Osteopathie bei Kleinkindern

Die Osteopathie bei Kleinkindern

Osteopathie kann Heilungsprozesse sehr schonend und effektiv einleiten und führt oft zu schnellen Heilungsreaktionen, insbesondere bei Kindern. Gesundheitsfördernde Osteopathie bei Kleinkindern Die Osteopathie kann sehr gut Kinder mit Gesundheitsproblemen unterstützen. Welche Osteopathie ist und wie die Osteopathie bei Säuglingen angewendet wird. Christoph Mauder scannt Tims Köpfe, dann den Hals, die Rücken und zuletzt das Beckensystem mit geringem Aufdruck in seiner Osteopathiepraxis in Freiburg. Tim legt sich auf die Behandlungsplattform und fragt viele Fragen, die der Osteopath patientenfreundlich beantworten kann.

Zeit war " physisch verwirrt ", seine Erziehungsberechtigten hatten den Einsatz beim Osteopath gerechtfertigt. Das und vieles mehr lernt er in dem detaillierten Einstiegsgespräch, das jeder ersten Anwendung vorangestellt ist. Dabei ist die ca. 15-minütige Behandlungszeit selbst nahezu unauffällig - und bringt dennoch greifbare Ergebnis. Ein biomechanisch falsches Belasten des rechten Beines mit Blockade im Knöchel ist die Konsequenz - Mauders Begründung für Tims häufig auftretendes Stolpern: Kann es bei Gesundheitsproblemen bei Kleinkindern ausreichen?

Wie finden Sie einen geeigneten Osteopath? "Ich habe noch ein maschinelles Körperbild entwickelt, vergleichbar mit einem Werk, in dem alles in Gang ist und zusammenhängt", erläutert Fachbuchautor Christoph Newiger in seinem osteopathischen Standardwerk. Der Name Osteopathie entstand noch aus den gregorianischen Wörtern Osteuropa (Knochen) und Krankheit (Leiden). Im Jahr 1892 gründet er die American School of Osteopathy und gibt seinen Unterricht an seine Studenten weiter.

Mittlerweile gehen viele Väter mit ihren Säuglingen und Kleinkindern zu Osteopathie, z.B. wenn sie an Verdauungs- oder Schlafschwierigkeiten, Entwicklungsstörungen, Kiefermissstellungen, Überaktivität oder Kopfschmerzen erkranken. "â??In vielen englischen Geburtenkliniken ist die Ã?berprÃ?fung des Kleinkindes durch einen osteopathischen Arzt Standardâ??, sagt Osteopath Markus Opalka aus Bochum. "â??Auch in Deutschland sollte jedes Baby einmal von einem Osteologen Ã?berprÃ?ft werdenâ??, rät sein Mauder.

Osteopathisch gesehen ergeben sich viele Haltungsstörungen, aber auch organisch bedingte Behinderungen, aus einer Verlagerung der Hirnknochen bei der Entbindung, bei der gewaltige Belastungen auf den Kopf- und Nackenbereich des Kindes wirken. Bei der Verlagerung der Hirnknochen können die Gefäße und Nervositäten an den Gelenken verengt werden - die daraus entstehenden Beschwerden können noch nach Jahrzehnten spürbar werden; auch als unbestimmte Beschwerden wie Kopfschmerzen und Ohrgeräusche im Erwachsensein.

Mit einer frühzeitigen Therapie kennt der Betroffene den Kontext zwischen Knochenverlagerung und Stress auf die Nervengänge auch bei kleinsten Patienten: Je nach Symptomen kann dies die Folge von erhöhtem Geschrei oder Speien, großem Alarm oder Einschlafstörungen sein. Im Alter von drei bis zehn Jahren sind es oft die kieferorthopädischen Beschwerden, die der Betroffene lösen muss.

"Bei sehr intensiver Beschäftigung mit der Kieferbiomechanik kommt es oft zu strukturellen Veränderungen", erläutert Mauder. "Hier ist eine osteopathisch begleitende Therapie die ideale Komplementärin - gemeinsam mit dem Orthopäden und dem Zahnarzt", unterstreicht der Freiburger Theologe. Nebenbei bemerkt: Tims Beckenschiefstand wurde bereits nach der zweiten Therapie permanent verbessert und die Halsasymmetrie wiederhergestellt.

Mit vier Behandlungen (über einen Zeitrahmen von acht Monaten) beendete die Ärztin die Behandlung: "Die feinmotorischen Fähigkeiten haben sich deutlich verbessert, das Herumstolpern wurde auf ein normales Maß reduziert", erzählt der Osteopath. Für Kleinkinder reicht oft eine einmalige Anwendung - wie bei der 4-jährigen Clarotte. Eine Osteopathin fand heraus, dass der Magenboden an einem Dünndarmstück befestigt war - wahrscheinlich durch eine kürzlich erfolgte Antibiotika-Verabreichung bedingt.

Die Therapie erfolgte hier im so genannten Viszeralbereich, der die internen Organe befällt. Nach einer einzigen Therapie blieben sie symptomfrei. Der BVO - Bundsverband Osteopathie e. V. Vereinigung Wissenschaftlicher Steopathen Deutschlands e. V. "Osteopathie ist schlichtweg eine gute Alternative zur Schulmedizin", sagt Markus Opalka. Gelegentlich bezieht er sich auch auf andere Fachbereiche - im Umkehrschluss suchen Pädiater auch als Osteopath seinen Berater.

In Deutschland wird die Osteopathie von der Orthodoxen Chirurgie als Therapie anerkannt: Die Osteopathie ist für die Dt. Osteopathie, die nebenberuflich Mediziner ausbildet, besonders bei schwerwiegenden Rücken- und Gelenkentzündungen geeignet. Insbesondere Kleinkinder und solche mit anhaltenden Beschwerden sind mit den "weichen" Osteopathieverfahren meist sehr gut zu behandel.

Die Osteopathie bietet aber auch für Erwachsene die Möglichkeit der Unterstützung - und das in allen drei zentralen Osteopathiebereichen, dem Parietalbereich (Bewegungsapparat), dem Cranio-Sacralbereich (Schädelknochen) und dem Visceralbereich (innere Organe). Zu den typischen Symptomen der Scheide gehören Anspannung, Wirbelsäulenschmerzen, Bandscheibenvorfall und Hexenschuss; die kraniosakrale Umgebung kann die Hauptursache für Kopfschmerzen und Ohrgeräusche sein; der Viszeralbereich kann Störungen des Magens, des Darms, der Bauchhöhle oder der Gallenblase beinhalten.

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