Musizieren mit Autisten

Musik machen mit autistischen Menschen

physische Einschränkungen, Hilfe beim Musikmachen. Autistische Menschen musizieren gegen Isolierung. Dresden, 30. Juni 2015: Zuerst hielten seine Erziehungsberechtigten Gregor* für etwas zaghaft. Aber schon im Vorschulalter bemerkten die Lehrer, dass der Knabe nicht an Spielchen mit anderen Kinder teilnahm, zog sich in eine Kurve zurück, oft auch geschrien, wenn jemand versucht hatte, in seine eigene Lebenswelt vorzudringen.

Auf der anderen Seite wurde schnell deutlich, dass Gregor alles andere als blöd war und viele Puzzles mit viel Liebe zum Detail lösten, die ihn von den anderen Kinder unterschied. Irgendwann besuchten die beiden Erziehungsberechtigten die Autoren der Autismusbulanz im UNESCO-Weltkulturerbe Dresden und bald war die Diagnostik klar: Der Knabe hat eine der Varianten des Autorismus - eine Entwick-lungsstörung, bei der die Betreffenden sich zu sehr von ihrer Umgebung und ihrem sozialen und sozialen Lebensraum zu isolieren suchen.

An einem " Tag der Offenbarung " wollen die Ärzte und Mitarbeiterinnen des Hauses die Bevölkerung über diese Erkrankung in all ihren Aspekten aufklären - und über neue Therapieansätze wie die Musiktheorie für Autisten und Menschen mit autistischer Disposition. Ein Teil dieser Behandlung ist das gemeinschaftliche Musizieren in einer Gruppen. Der Patient spielt zusammen und übt so ein wenig gesellschaftliches Zusammenleben.

Andere Patientinnen und Patientinnen stellen die Geräte her, die dann in der Truppe zum Musikmachen eingesetzt werden. Manche dieser therapeutischen Ansätze sollen autistischen Menschen dazu verhelfen, sich zu beruhigen und zwanghaft wiederholte Handlungen zu kontrollieren. Jährlich werden in der Dresdener Poliklinik rund 700 bis 800 Patientinnen und Patientinnen aus ganz Sachsen betreut, die an einer der vielen Formen von Autismus litten.

Gerade weil die helleren Erscheinungsformen des Autorismus oft nur als Scheu oder kleine "Zecke" mißverstanden werden, reichen sie oft aus, um nicht einmal im Erwachsenenalter wahrgenommen zu werden. "â??Unsere Befunde sind in den letzten Jahren in die Höhe geschnelltâ??, sagt Daniel Klotz, einer der pÃ?dagogischen Mitarbeiter der â??Dresdener Autismusambulanzâ?? an der PKP der UniversitÃ?t fÃ?r Kinder- und Jugendliche-Psychiatrie.

Das sollte jedoch nicht als sicheres Signal dafür angesehen werden, dass es wirklich mehr autistische Menschen gibt. "â??Die Empfindlichkeit der Bevölkerung gegenÃ?ber diesen Krankheitsbildern ist gestiegenâ??, ist er Ã?berzeugt. In Ordnung, das Baby ist ein bisschen seltsam, aber es wird in Ordnung sein", achten in der heutigen Zeit Erziehungsberechtigte und Erzieher mehr auf die Spuren von Aggressivität oder Obdachlosigkeit und neigen dazu, die Kleinen zu uns zu führen.

"Dazu haben sicherlich auch solche wie " Rain Man " geholfen, in denen 1988 ein hochintelligenter erwachsener Autist von Dr. Hofman gespielt und dafür einen " Oskar " gewonnen wurde. Außer Kinder kommen immer mehr Menschen zur Dresdener Manufaktur. Unter ihnen waren Menschen, deren kindliche Autismustendenzen nicht anerkannt wurden und die nun in der Autismus-Krankenwagen für spezielle Erwachsenentherapien Unterstützung erfuhren.

"Schätzungen zufolge erkrankt etwa ein Prozentpunkt der Population an Autismus, einschließlich der helleren Körper.

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