Nadella Satya

Natalie Satya

Sie ist Geschäftsführerin von Microsoft. Satya Nadella, CEO von Microsoft, über die zukünftige künstliche Intelligenz im Gesundheitsbereich. Sie ist Geschäftsführerin von Microsoft. Bevor er im Januar 2014 zum CEO ernannt wurde, hatte Nadella mehrere leitende Positionen im Unternehmens- und Privatkundengeschäft von Microsoft inne. Digitaler Fortschritt im Gesundheitsbereich, vor allem die wachsende Bedeutung der KI, ist für Microsoft ein wichtiger Diskussionspunkt.

Es wurden unter anderem Fragen der KI und der Microsoft-Strategie im Gesundheitsbereich behandelt.

So hat Satya Nadella Microsoft wiederentdeckt.

Der Microsoft-Wissenschaftler Dave Brown streichelt ein männerhohes Schaufenster vor ihm in einem Konferenzsaal im Hauptquartier in Redmond bei Seattle. Braun ist seit 15 Jahren für Microsoft tätig. Überraschend an der Hurrikandemonstration ist nicht, dass eine solche Bewertung so rasch möglich ist - sondern dass sie jetzt bei Microsoft möglich ist.

"Nicht mehr derjenige der andere überholt hat, sondern das, was als Gemeinschaftsprodukt herauskommt", sagt Julie Larson-Green, kürzlich zur Leiterin des Bestsellers von Microsoft ernannt. "Sieger ist nicht mehr der Einzelne, sondern Microsoft und letztendlich der Kunde", sagt Larson-Green. Das hat viel mit dem Boss zu tun: Seit Satya Nadella vor zwei Jahren mit Microsoft begann, ist für die vorher etwas langweilige Windows- und Office-Firma wenig dabei.

Erneut wird Microsoft als hip, lebendig, offen, experimentierfreudig und innovationsfreudig angesehen. Anstelle von Windows oder Word stehen Virtual Reality, Artificial Intelligence, vernetzte Produktion im Vordergrund. Inwiefern war die Situation anders, als Nadella im Jahr 2014 ihr Amt antrat? Der bisherige Vorstandsvorsitzende Steve Ballmer hatte den Konzernumsatz um das Dreifache gesteigert. Aber Microsoft wurde als ein Saurier betrachtet, der sich von den verblassten Erfolgserlebnissen seiner Hauptprodukte Windows und Office ernährte.

Der Boom der Smartphones wurde Apple und Google übertragen. Der Bing Suchmaschine hing von Google ab. Nadella erzielt nun in diesen ehemaligen Problem-Märkten Punkte. Microsoft-Aktien, die vor 15 Jahren bobbled, haben beinahe das Rekordniveau der späten 1990er Jahre überschritten, dem Gipfel des Windows- und Office-Monopols. Obwohl der Ertrag aufgrund der hohen Investitionstätigkeit und der niedrigen Marge im Jahr 2015 auf 12 Mrd. USD zurückging, waren es zehn Mrd. weniger als im Vorjahr.

Im selben Zeitabschnitt stieg der Absatz jedoch von 86,8 auf 93,6 Mill. Wenn alles nach Wunsch verläuft, könnte Microsoft im kommenden Jahr die 100-Milliarden-Dollar-Marke überschreiten. Die Ausreißer zeigen, dass auch unter Nadella nicht alles glatt abläuft. "Im Vergleich zu den bisher verfügbaren Geräten ist Microsoft meiner Meinung nach zurzeit noch viel innovativere Produkte als Apple", sagt er.

Das hat Nadella immer noch behalten. Auch Apple musste folgen, jetzt gibt es mit dem iPod Pro eine Mischung aus Tablett und Notebook. Das neue Unternehmen ist nicht nur glücklich über die Bindungen, sondern fördert sie auch selbst. Hocherfreut stellte er eine Version des beliebten Office-Softwarepakets Office vor, das an das neue Flaggschiff von Apple angepasst wurde, eine wesentliche Vorraussetzung für Apple, um Geschäftskunden zu begeistern.

