Ordnungstherapie nach Kneipp

Ordnen Sie die Therapie nach Kneipp an.

Einsatzbereiche für lebensordnende, verhaltenspräventive Maßnahmen nach KNEIPP:. Sebastian Kneipp, nicht nur der Erfinder der Kneipp-Kuren, sondern auch der bekannteste Vertreter der Ordnungstherapie, lehrte nach diesem Prinzip. Kneipp Lebensweise - Lifestyle unter Kontrolle Dies bezieht sich unter anderem auf die Biorhythmusordnung, einen bewussten Lebensrythmus, der einen ausgewogenen, natürlichen Lebensstil beinhaltet und der der Harmonie von Leib, Verstand und Seele entspricht. Dazu gehört auch, das rechte Gleichgewicht zu finden: nicht zu viel Mühe - nicht zu wenig; genug Ruhe - aber keine Müdigkeit;

Gemütlichkeit - aber keine Auswüchse; Bewegung - ohne Leistungsstreben; gutes, leckeres Essen - keine Unersättlichkeit.

In der Ordnungstherapie geht es nicht nur um den Menschen, sondern auch um das Zusammenleben von Menschen. Deshalb fordert sie uns auf zu helfen, zu mitfühlen und zu karitativen Zwecken und zu einem wertschätzenden Umgangs mit der Umwelt, zu sozialem Ausgleich unter den Menschen. "Erst als man den Stand ihrer Seelen wusste und Ordnung in sie brachte, wurden die physischen Qualen besser.

geordnete Therapie

Bislang gibt es keine eindeutige valide Bestimmung der Regulationstherapie. Es ist die Anforderung an einen gesünderen Lebensstil und damit die Grundlage aller Naturheilverfahren. Der bekannte antike Grieche und prominente Mediziner der Antike, Philippinen (460 - 370 v. Chr.), referierte bereits über die Bedeutung einer gesundheitsorientierten Lebensgestaltung für den Menschen.

Sebastian Kneipp (1821 - 1897) präsentierte die Ordnungstherapie als eine der fünf SÃ??ulen seines Therapie-Systems. Hierzu zählen unter anderem die Bereiche Wasserversorgung, Arzneipflanzen, Bewegung, Nahrung und die Ordnung des Lebens, auch bekannt als Ordnungstherapie. Auch für den Mediziner Max Bircher-Benner (1867 - 1939) ist diese Form der Therapie eine wichtige Aufgabe. Einen gesunden Lebensstil beschrieb er als unverzichtbar für den Erfolg jeder Behandlung.

Mit dem Konzept der Ordnungstherapie war bereits die Abtissin Hildegard von Blingen (1098 - 1179) vertraut. Die hat sie auf sechs Spalten gelegt. Ein gesunder Lebensstil ist für die Therapie des Priesters Kneipp, aber auch für alle anderen Naturheilverfahren die Grundlage für gesund und munter. Dazu gehört ein bewusster Naturerlebnis mit all seinen Facetten wie der Jahreszeit, dem Mond und dem Tagesablauf, regelmäßigen Schlaf- und Wachrhythmen, Balance von Beruf und Privatleben, regelmäßigem Essen, verantwortungsvollem Einsatz von Stimulanzien, gesunder, ausgewogener, maßvoller Bewußtseinsbildung, viel Sport an der Außenluft, aktiven Freizeitaktivitäten und Pflege von Sozialkontakten.

Alle diese Elemente gehören zu einem bewussteren Lebensstil oder gehören unter den Sammelbegriff der Ordnungstherapie. Erwähnenswert sind auch Entspannungstechniken wie Yoga, Mediation, Autogenes Lernen, Atem- und Qi Gongübungen, die auch zur Ordnungstherapie gehören. In den Jahren 1980 bis 2003 haben verschiedene Autorinnen und Autoren die Thematik der Ordnungstherapie kommentiert.

Die Ordnungstherapie wurde von Wolfgang Brüggeman als "neue Lebensordnung" beschrieben, so Kneipp. Es ist eine geordnete Beziehung, sowohl im physischen als auch im psychologischen Bereich, beschreibt Hans Dieter Henschel. Viktor Harth versteht diese Form der Therapie als die Rückkehr des Menschen zu seiner Ordnung und erachtet sie als die Grundlage aller naturheilkundlichen Behandlungen. Die Ordnungstherapie ist für Robert M. Bachmann der Oberbegriff für Entspannungstherapien wie Autogenes Lernen, progressives Muskelentspannen nach Jacobson und Atmentherapie.

