Osteopathie Wirkung

Wirkung der Osteopathie

Selbstverständlich hat auch die Osteopathie ihre Grenzen und ist kein Wundermittel. Osteopathie: Was Sie über die Heilwirkung wissen müssen Osteopathie, auch Osteopathie, Knochenheilkunde oder Manualtherapie, ist der Oberbegriff für verschiedene alternative medizinische Therapiekonzepte. Die Osteopathie beinhaltet die manuellen Diagnose und Therapien, vor allem des Bewegungsapparats, aber auch der inneren Organe auf der einen und des Nerven. Die ausgebildeten Osteopathinnen und -pfleger sind in Deutschland in verschiedenen Vereinigungen zusammengefasst. Mehr und mehr Menschen setzen auf die holistische Vorgehensweise der Osteopathie.

Die Osteopathie kann bei einer ganzen Palette von Erkrankungen wie Kopf- und Rückenbeschwerden hilfreich sein, insbesondere in Verbindung mit der konventionellen Medizin. ¿Wie wirkt die Osteopathie? Schmerzende Verstopfungen und Dysfunktionen spürt der Osteopath mit den Hand. So kann z.B. eine klebrige Bauchhautnarbe auf lange Sicht auch zu Kopf- und Halsschmerzen auslösen.

Der Osteopath lockert diese Haftung mit einer besonderen Handmethode und regt so die selbstheilenden Kräfte an. Die Osteopathie fördert die Abheilung vieler Krankheiten, insbesondere in Verbindung mit der konventionellen Medizin. Oftmals können nur wenige Behandlungen Abhilfe schaffen; chronische Erkrankungen erfordern eine Langzeittherapie. Allerdings sollten sich Ihre Symptome nach vier Behandlungen spürbar verbessert haben.

Medizinische Erkenntnisse wie Laborergebnisse oder Röntgenaufnahmen sollten Sie zu Ihrem ersten Osteopathentermin mitbringen. Die Osteopathie setzt sich aus den gregorianischen Begriffen "osteon" (Knochen) und "pathos" (Leiden) zusammen. Man könnte jetzt denken, dass die Osteopathie nur kranke Gebeine aufnimmt. Mit der Zeit wurde ihm klar, dass Knöchel, Organe und das umliegende Binde- und Muskulaturgewebe eine unzertrennliche Gesamtheit darstellen und daher therapiert die Osteopathie auch solche Erkrankungen, die nichts mit Knöcheln zu tun haben.

1892 noch Gründung der American School of Osteopathy in Missouri, heute Institut für Osteopathische Medizin in Birmingham, Deutschland. Bereits in der ersten Jahreshälfte des zwanzigsten Jahrhundert war die Osteopathie in immer mehr Staaten der USA gesetzlich verankert; heute sind Osteopathinnen und -patienten in den USA Ärzte juristisch ebenbürtig, können Arzneimittel verordnen und Eingriffe anbringen.

Dies sind die Behandlungsmethoden der Osteopathie: Gelenkmanipulation: Verstopfte oder schmerzhafte Verbindungen werden durch "Setzen", Zug, Drehung oder einen leichten, aber zielgerichteten Druck wieder bewegt. Viszeraltechnik: Durch besondere Handgriffe in Geweben und Muskeln werden die damit verbundenen internen Strukturen wie z. B. Lungen, Nieren, Lebern oder Herzen angeregt oder erholt.

Dadurch werden die Kopf-, Nacken- und Kaumuskeln nachgelassen. Ein Osteopathiebesuch wird auch empfohlen, wenn Ihre Mobilität durch Beschwerden beeinträchtigt ist, deren Ursachen noch nicht erforscht sind. Sie sollten in diesen Faellen auf osteopatische Therapien verzichten: Die positiven Ergebnisse der Osteopathie zeigen sich inzwischen auch in naturwissenschaftlichen Grundlagen.

So behandelten zum Beispiel englische Ärzte der University of Wales in Wrexham im Jahr 2003 in Summe 201 Patientinnen und Patienten und Patientinnen mit dauerhaften Nacken- oder Rückenbeschwerden. In der Mitte wurden 3 bis 4 Osteopathiebehandlungen neben der Normaltherapie mit schmerzstillenden Mitteln und Physiotherapie durchgeführt. Die Schwere der Symptome in der Osteopathiegruppe war nach zwei Monate um durchschnittlich 22% zurückgegangen.

Auch an der Osteopathieakademie in Gauting wurden in den letzten Jahren mehrere kleine Beobachtungsstudien zur Osteopathie durchführt. Die Osteopathie ist in ihrem Herkunftsland USA neben der konventionellen Medizin eine feste Größe. An den osteopathischen Hochschulen haben über 20.000 Menschen teilgenommen. Dies trifft jedoch nicht auf alle Therapeutinnen und Therapeuten zu, die sich "Osteopathen" nannten, da diese Berufsausübung in Deutschland nicht rechtlich ist.

Die Osteopathie hat zum Zweck, die allgemeine Harmonie im gesamten Körper wiederherzustellen und die Fähigkeit zur Selbstheilung zu erregen. Es werden weder Tabletten noch Injektionen verabreicht, sondern nur die Hand des Osteopath. Bei der osteopathischen Therapie von Gewebeverspannungen und Verstopfungen können Köperflüssigkeiten wie z. B. Hämatome, Lymphozyten und Blutgefäße wieder ungehindert abfließen. Bei einer osteopathischen Therapie werden Ihre Erkrankungen zunächst vom Osteopath ausführlich beschrieben.

Im Unterschied zur Chirotherapie sind die Handgriffe in der Osteopathie schonend und Sie werden kaum mehr als einen leichten Zug durch die Handhabung fühlen. Die Dauer einer osteopathischen Therapie beträgt in der Regelfall ca. 50min. Außerdem wird durch diese Bewegung die Körpermuskulatur des Rückens gestärkt. Die Beinmuskulatur wird gedehnt und die Bauchmuskulatur gestärkt.

Diese Entspannungsübung für die Kiefermuskeln gibt Ihnen einen tiefen Überblick über die Auswirkungen der Osteopathie. Angespannte Kiefermuskeln können eine der Ursachen für chronische Kopf oder Halsschmerzen sein. Du kannst die Bewegung zwischen deinen täglichen Aktivitäten so oft du willst machen. Nun hebe deinen Schädel ca. 5 cm und deine Hände so weit wie möglich an.

Führen Sie diese Aufgabe mit fünfmal hintereinander angeordneten kleinen Unterbrechungen mit je zehn Klappen durch.

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