Narben Verwachsungen

Verklebungen vernarben

Bei übermäßiger Narbenbildung, d.h. wenn sie weit über den eigentlichen Wundbereich hinausgeht, spricht man von Verwachsungen. auch durch unangenehmes Kribbeln oder Jucken im Bereich der Narben.

Schmerz im Unterleib - Gesundheit der Frauen

Verklebungen können eine potenzielle Auslöser für chronische Beschwerden im Unterleib sein. Nachfolgend werden die Verwachsungen und ihre Behandlungsoptionen erklärt. Welche Verklebungen gibt es? Adhäsive sind Gewebebrücken, z.B. in der Bauchhöhle, die Organe unter sich oder mit der Bauchdecke an Orten in Verbindung bringen, die sonst nicht miteinander verbunden sind. Dadurch wird die erforderliche Mobilität der Organe (z.B. Darm) beeinträchtigt.

Adhäsionen treten nach Schädigungen und Bauchfellentzündungen auf, die vor allem durch eine Operation verursacht werden. Diese können sich aber auch nach Entzündungskrankheiten entwickeln, z.B. bei einer Entzündung der Eierstöcke oder Eileiter oder bei gutartigem Wachstum des Endometriums (Endometriose). Wodurch werden Verklebungen verursacht? Allerdings kommt es vor allem nach der Operation oft zu einer Verzögerung des Abbaus.

Später können die zunächst dünnen und schleierförmigen Verwachsungen in dichtes Gewebe umgewandelt werden, teilweise mit Gefäßen und Nähten. Der Grund für die verzögerte Degradation der Fibrine nach der Operation ist nicht exakt bekannt. Woher kommen Verklebungen? Nach allen Eingriffen können Verklebungen in der Bauchhöhle auftreten. Verklebungen können daher nicht nur im Operationsbereich selbst, sondern auch in fernen Bauchbereichen auftreten.

Wie können Verklebungen wirken? Viele Verklebungen sind unbedenklich und behindern das Wohlergehen nicht. Eine Adhäsion kann im ungünstigsten Falle die Ursache für eine Darmobstruktion sein. In der Frauenheilkunde sind die häufigste Folge von Verwachsungen Infertilität und anhaltende Beschwerden im Unterleib. Geringste Verwachsungen im Ovarial- und Eileiterbereich können zu einer Verlagerung der Naturposition und damit zu einem nicht korrekten Eistransport und einer Verhinderung der Fortpflanzung in der Eizelle in der Eizelle mitführen.

Schätzungen zufolge sind 20 bis 40 Prozent der Sekundärinfertilität bei der Frau auf Verwachsungen zurück zu führen. Die möglichen Effekte von Verklebungen sind: Welche Häufigkeit haben die chronischen Bauchschmerzen? Oftmals entstehen mit Verwachsungen gleichzeitig schmerzhafte Unterleibsschmerzen, und das Lockern der Verwachsungen führt in vielen FÃ?llen - jedenfalls temporÃ?r - oft zu einer Linderung.

Als Schmerzursache wird die eingeschränkte Mobilität der von Verwachsungen befallenen Organen angesehen. Das Ziehen eines Adhäsionsstrangs an einem nervenbehafteten Organ, das auf konstante Mobilität und Expansion ausgelegt ist, wie beispielsweise eine Darmschleife oder Blase, kann zweifellos schmerzhaft sein. Die chronischen Beschwerden können, wie die Patientinnen und Patienten aus eigener Anschauung wissen, einen erheblichen Einfluss auf die Lebensbedingungen haben und schwere psychologische und soziale Auswirkungen auf die betroffene Person haben.

Inwiefern können Verwachsungsschmerzen therapiert werden? Wenn alle diagnostischen Voraussetzungen erschöpft sind und keine anderen Schmerzursachen festgestellt wurden, sollten Verwachsungen als potentielle Gründe in Erwägung gezogen werden. Nur durch einen chirurgischen Einsatz können Verwachsungen zuverlässig erkannt und beseitigt werden. Dabei werden die Verwachsungen abgetrennt (Adhäsiolyse) und eventuell vorhandene Gefäße in den Litzen vernichtet.

Problematisch ist, dass trotz schonender Operationstechnik wieder abgetrennte Verwachsungen auftreten können, da die Wundoberflächen ihrerseits Ansatzpunkte für die Bildung neuer Verwachsungen sind. Aus diesem Grund verursacht die Adhäsiologie nicht immer oder nur für eine bestimmte Zeit weniger Schmerz. Welche Möglichkeiten gibt es neben der behutsamen ärztlichen Tätigkeit, um der Entstehung von Verwachsungen in den entscheidenden Tagen nach der OP vorzubeugen?

Es gibt seit einiger Zeit so genannte Haftbarrieren, die eine weitere Trennungsschicht zwischen Peritonealabdeckung, Bauchdecke und Organsystemen darstellen und damit das Risiko von Adhäsion und Adhäsion verringern. Solide Haftbarrieren sind Folien, die während der OP auf die Hauptwundoberfläche aufgetragen werden und dort bleiben, so dass das Risiko einer Haftung an der behandelten Fläche gezielt verringert wird.

Dadurch wird das Risiko von Verwachsungen nicht nur an einem gewissen Punkt, sondern im ganzen Unterleib reduziert. Nach der chirurgischen Entfernung der Verwachsungen wird eine Haftbarriere in die Abdominalhöhle eingeführt. Ein Chirurg und keine Haftbarriere können dem Betroffenen eine völlige Schmerzfreiheit aufzeigen. Es besteht jedoch eine gute Wahrscheinlichkeit, dass Verwachsungen nur in geringem Umfang mit Vorsichtsmaßnahmen mit einer Haftbarriere auftreten und dass sich die Beschwerden im Unterleib verbessern oder gar auflösen.

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