Der Entschluss, Office auf den mobilen Plattformen Apple iPhone und Google Android anzubieten, war der erste offizielle Akt von Nadella. Es entstand aus der Einsicht, dass es keinen Zweck mehr hat, Office ausschließlich für Windows Mobile zu buchen. Wie bei dem Windows 10 Betriebssytem, das Kunden früherer Versionen kostenfrei zur Verfügung steht, fördert Microsoft auch die Verteilung des "Freemium-Modells" für die Versionen von Office für Windows und Android: Die Basisversionen der Programme sind kostenfrei, für weitere Funktionalitäten muss ein Abonnement geschlossen werden.

Angetrieben von Handys und Tabletts ist Microsoft Office auf Wachstumskurs. Die Zeit der Netzwerk-Ökonomie ist eine Zeit der Kooperation, daran besteht kein Zweifel, Nadella. Gleichzeitig bietet Microsoft eine Reihe von Interfaces, so dass Entwickler auf artifizielle Intelligenz wie Bild- und Spracherkennung zurückgreifen können. "Das Wichtigste ist, dass es ein bisschen Microsoft gibt", erläutert Holger Müller von der Konstellationsforschung in San Diego.

Da nun alle Angebote mit dem Netz verbunden sind, kann Nadella nun seine zweite große Initiative nach Office vorantreiben: Microsofts Ziel ist es, der führende Provider von Cloud Computing zu werden. Die Firma Microsoft ist mit ihrem Produkt Azure auf einem guten Weg. Nadella erwartet in diesem Jahr einen Umsatz von rund zehn Mrd. USD mit Azure, der bis 2018 voraussichtlich 20 Mrd. USD erreichen wird.

Nadella eröffnet auch an anderen Orten das einsame Unternehmen. So wurde das Alternativbetriebssystem Linux von seinem Amtsvorgänger BALMER als " cancer " denigniert. Bei Nadella wird die Variante zu Windows nicht nur toleriert, sondern gar gefördert. Nadella hat nicht nur mit Apple, sondern auch mit Google zusammengearbeitet. Jetzt unterlässt Microsoft es auch, den Wettbewerbsbehörden Argumente und Materialien zu den angeblich wettbewerbswidrigen Tätigkeiten von Google zu liefern.

Microsoft hat sich vor kurzem aus dem Interessenverband FairSearch zurückgezogen, der sich in Brüssel gegen das Suchmaschinenmonopol von Google ausgesprochen hat. Nadella wird zwar dafür gelobt, dass sie in der Lage ist, zuzuhören und für ein gutes Betriebsklima zu arbeiten, aber das hindert ihn nicht daran, schwierige Entscheide zu treffen. Zum Beispiel kümmerte er sich um Nokias Handy-Geschäft, das Ballmers Vorgängerin für 9,5 Mill.

Zweifellos hat Nadella weit mehr geleistet, als von ihm erwartet wurde. Microsoft hat noch eine freie Seite für die Verwendung von Handys und Tabletts. Beobachter wie z. B. die Firma Moorhead sind daher der Ansicht, dass Microsoft noch mit eigenen Handys wie im Tablet-Markt mit Surface punkten kann. Auch Nadella hat Anhaltspunkte gegeben, wie dies möglich sein könnte.

Es ist auch fragwürdig, ob Microsoft seine Offenheit beibehält. Und was auch zur Realität gehört: Viele der aktuellen Erfolgsfahrer starteten Nadellas Amtsvorgänger BALMER. Dem Vertrauten des Microsoft-Gründers Bill Gates macht es nichts aus, dass sein Nachwuchs sich nun als Mr. Cool von Microsoft in Szene setzt. Der neue Boss, sagte der Wirtschaftszeitung "Businessweek", sei glaubhafter, wenn es darum gehe, die Tradition zu durchbrechen.

BALMER ist als einer der größten Anteilseigner von Microsoft daran interessiert, dass Nadella den Börsenkurs weiter nach oben drückt. Microsoft-Veteran Larson-Green, der neben Office auch für Windows und die Geräteabteilung zuständig war, hat alle drei Unternehmenschefs - Gates, Baller und Nadella - in ihren 23 Jahren bei Microsoft erlebt. "Er war sehr technologieorientiert, Steve war Vertrieb und Vermarktung, bei Satya sind es ganz klar die Waren.

"Es besteht also die Chance, dass Microsoft eine neue große Sache unter ihm hervorbringt. Aber Nadella muss es nur benutzen.

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