Palmblattbibliothek Wiki

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mw-headline" id="Palm leaf library">Palm leaf library Die indischen "Palmblattbibliotheken" sind in Indien und Sri Lanka beheimatete Dienstleistungsunternehmen, die ihren bezahlenden Abnehmern sogenannte "Palmblattorakel" oder "Palmblatthoroskope" über ihre eigene sogenannte "Bibliothek" vertrieb. Nach der einschlägigen Sage sollen solche Palmblattbibliotheken eine Form von Verzeichnissen oder Büchern sein, ähnlich der Akasha-Chronik, in der Rishi vor ca. 8000 Jahren ihre Inkarnation auf Palmenblättern festgehalten haben soll.

Laut verschiedenen esoterischen Psychomarkt-Dienstleistern (die sich selbst als Palmblatt-Leser oder Nadi-Leser bezeichnen) ist die Erkenntnis dieser Unterlagen heute dazu da, unseren Klienten bezahlte Ratschläge oder Gebrauchsanweisungen zu erteilen, um in gewissen Lebenssituationen Bequemlichkeit oder Hilfestellung zu haben. Das " Palmblatt-Orakel " korrespondiert mit der alten indischen Astroform. Die Palmblatt-Bibliothek war Gegenstand eines Programms von Secret-TV, einem Internetprojekt, das sich auf die Vermittlung von verschiedenen Konspirationstheorien und pseudowissenschaftlichen Erkenntnissen spezialisierte.

Im Programm machte er mehrere wunderbare Aussagen über die Palmblatt-Bibliotheken, die den esoterischen Armin Risi dazu anregten, eine Kritik an einem Ritterbuch über die Palmblatt-Bibliotheken zu schreiben, das unter dem Namen "Die Palmblattbibliotheken und ihre Prophezeiungen zur Zukunft Europas" im entsprechenden Kopp-Verlag auftauchte. 1 ] Die Angriffe auf das World Trade Center in New York im Jahr 2001 mit dem Palmblattorakel waren unter anderem zu erkennen (Buchzitat: "Am 11. Tag des 9. Monates 2001 nach dem westlichen Kalender [....] tauchen zwei Wimanas in die Turme ein und verursachen große Destruktion.

Die Palmblattbibliothek bietet in Deutschland Ausflüge nach Indien an. Ein dreiköpfiges Team aus Berlin, das sich "sein persönliches" Palmblatthoroskop in Indien und Sri Lanka erklären liess, hat nur die Methoden des kalten Lesens erkannt. Hildegard Matheika hat ihre eigene Palmblattbibliothek, die sie in einer Ledertasche zu esoterischen Massen trägt, um sie unmittelbar als Vorbild für ihre eigenen Bilder zu nutzen.

Man weiß, dass in der Geschichte in Indien, Nepal, Sri Lanka oder Indonesien Schallplatten auf Palmenblättern standen. Palmenblätter waren das übliche Mittel, vergleichbar mit den Papyrusblättern im antiken Ägypten oder dem Pergamentpapier im Antike. Geschichtliche Schriften auf Palmenblättern sind aus unterschiedlichen südasiatischen Kulturkreisen bekannt. Dazu gehören unter anderem Klassiker, astronomische Schriften, Fachbücher, philosophische Traktate, Wörterbücher und vieles mehr.

Im Jahr 1997 wurde eine Textsammlung von medizinischen Palmblättern des Instituts für Asienstudien (IAS) in Chennai (Madras) in das UNESCO-Programm als Welterbe eingetragen. Man kann in vielen Indianerstädten wie Madras für ein paar wenige Euro "sein persönliches" Palmenblatt aus lokalen, sogenannten Palmblattbibliotheken einkaufen.

In Indien sollen es in Summe etwa 12 bis 20 solcher Institutionen ("Nadi Astrological Bureaus") sein. Die Herstellung von Palmblattorakeln ist jedoch eine der indischen Varianten der Sternzeichen. Es dient dazu, den Kundinnen und Kunden deren Geschichte und deren zukünftige Entwicklung zu erklären. Prophezeiungen werden immer noch auf Palmblättern aufgeschrieben.

Lieferanten von Palmblattorakeln sagen, dass die Prophezeiungen auf den Palmenblättern zu sehen sind, deren Lebensalter zum Teil mit ca. 5000, zum Teil mit 5000 Jahren angezeigt wird. Der Ursprung dieser alten Zeugnisse lässt sich dementsprechend bis ins XVII. oder XVIII. Jh. zurückverfolgen. Ähnliches gilt für die esoterische Akasha-Chronik, die zum Beispiel in der Antroposophie eine wichtige Funktion hat.

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