Osteopathie bei Bandscheibenvorfall

Die Osteopathie bei Bandscheibenvorfällen

Ein Bandscheibenvorfall ist eine Erkrankung der Wirbelsäule, bei der Teile der Bandscheibe in den Wirbelkanal ragen können. Ist Osteopathie bei Bandscheibenvorfällen nützlich und nützlich oder nicht? Die Osteopathie wird als besonders schonende Heilungsmethode angesehen. Die Osteopathie soll es dem Organismus vor allem ermöglichen, Verstopfungen zu beseitigen und die Kernenergien wieder in ein gutes Verhältnis zu setzen. Osteopathie ist daher als ein gesamtheitlicher Behandlungsansatz zu deuten.

Aber kann diese Form der Therapie auch bei Rückenbeschwerden und vor allem bei einem Bandscheibenvorfall hilfreich sein?

¿Wie entwickelt sich ein Bandscheibenvorfall? Dies kann zu einer Schädigung der Zwischenwirbelscheiben führen, die wie ein Stossdämpfer wirken. Ein klassischer Bandscheibenvorfall oder Bandscheibenvorfall verursacht nicht nur schwere körperliche Belastungen, sondern kann auch zu einer dauerhaften Arbeitsunfähigkeit führen. Hier kann die Osteopathie helfen. In einem ausführlichen Anamnese-Interview sucht der Osteopath zunächst nach den Gründen für die Beanstandungen.

Gleichzeitig verwendet der Osteopath auch vorläufige Befunde wie MRT-Aufnahmen des Radiologe oder konventionelle Röntgenaufnahmen im Zuge der anamnestischen Untersuchung und der damit verbundenen kausalen Forschung (Diagnose). Aber auch die Spannung des Stoffwechsels sowie gewisse Schmerzansatzpunkte in der Muskelmasse können dem Osteopath wesentliche Anhaltspunkte für eine darauf basierende Gesamttherapie sein.

Dies kann dazu führen, dass nach einer gelungenen osteopathischen Behandlung die tatsächliche Behandlung durch den Betroffenen selbst fortgesetzt werden muss. Zum Beispiel kann eine Änderung des Lifestyles in das Osteopathietherapiekonzept integriert werden. Die Ganzheitlichkeit des Osteopathischen Ansatzes basiert jedoch auf der Behandlung der Ursache und nicht der Erkrankungsmerkmale.

Osteopathie basiert auf den Prinzipien von Andrew Taylor Still. Basis ist hier nicht, wie in der konventionellen Medizin, ein wissenschaftliches Krankheitsverständnis, sondern ein philosophisch-theoretischer Ansatz. Die Osteopathie basiert darauf, dass der Organismus als eine funktionale Instanz begriffen wird, die im Grunde genommen in der Fähigkeit ist, sich selbst zu regeln.

Die Osteopathie versteht sich durch die Stärkung der Heilkräfte als in der Lage, Erkrankungen ohne konventionelle medizinische Versorgung durchzusetzen. Laut der von Taylor Still vertretenen These basiert die Osteopathie auf vier grundlegenden Annahmen. Somit ist die Ader für den Organismus unerlässlich. Das ganze Organ repräsentiert eine funktionelle Einheit und die Körperfunktion legt die Struktur des Organismus fest und die Struktur des Organismus schließlich diese.

Der Organismus hat auch die Möglichkeit, sich selbst zu regulieren. Grundlegende Theorie der Osteopathie ist es daher, Erkrankungen der internen Organe durch die Therapie des Bewegungsapparats behandeln zu können. Die Osteopathie gliedert sich im Wesentlichen in drei grundlegende Bereiche. Die parietale Osteopathie befasst sich vor allem mit den Muskeln, dem Gewebe und den Gelenken.

Der viszeralen Osteopathie ist es ein Anliegen, die internen Organen und deren Bindegewebssuspension im körpereigenen Bereich aktiv zu verändern. Mit der so genannten craniosacralen Osteopathie soll jedoch der dem Menschen innewohnende "Rhythmus" des Körpers günstig beeinflusst werden. Der Osteopath führt die Behandlung und die Erfassung der Krankheitsergebnisse ausschließlich im Palpatorium, d.h. durch Palpation durch. Damit sollen die dem Korpus eigenen "Rhythmen" in eine harmonische Harmonie überführt werden.

In der Osteopathie werden unter anderem die folgenden Verfahren eingesetzt: Faszienöffnungstechnik, HVLA-Technik (gekennzeichnet durch kleine rasche Bewegungen), Viszeraltechniken (zur Förderung der "Gleitfähigkeit der internen Organe"), Cranio-Sacral-Techniken, Muskelenergietechniken, Dehnungs-/Gegendehnungs-Positionslösung sowie die allgemeine Osteopathiebehandlung. In Deutschland wird der Terminus Osteopathie allgemein als Manualmedizin sowie als Chirotherapie, Handhabungstherapie und Osteopathie bezeichnet.

Die Osteopathie ist eine unabhängige Therapiemethode nur in den USA. Ist es sinnvoll, einen Bandscheibenvorfall mit Hilfe der Osteopathie therapieren zu laßen? Im Grunde genommen lautet der überwiegende Spruch in der Medizin: "Wer Heilung betreibt, hat Recht". "Wenn der Gesundheitszustand durch eine Osteopathiebehandlung gebessert wird, kann dies auf die angewendeten handwerklichen Verfahren zurueckgehen.

Untersuchungen haben gezeigt, dass die Osteopathie den selben Behandlungserfolg erzielen kann wie die orthodoxe Therapien, vor allem bei der Heilung von Rückengleis. Allerdings ist es vom jeweiligen Fall abhängig, ob sich die Beschwerden bei jedem einzelnen Betroffenen verbessern und ob eine konsequente orthodoxe medizinische Versorgung bei einigen Betroffenen erfolgreicher wäre.

Obwohl die homöopathische Medizin von vielen orthodoxen Ärzten als Scharlatanismus abgelehnt wird, wird die Osteopathie in vielen Bereichen auch als eine angesehene (wenn auch nicht überall etablierte) Heilungsmethode im schulmedizinischen Umfeld angesehen.

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