Musiktherapie in der Psychiatrie

Psychiatrische Musiktherapie in der Psychiatrie

Die Musiktherapie in der forensischen Psychiatrie. Die Musiktherapie ist es, mit Hilfe der Medienmusik andere Menschen zu treffen. Dt. Musiktherapiegesellschaft: Psychiatrie Die Musiktherapie wird in allen Gebieten der Psychiatrie eingesetzt: Allgemeine Psychiatrie, Alterspsychiatrie, Rechtsmedizin sowie Kinder- und Jugendlichenpsychiatrie. Der Indikationsbereich für die Musiktherapie resultiert nicht nur aus einer Diagnostik, sondern auch aus dem psychologischen Zustand, den Verständigungsmöglichkeiten und der Selbstbeobachtungsfähigkeit des betreffenden Pat.

ten. Die Veränderung, die sich mit der zunehmenden Verankerung der Musiktherapie als eigenständigem psychotherapeutischen Vorgehen mit einem theoretischen Verweis auf verschiedene Psychologieansätze vollzogen hat, hat auch zu einer Veränderung des betreuten Kundenkreises geführt.

WHEELER benennt beispielsweise Hinweise für die "insight music therapy", die darauf abzielt, Menschen mit ihren Gefühlen in Berührung zu bringen und dadurch Verspannungen, Ängste, Gefühlskonflikte, destruktives Handeln, Irreationalität und Problematiken in zwischenmenschlichen Zusammenhängen zu thematisieren. Für STEBEL ist die indikative Musiktherapie abhängig von der Psychotherapie. Die Musiktherapie ist für ihn besonders geeignet für Menschen, für die eine verbale Verständigung schwierig oder gar nicht möglich ist, für Menschen mit eingeschränkter Verbalisierbarkeit und für autistische und mutistische Menschen (ICD 10: F8) (Strobel 1990).

Im Falle von ambulanten Patientinnen und Patientinnen wird die Indikation im Zuge eines Behandlungsplans und für alle Patientinnen und Patientinnen unter Beachtung der Therapiebereitschaft des Patientinnen und Patientinnen (meist nach einer Probestunde) festgelegt. Die Musiktherapie ist in den Psychiatrieeinrichtungen in Deutschland neben den bekannten Methoden der Sozialpsychologie und der Verhaltenstherapie eine der am weitesten verbreiteten Methoden (Andritzky 1996).

Musik-Therapie

In der Musiktherapie äußert sich der Betroffene über das Instrument oder seine eigene Sprache selbst, erlernt durch Musikhören seine Gefühle zu erkennen oder erfährt Klänge gesamtheitlich in der Klangreflexzonenmassage. Die Musiktherapie - was ist das? Das Heilen durch das Musizieren geht auf die Wurzeln der menschlichen Kultur zurück, bei der die Methodik und Ziele in den verschiedenen Epochen unterschiedlich ausgeprägt sind.

Bei der heutigen Musiktherapie handelt es sich um eine praxisorientierte Form der Behandlung, bei der die Rahmenbedingungen der Medizin (z.B. Ton, Takt, Melodie oder Dynamik) zielgerichtet und zielgerichtet genutzt werden, um Menschen in ihren Empfindungen, Launen und Sensibilitäten zu erreichen. Die Musiktherapie wird in unserer Klinik auf den Krankenstationen und in der Psychiatrie angeboten. Abhängig vom klinischen Bild und der Vorstellung werden im Einzel- oder Gruppenrahmen unterschiedliche Musiktherapiemethoden eingesetzt: Wie kann Musiktherapie funktionieren?

Zusätzlich zur Therapiebeziehung lassen sich die folgenden musikimmanenten Faktoren unterscheiden: Sie ist körperlich reizvoll und kann daher sowohl erholsam als auch vitalisierend sein. Sie ist ein nichtverbales Mittel, so dass Emotionen, Anliegen und Nöte, die in der Regel schwierig in Worten auszudrücken sind oder nicht ausreichend in Worten auszudrücken sind, in der Sprache zur Geltung kommen.

Auf den Menschen wirken emotionalisierende Effekte, bei denen vergrabene Gefühle angesprochen, wieder aktiviert und in das Lebensumfeld der Beteiligten eingebunden werden können. Sie hat einen kommunikationsfördernden Effekt und kann so den Kontakt zwischen Innen- und Aussenwelt herstellen, aber auch zu einem Treffpunkt zwischen Kunde und Psychotherapeut werden. Sie ist ein gestalterisches Mittel und kann daher auf die Gesundheit der Menschen übertragen werden.

Die speicherauslösende Wirkung von Music ermöglicht einen besonderen Umgang mit life-history-Events.

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