Papaya

Melonenbaum

Nervt Sie die vielen schwarzen Samen in Papayas? Papaya ist ein exotischer Allrounder, weil sie viel kann. Papaya, die Früchte mit heilender Wirkung? Der Papaya hat seinen festen Platz in den einheimischen Fruchtregalen eingenommen. Die etwa ein Kilo leichte Sorte ist das ganze Jahr über dort zu Hause und wird auch als "Baummelone" bezeichne.

Ihre Säfte, Blätter, Pulpe und auch Samen sollen eine Vielzahl von gesundheitlichen Einflüssen haben. Papaya soll bei der Gewichtsabnahme behilflich sein, Magen-Darm-Probleme mildern, das Immunsystem kräftigen, als Naturverhütungsmittel wirken, vermeintlich krebserregend wirken und vieles mehr.

Auch die wissenschaftlichen Untersuchungen sollen diese Wirkungen, die die Indianer seit Jahrzehnten anwenden, belegen. Die superfruchtige Papaya haben wir von allen möglichen Stellen gesucht. Papayabäume, Papayabüsche oder so was? Papaya, der naturwissenschaftliche Begriff Carica Papaya, zählt zur Gruppe der Melonenbaumgewächse. Doch der 3 bis 10 Meter große Papaya ist kein echter Stammbaum, sondern eine ganz besondere Kultur.

Allein das macht den Melonenbaum, der in den Tropen und Subtropen der Welt wächst, zu etwas ganz Besondere. Der Papayabaum hat daher Beerenfrüchte, die je nach Art stark in Größe und Gewicht variieren können. Das Gewicht der hawaiianischen Papaya-Varietät "Solo", die in diesem Land meist kommerziell erhältlich ist, beträgt rund 500g. Eine reife Fruchtschale ist gelb-grün, das süsse, fruchtige Fleisch ist leicht orange bis orange.

Der schwarze Kern im Innern sind die Papayasamen, die genießbar sind und leicht pfefferscharf duften. Eine Papaya enthält jedoch nicht nur Fermente, sondern auch viele andere wichtige Inhaltsstoffe. So ist das Fleisch zum Beispiel eine richtige Vitamin-C-Bombe, bereits 100 g entsprechen fast dem täglichen Bedarf eines Menschen. Die Melone enthält außerdem die Vitamin A, Vitamin A, Vitamin C, Vitamin B1 bis B6 und Folsäure.

Die Früchte liefern vor allem Pottasche, Calcium und Magnesia, aber auch Mangan, Gusseisen, Silber, Kupfer and Zinn. Auch die anderen Ernährungswerte der Papaya sind beeindruckend, da sie überwiegend reich an Ballaststoffen, etwas Fruktose und ohne Fette ist. Papaya kann als gesunde Zwischenmahlzeit roh verzehrt werden.

Dazu die reifen Früchte halbieren, wie die gelbe Haut und das weiche Fleisch zeigen. Danach die Samen entfernen und das Fleisch von der Haut lösen. Sie können die Früchte auch geschält, das Fleisch und die Samen getrennt und in das Müesli oder den Fruchtsalat gemischt werden. Das Saatgut ist genießbar, wird aber wegen seines starken Geschmackes in der Regel getrocknet und dann eingesetzt.

Lediglich die gereifte Honigmelone sollte roh verzehrt werden, eine unausgereifte Sorte hat einen bitteren Geschmack und ist kaum essbar. Der unausgereifte Melonenbaum beinhaltet besonders viele hochwertige Fermente. Es gibt viele Papayarezepte, der Begriff "Baummelone" sagt es schon aus: Eine ausgereifte Papaya paßt dort hin, wo auch eine zu ihr paßt. Schälen Sie eine unreifen Papaya, schneiden Sie sie in Stückchen und kochen Sie sie in einem Topf mit Rindfleisch oder Hühnerfleisch.

Liebhaber der thailändischen Küche werden den fruchtig-scharfen Papayasalat in all seinen Variationen schätzen - rasch zuzubereiten, sorgt er für eine abwechslungsreiche Küche im Alltag. Der Melonenbaum wird zu einem exklusiven Mix aus Banane, Orange und anderen Obstsorten und ist die optimale Vitamin C-Quelle für die grauen Tage im Winter. Man sagt, dass Samen die effektivste Komponente der Bäume sind. Sie werden in der Regel nicht mit den Frischfrüchten verzehrt, sondern als gereinigte und trockene Samen.

Aufgrund ihrer pfefferähnlichen und leicht pfefferigen Noten wurden Papayasamen früher zum Dehnen des kostbaren Paprikas eingesetzt. Vor allem bei der Fleischverarbeitung fungieren die Hülsen als Weichmacher, weshalb auch heute noch Konzentrat in der industriellen Anwendung eingesetzt wird. Heute werden Papayasamen nicht nur in den Ursprungsregionen, sondern auch in Europa für verschiedene "medizinische" Zwecke eingesetzt.

