Osteopathie Abrechnung Krankenkasse

Krankenkasse für die Abrechnung der Osteopathie

Vorraussetzungen, der Leistungsumfang und die Form der Abrechnung. Dabei erfolgt die Abrechnung wie bei Privatpatienten. Abrechnung der Osteopathie ökonomisch und rechtlich sicher Osteopathie wird in Deutschland als Teil der medizinischen Versorgung angesehen und darf nur von Medizinern oder Heilmedizinern ausübt werden. Physiotherapeutinnen und -therapeuten müssen daher während oder nach ihrer Osteopathieausbildung den Klinischen Titel erhalten (siehe Detailausgabe 2/2009). Danach kommt es jedoch immer wieder zu Schwierigkeiten bei der Abrechnung der Osteopathie.

"In diesem Artikel erklärt "Professional Practice Management", wie Sie einen angemessener Tarif für die von Ihnen angebotenen Dienstleistungen berechnen und rechtskonform ausstellen. Egal, ob dem Patienten die osteopathische Behandlung von seiner privaten oder gesetzlichen Krankenkasse vergütet wird, Sie sollten selbst den Kostenvoranschlag berechnen, zu dem Sie die Behandlung in einer ökonomisch vertretbaren Weise durchführen können.

Dabei sollten Sie die Ausgaben des Einzelarbeitsplatzes pro Arbeitsstunde beachten (zur Bestimmung der Ausgaben für einen Arbeitsort in Ihrer Praxissituation, siehe "Praxisführung professionell", Heft 5/2005). Auf der anderen Seite sollten Sie auch beachten, dass die Osteopathieausbildung viel Zeit und Arbeit verursacht hat: Dabei sind sowohl Trainingskosten und die damit einhergehenden Zusatzkosten (Übernachtung, Reisekosten etc.) als auch Aufwendungen aufgrund von Ertragsausfällen entstanden.

Die osteopathische Therapie ist eine Serviceleistung, für die Sie mit Ihrem Kranken einen Servicevertrag abschließen. Als Gegenleistung ist der Betroffene zur Zahlung der vereinbarten Honorare für diese Leistungen verpflichte. In Ermangelung einer solchen Einigung ist im Zweifelsfall die "übliche" Entschädigung zu zahlen (§ 612 Abs. 1 BGB). Üblich ist die Entlohnung, die in der Regel am Standort Ihrer Arztpraxis für eine Therapie (hier Osteopathie) bezahlt wird.

Dennoch sollten Sie immer eine Absprache mit Ihren Patientinnen und Kunden über die Erstattung treffen, um Missverständnisse über Ihre Gebühr zu vermeiden. Für die Rechnungsstellung gelten die selben Voraussetzungen wie für Ihre Privatrechnungen (Details siehe Heft 5/2006). Die Abrechnung muss neben der Adresse des Pflegebedürftigen, Ihrer Arztpraxis und Ihrer Steuer-Nr. auch Informationen über den Leistungsumfang (in diesem Fall osteopathische Behandlungen), die Zahl der Therapien und den dazugehörigen Std. -satz beinhalten.

Privatversicherte und Leistungsberechtigte haben somit je nach Krankenkasse die Chance, ihre Heilungskosten ganz oder zum Teil zu erstatten. Bereits seit einiger Zeit tragen die einzelnen gesetzlichen Krankenversicherungen (insbesondere die Betriebskrankenkassen) im Zuge von Sonderverträgen für die integrierte Patientenversorgung auch die anfallenden Aufwendungen für die Osteopathie. Informieren Sie sich daher im Voraus, ob eine Krankenkasse, mit der Sie fakturieren, einen solchen Intensivpflegevertrag geschlossen hat und ob Ihre Patientinnen und Patientinnen die Option haben, die anfallenden Gebühren auf diese Weise zu tragen.

Durch die Weiterbildungs- und Prüfungsverordnung im Fachbereich Osteopathie (WPO-Osteo) wurde in Deutschland erstmalig festgelegt, dass Sie als Physiotherapeut sowie Massage- und Bademeisterin die Berechtigung erhalten können, den Begriff "Osteopath(in)" ohne Heilpraktikerin zu verwenden. Mehr dazu in "Praxisführung professionell", Heft 1/2009. Die Osteopathie wird in Deutschland als Teil der medizinischen Versorgung angesehen und darf nur von Medizinern oder Hausärzten ausübt werden.

Physiotherapeutinnen und -therapeuten müssen daher während oder nach ihrer Osteopathieausbildung den Klinischen Titel erhalten (siehe Detailausgabe 2/2009). Danach kommt es jedoch immer wieder zu Schwierigkeiten bei der Abrechnung der Osteopathie. "In diesem Artikel erklärt "Professional Practice Management", wie Sie einen angemessener Tarif für die von Ihnen angebotenen Dienstleistungen berechnen und rechtskonform ausstellen.

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