewusstsein gewährleistet einen höheren Lerneffekt. Für den Lernerfolg.

Weil die künftige Therapiearbeit wie auch das eigentliche Wohnen nicht in den Probanden stattfindet, sondern einen vielschichtigen interaktionalen Vorgang repräsentiert, wird das Training nicht in den Probanden, sondern in Blocks durchgeführt. Die heimische Literaturwissenschaft sowie andere Hausaufgaben sind wesentliche Bestandteile der Bildung (mehr dazu in der Informationsbroschüre). Die Lehrveranstaltung unterteilt sich in einen Grundkurs, in dem die Grundkenntnisse des Konzeptes gelehrt werden, einen Vertiefungskurs, der die derzeitigen oder zukünftigen Arbeitsfelder der Teilnehmenden umfasst, und den Supervisionskurs, der die ersten Gehversuche in der beruflichen Anwendung durchführt.

Das Training der Musiktherapie orientiert sich in Inhalt und Inhalt an den Qualitätsanforderungen des SAMT (Network of Non-Governmental Training Institutes in Germany) und gleicht in Kombination mit der entsprechenden Präqualifikation der Probanden einem Bachelor-Abschluss. Ziel des ersten Ausbildungsjahrs ist es, die Wirkungsweisen der Musiktherapie nach Christoph Schwabe im Zuge eines anschaulichen Gruppensystems zu erleben. In der ersten Jahreshälfte sind dies vor allem die Aktivformen Aktionsinstrumentalimprovisation, Bewegungsimvisation nach "klassischer" Technik, Imagefiguren mit Ton, Gruppentherapie und Tanzgruppenmusiktherapie.

Der Schwerpunkt der zweiten Jahreshälfte liegt auf der Erkenntnispsychologie, die sich primär an den Einzelnen wendet, aber auch in der Arbeitsgruppe durchgeführt wird. Diese können sein: Körperwahrnehmung, Stimmung, Erinnerung, Denken, Fühlen, Musizieren und andere Klangwahrnehmungen Die nachfolgende Beschreibung des Empfundenen und seine bewusstere Differenzierung in Erklärungs-, Bewertungs-, Interpretations-, Spekulations- und Interpretationsprozesse ist eng damit verbunden.

Durch Handlungsmöglichkeiten, die dem Grundsatz der regulatorischen Musiktherapie entsprechen, soll die Wahrnehmung der Vielfältigkeit interner und externer Prozesse geschult (Wahrnehmungserweiterung) und die Wahrnehmungs- und Beschreibungsfähigkeit präzisiert werden (Differenzierung der Wahrnehmung). Der Schwerpunkt dieses Teils des Trainings liegt auf der Unterrichtung der Aktionsfunktion des Medizintherapeuten. Der Teilnehmende arbeitet in sich ändernden Funktionen als Gruppenmitglieder, als Leiter und als Co-Leiter mit der jeweiligen Trainingsgruppe.

Du erwarbst praktisches und theoretisches Wissen durch deine eigene Gruppenführung, durch das Beobachten und Erfahren anderer Leiter und durch die detaillierte Betreuung der Einzelstunden und des Verhaltens der Leiter. Im Leitertrain I liegt der Fokus auf der Auseinandersetzung mit methodisch-didaktischen Aspekten des musiktherapeutischen Konzepts und dessen Mediation und vertiefenden Maßnahmen durch Fachseminare und Literaturwissenschaft. Unterteilt sind die Arbeitspakete in 45 Min. Gruppenführung und 45 Min. Nachbetreuung.

Das Studium des methodisch-didaktischen Ansatzes in der Praxis der Musiktherapiearbeit mit verschiedenen Gruppen erfolgt unter dem Gesichtspunkt der flexibleren Umsetzung des Grundkonzeptes und nicht unter dem Gesichtspunkt der "verschreibungspflichtigen Mediation" für unterschiedliche klinische Bilder. Dabei handelt es sich um die klinischen und nichtklinischen Anwendungsbereiche, aus denen Experten die Besonderheiten von wichtigen Störbildern besprechen und über ihre Praxis berichtet.

Neben der überwiegend methodischen Selbstwahrnehmung in den ersten Trainingsphasen steht nun die fachliche Selbstwahrnehmung im Vordergrund. Mit aktiven und rezeptiven Handlungsmöglichkeiten, die auf früheren Erfahrungswerten beruhen, wird an individuellen spezifischen Verteidigungskonstellationen für den Individuum auf transparente Weise und mit spezifischen musikalisch-therapeutischen Methoden gearbeitet, einschließlich der Erprobung von alternativen Erlebnis- und Verhaltensmustern.

Somit bieten diese Trainingsabschnitte eine Selbsterkenntnis mit einem tiefen psychologischen Ziel. Der Fokus liegt auf der immer präziseren Erkennung von persönlichen Handlungsmustern und deren psychodynamischen Hintergründen in der Funktion des Leiters und des Co-Leiters unter dem Gesichtspunkt der Forcierung oder Verhinderung des Gruppeprozesses und der Entfaltung des Einzelnen. Als wesentliches Abschlusstraining wird die Überwachung der eigenen musikalischen Therapietätigkeit angesehen.

Gleichzeitig sollte sie die Erkenntnis vermittelt, dass Aufsicht eine notwendige Komponente für jede Form von Aktivität ist, bei der die persönliche Beziehung im Vordergrund steht. Der Unterricht findet als Betreuung der Person in der Personengruppe unter der Anleitung der Ausbilder statt. Einen Überblick über die Studieninhalte und -dauer findest du unter Musiktherapie.

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