Niederfrequenter Strom

Niedrigfrequenzstrom

Gleich-, pulsierender und niederfrequenter Gleichstrom, mittel- und hochfrequenter Wechselstrom sowie. Störstrom im Vordergrund des Interesses. Niedrigfrequenter Strom regt Nerven und Muskelfasern an und führt zu Muskelkontraktionen. Die Kräfte bewirken, dass sich die geladenen Teilchen bewegen, was nichts anderes ist als ein kleiner elektrischer Strom.

Elektrotherapeutische Lernkarten

Es werden keine direkten Kontaktlinsen auf die Krampfader gelegt, da dieser Teil stromsensitiv sein kann. Hautschäden /Anomalien: Verletzten Hautpartien sowie schlecht verheiltem Narbenstrom wird ein geringerer Resistenzwert entgegengewirkt. Deshalb wird die Messsonde nach Möglich-keit nicht an dieser Position platziert, sondern an eine unversehrte Körperstelle gebracht. Selbst erhöhte Leberflecken haben einen niedrigen Hautspiegel und sollten nicht unter einer Messsonde aufliegen, da sie durch stärkere Stimuli degenerieren können.

Während der elektrotherapeutischen Behandlung im Bad werden kleine Hautschäden oder Vernarbungen mit einer Fett- oder Zinksalbe überzogen und der Hautspiegel wird an dieser Position angehoben. Metall: sind eine örtliche Gegenanzeige für die Niederfrequenz-Gleichstromtherapie, da sie einen niedrigen Stromwiderstand aufweisen und der Stromdurchfluss auf die metallischen Teile fokussiert ist.

Es dürfen sich keine metallischen Teile zwischen Elektroden und Außenhaut aufhalten, Stellen mit metallischen Implantaten können sorgfältig mit Fremdstrom versorgt werden. Schrittmacher: Bei Patientinnen und Patientinnen mit Schrittmachern wird der anteriore Brustraum nicht mit Strom versorgt.

Auswirkungen niederfrequenter Elektrofelder

Die äußeren elektrischen Feldstärken üben jeweils eine Kraft auf die Ladung von Partikeln (Ionen oder nicht-neutrale - gepolte - Moleküle) im Organismus aus. Die Kraft bewirkt, dass sich die aufgeladenen Partikel in Bewegung setzen, was nichts anderes ist als ein kleiner Stroms. Niedrigfrequente Stromfelder generieren tieffrequente Stromstärken. Durch die starke abschirmende Wirkung der Karosserieoberfläche werden im Inneren des Körpers nur harmlose kleine Strömungen durch niederfrequente Elektrofelder in unserer Umwelt induziert.

Ausgehend von einer Felddicke von 1.000 oder wenigen 1.000 V/m können 50 Hz-Felder als kribbelnd empfunden werden. In höheren Leistungsstärken wird das Prickeln immer häufiger durch elektrische Einflüsse bis hin zu unschönen Mikroschocks (z.B. zwischen Kleidung und Haut) abgedeckt. Das Gleiche geschieht, wenn Sie ein Fahrzeug berühren, das sich unter einer Starkstromleitung befindet.

Der Wagen ist mit seinen Gummirädern gegen den Erdboden dämmend. Infolgedessen verursacht das Stromfeld des Kabels in der Karosserie eine konstante Ladungsverteilung. Wenn jemand das Fahrzeug anfasst, ist es erdet, d.h. der Strom fließt durch die Karosserie in den Untergrund. Bei sehr nahem Händchen am Fahrzeug ist eine Entladung durch Funken möglich.

Wenn Sie das Fahrzeug berühren, fließt ein Strom (Ableitstrom), der wesentlich unangenehmer ist als die Ausladung. Bei schmerzhaften Entladen werden sehr hohe Spannungsfeldstärken von ca. 100.000 V/m benötigt. Niedrigfrequente Elektrofelder, wie wir sie im täglichen Leben erfahren, sind daher unbedenklich für die Gesundheit. Leckströme treten auf, wenn aufladbare Objekte in einem Wechselfeld abgetrennt und dann durch Berühren erdet werden, so dass ein wechselnder Strom von dem Objekt über den Korpus zur Masse fließen kann.

Mit großen Kraftfahrzeugen (z.B. einem Bus) können Leckströme von mehreren mA (Milliampere, 1mA = 1/1.000 Ampère) auftreten. Als prickelnde Empfindungen sind Körperströme von wenigen Dezimalstellen eines mA (Milliampere) erfahrbar. Das Diagramm stellt die biologische Wirkung in Funktion von Stromintensität und Expositionszeit (nach IEC 479) dar. Ob Schwachfelder das Wohlergehen von (elektrosensiblen) Menschen beeinträchtigen können, wird an anderer Stelle angesprochen ("Sensibilität und Verhalten" im Abschnitt "Gesundheit").

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