Außerdem macht der Verzehr eines Esslöffels Körner pro Tag den Mann nach etwa drei Monate zeitweilig unfruchtbar - so heisst es. Das macht die Hülsen zu einem praktischen, natürlichen Gegenmittel. Die Samen sind auch bei Magen-Darm-Problemen hilfreich, zum Beispiel nach einer Mahlzeit. Die Papaya Enzyme, insbesondere Papain, sind für den positiven Gesundheitseffekt der Früchte mitverantwortlich.

Außerdem enthält das Zellstoff- und Saatgut auch Chymopapain A und Chymopapain-B, die Blätter auch Chymopapain, Alkali und Glucosinolate. Das Pepain ist dem des Pepsins, eines der bedeutendsten Fermente im Bauch, sehr nahe. Durch den Eiweißabbau ist es möglich, die Verdauungsunterstützung und die Wirksamkeit als Fleischzartmacher zu erklären.

Es gibt eine Vielzahl von Forschungen und Forschungen zur ärztlichen Wirksamkeit von Papaya-Enzymen, die von Verhütungsmitteln über die Heilung von Wunden bis hin zur Krebsbehandlung reichten. In einer 2010 im Pakistan Journal of Biological Sciences veröffentlichten Untersuchung wurde beispielsweise eine verbesserte Heilung von Wunden durch Papaine festgestellt, was auf eine Auswirkung bei Krankheiten wie Schuppenflechte hindeutet.

Dieses Papayaenzym erscheint auch als erfolgversprechende Behandlungsoption für die Konsequenzen von Typ-II-Diabetes. Auch in der Krebsbehandlung kann die Melone auffallen. In Testreihen haben ihre Fermente eine tumorreduzierende oder gar tumorlösende Funktion gezeigt. Auch bei der weit verbreiteten tropischen Krankheit Dengue-Fieber verbessern oder heilen die Papayas auch.

Kann die Papaya wirklich alles heilen? Die positiven Auswirkungen der Papaya auf den Menschen sind noch lange nicht belegt; mehr als 600 naturwissenschaftliche Untersuchungen geben nur stichhaltige Anhaltspunkte dafür. Obwohl die Behandlung gegen Dengue-Fieber auch am Menschen erprobt wurde, sind Einzelfallstudien und kleine Proben nicht ausreichend beweiskräftig für eine nachgewiesene Wirksamkeit (Metastudie 2014).

Obwohl eine Verbesserung bei den Patienten beobachtet wurde, waren die Proben viel zu gering für allgemein gültige Auskünfte. Dennoch ist die Papaya ein vielversprechender Ausgangspunkt für künftige Behandlungen. Die Papaya in ihrer ursprünglichen Gestalt (Samen, Zellstoff oder Blattextrakt) gelten als verhältnismäßig unbedenklich. Allerdings enthält die Melone den sogenannten Papayalatex, der bei einer Latexallergie eine Kreuzreaktion auslöst.

Menschen mit dieser allergischen Reaktion sollten daher Papaya und alle ihre Komponenten meiden. Der Inhalt der Früchte kann zu unkontrollierten Bluten und die indigenen Völker verwendeten Hochdosen als Abort. Bei hoher Dosierung kann es zu einer Hypoglykämie kommen (z.B. beim Konsum von Papayakapseln). Einige Menschen sind auch gegen Papaine oder andere Fermente der Melone allg.

Es ist weniger bekannt, dass Papaya 2008 eine der ersten Anlagen war, deren Erbgut vollständig dekodiert wurde. Ursächlich hierfür war das Papaya Ringspot Virus (PRV), das in den 1990er Jahren auf der Insel zu erheblichen Ernteverlusten geführt hat. Weil die Zucht auf Virusresistenz zu lange gedauert hätte, wurden die Papaya lediglich genetisch modifiziert (GM) und damit widerstandsfähig gemacht.

Ungeachtet der Kontrolle in der EU können Sie nie wissen, ob die Papaya in Ihrem Warenkorb nicht genetisch verändert ist. Papaya ist auch nicht notwendigerweise gut, wenn es um nachhaltiges Wirtschaften geht. Obwohl der Einsatz von Pestiziden beim Papayaanbau seitdem deutlich reduziert wurde, besteht nach wie vor das Verkehrsproblem.

Die in diesem Land erhältlichen Papaya kommen aus den Tropen und Subtropen der Erde und haben in der Regel einen weiten Weg hinter sich, bevor sie in die Obstregale gelangen. Auch das Züchten in lokalen Gewächshäusern benötigt viel Kraft, denn Papaya ist gern heiß. Insgesamt gesehen sprechen die ökologische Bilanz der Baummelonen gegen ihren Verbrauch.

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