In der Fachzeitschrift für Medizin, dem sogenannten Medizinalwörterbuch, ist der Terminus wie folgend definiert: "Pschyrembel": In der Ordnungstherapie sind Vorschläge und Hilfsmittel für einen geordneten Lebensstil enthalten, und zwar auf der Grundlage naturopätech. Deshalb hat er seinen Alltag sehr gegliedert, sich einen präzisen Zeitplan gemacht, der zum Beispiel Atemanstrengungen beinhaltete, die er immer zu einem gewissen Zeitpunkt ausführte.

Die Bircher-Benner haben die Ordnungstherapie in neun Verordnungsgesetze unterteilt. Darunter befanden sich folgende Gesetze: das Organisationsrecht der Lebensmittel, das Gleichgewicht der Ernährungsgesetz, das Wirtschaftsgesetz, das mündliche Gesetz (ausreichendes Kauen), das Organisationsrecht der Haut, das Organisationsrecht der Lunge, das Organisationsrecht der Relation zur Gravitation, das Organisationsrecht des Rhythmus des Lebens und das Organisationsrecht der Seele. Die Reihenfolge der Genesung war für ihn sehr aufschlussreich.

Das Umfeld der Patientinnen und Patientinnen, das verantwortliche Fachpersonal - all das war für ihn von Bedeutung, um die Patientinnen und Patientinnen behandeln zu können. Ordnungstherapie war keine Form der Behandlung, sondern ein Gesamtkonzept für einen gesunden Lebensstil und zugleich ein Begriff der Ganzheit, des Zusammenspiels von Leib, Geist und Seele. Im Mittelpunkt stand dabei die ganzheitliche Betrachtung. Obwohl die Ordnungstherapie immer noch keine Behandlung im Sinn einer Heilungsmethode ist, ist sie nicht mehr als überordnet zu betrachten, sondern bildet die Grundlage aller naturheilkundlichen Behandlungen.

Wenn sich die Betreffenden einem gesunden Lebensstil widersetzen, werden die vorgenommenen naturheilkundlichen Behandlungen wenig oder gar keinen Behandlungserfolg zeitigen. Besonders in den heutzutage stressiven und manchmal unübersichtlichen Zeiten ist die Ordnungstherapie so wichtig wie nie zuvor. Überforderung, dauerhafte sensorische Überlastung und seelische Auseinandersetzungen konzentrieren sich immer mehr auf das "Außen", wodurch der Retreat, die Erholung, die nach dem "inneren Gehen" immer mehr unterdrückt wird.

An dieser Stelle kommt die Ordnungstherapie ins Spiel, die versuchen soll, das Lebewesen wieder ins Gleichgewicht zu bringen. der Rest des Lebens. Die Ordnungstherapie ist in der heutigen Ganzheitsmedizin die Grundlage für die Genesung. Möglicherweise muss das Alltagsleben neu betrachtet, die Nahrung geändert und viele neue, festgelegte und in den Alltagsleben integrierte Lebensrhythmen und -riten eingeführt werden. Ein wenig hübsch, mit einem englischem Titel, beruht die Geistige Körper-Medizin auf dem Wissen der Therapie der "alten" Ordnung.

Das heißt, die eigene Krankheit ernst zu nehmen, sich selbst und den eigenen Leib gut zu versorgen. Altbekannte Verhaltensweisen werden neu betrachtet, die Ernährungsgewohnheiten geändert und die Betreffenden müssen Änderungen wie z. B. regelmässige Turnübungen am Morgen oder den täglichen Spaziergang am Abend akzeptieren. Damit verbunden sind Entspannungstechniken, mäßige, individuell abgestimmte Behandlungskonzepte und eine ausgewogene Ernährungsweise.

Mit dieser modernen Ordnungstherapie sollen stresslösende Maßnahmen in den Arbeitsalltag integriert werden, um mit der Zeit einen gesünderen Lebensstil zu erreichen.

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