Nerven Stimulieren

Muskelstimulationen

Elektroden geben sanfte Impulse an die peripheren Nerven und erzeugen ein angenehmes Kribbeln im stimulierten Bereich. Elektrizität in verschiedenen Frequenzen soll Muskeln und Nerven stimulieren. Die Massagen regen die Durchblutung an und regen die Nerven an.

Methode der Nasenstimulation

Die peripheren Nerven sind aus vielen tausend Nervenscheiden aufgebaut; sie tragen - teilweise vermischt, teilweise abgetrennt - empfindliche und Motorfasern des körperlichen wie auch des pflanzlichen Nerven. Strompulse, die bei Überschreitung einer gewissen Reizstromstärke (Rheobase) auf eine Nervenauslöser-Depolarisation der Membran auftreffen und damit eine Erregungsleitung verursachen. Sind in diesem Nerven Motorfasern enthalten, führt der Stromimpuls zu einer Muskelkontraktion im dazugehörigen Muskeln; bei empfindlichen Nerven verursachen sie eine Parästhesie im dazugehörigen Versorgungsbereich.

Dies wird durch die Elektrostimulation in der dezentralen Lokalanästhesie genutzt. Nervengasfasern können in Kategorien eingeteilt werden. Die Unterschiede liegen in den Bereichen Myelinverlust, Führungsgeschwindigkeit, charakteristischer Zeit (Chronaxie) und Funktionalität. Der charakteristische Zeitpunkt, der Zeitpunkt, zu dem ein Fluss eines Stroms der doppelten Rheobasestärke fliessen muss, um die Depolarisierung der Nervenmembran anzustoßen, gibt einen Anhaltspunkt für die Stimulabilität der verschiedenen Nanofasern durch Elektrizität.

Liegt die Dauer des Stromimpulses (Impulsbreite) im Rahmen der charakteristischen Zeit, werden Motor oder empfindliche Glasfasern gezielt stimuliert.

Nervenerholung - Können Schäden am Nerv behoben werden?

Unter Nerven- oder Neurogeneration versteht man die naturgemäße Wiedererlangung von Funktionen der Nervenzellen, die durch Verletzung, Überlastung, Tumore oder Entzündung ausfallen. Geschädigte Neuronenfasern des äußeren Neuronals haben prinzipiell die Möglichkeit zur Regeneration: Mit einer Schnelligkeit von 2 bis 3 mm/Tag für kleinere Nerven und bis zu 5 mm/Tag für größere Nerven wächst die Faser wieder nach.

Unterstützt wird dieser Vorgang durch diverse im Organismus vorkommende chemische Wirkstoffe. Nach Abschluss des Reparaturvorgangs können die Nervfasern ihre alte Funktion ganz oder zum Teil wieder einnehmen. Im Falle einer schwerwiegenden Schädigung des äußeren Nasennervensystems sowie von Nervenschäden im Hirn- und Rückenmark-Bereich ist eine Regenerierung von Neurotransmittern eher ungewöhnlich oder unmöglich.

Mit welchen Methoden der Schmerztherapie kann der Organismus das Gewebe wiederherstellen? Aber auch die Reparaturmechanismen können durch Nährstoffe der Nerven gestützt werden. Die Bereitstellung von nervösen Bausteinen wie dem Pyrimidinnukleotiduridinmonophosphat (UMP) kann die Proteinproduktion fördern und eine ausreichende Enzymproduktion in beschädigten Nervenzelle sicherstellen. Weitere für die Entwicklung und Erneuerung von Neurotransmittern bedeutsame Stoffe sind Alpha-Liponsäure, Vitamine B1, B6, B12 oder Balsamsäure.

Die Elektrostimulation kann dazu beitragen, den Schmerz zu mildern und die Nervenfunktionen zu regenerieren, da die elektrischen Felder in der Lage sind, die Tätigkeit, das Wachsen und die Funktionen der neuronalen Zellen günstig zu beeinträchtigen. Es wird zwischen Gleich- und Wechselstrommethoden im niederfrequenten oder hochfrequenten Bereich differenziert. Direktstrom ist ein gleichmäßiger Spannungs- und Flussrichtungsstrom, bei dem es keine Depolarisierung von Nerv oder Muskeln gibt.

Die Regenerationsgeschwindigkeit und das Regenerationsvermögen werden durch die DC-Therapie günstig beeinflußt. Eingesetzt werden sie in der Schmerzbehandlung, der Durchblutung und der Iontophorese, bei der Medikamente über die Gleichstromversorgung in den Organismus eindringen. Niederfrequenzstrom begünstigt die Wiederherstellung von Neurosen.

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