Physiotherapie

Krankengymnastik

Unter Physiotherapie oder Physiotherapie versteht man die gezielte Behandlung von physiologischen Funktionsstörungen, wie z.B. Bewegungsstörungen. Wir begrüßen Sie auf der Homepage der Schule für Physiotherapie des Universitätsklinikums Essen!

mw-headline" id="Ausbildung">Ausbildung[Bearbeiten | < Quellcode bearbeiten]

Physiotherapeutinnen und -therapeuten sind Menschen, die einen Heilberuf gelernt haben und für die Durchführung von Physiotherapie qualifiziert sind. Seit 1994 reglementiert das Masseur- und Physiotherapiegesetz (MPhG) in Deutschland die Berufsausbildung von Krankengymnasten. Bisher war der Begriff Physiotherapeut in den Altbundesländern gebräuchlich (siehe Physiotherapie). Das PhG beinhaltet eine Ausbildungs- und Prüfungsordnung, die die 3-jährige Berufsausbildung detaillierter reglementiert.

Es besteht zur Zeit aus 2900 Unterrichtsstunden und 1600 Unterrichtsstunden. Die praktischen Teile werden teilweise in der schulischen Praxis gemacht, aber der größte Teil davon in anerkannten Praktikumsbetrieben. Die Abschlussprüfung ist eine Staatsprüfung mit schriftlichen, mündlichen und praktischen Teilen. Das Schreiben einer Diplomarbeit ist für einen Studienabschluss nicht erforderlich.

Seit 1992 regeln in Österreich das MTD-Gesetz (Bundesgesetz über die Regulierung medizinisch-technischer Berufsdienstleistungen) und die dazugehörigen Ausbildungsordnungen (FH-MTD-AV) den Berufsstand und die Berufsausbildung von Krankengymnasten. Die Berufsausbildung wird seit 2006 auf das Hochschulwesen übertragen und erfolgt nun im Zuge der FH-Bachelorstudiengänge. 3 Der Kurs besteht aus 75 Prozent theoretischer Schulung, 25 Prozent klinischem Praktikum mit 180 ECTS und einer Arbeitsbelastung von 4500 Std. Die Teilnehmer sind in der Lage, ihre Kenntnisse zu erweitern.

Es müssen zwei Abschlussarbeiten im Studiengang geschrieben werden, und eine Abschlussprüfung ist die Abschlussprüfung. Im Gegensatz zu Deutschland ist die handwerkliche Entwässerung auch in Österreich Teil des Trainings. Für die Physiotherapieausbildung in Deutschland benötigen Sie zumindest einen Realschulabschluss. Grundvoraussetzung für den kombinierten Studiengang Physiotherapie (FH) ist eine Immatrikulationsbescheinigung einer Fachhochschule oder eine absolvierte Physiotherapieausbildung.

Für das Physiotherapeutische Institut in Österreich und einigen anderen Staaten (z.B. USA, Australien oder Schweden) ist die allgemeinbildende Hochschulzugangsberechtigung (Matura, Abitur) eine Grundvoraussetzung für die Zulassung zum Physiotherapeutenstudium. Der unbezahlte Beruf des Krankengymnasten erstreckt sich über drei bis vier Jahre in Deutschland und wird sowohl an Privatschulen als auch an öffentlichen Einrichtungen absolviert.

Am Ende der Schulung wird in Deutschland eine staatliche Abschlussprüfung absolviert. Wenn der Student diese erfolgreich absolviert hat, ist er ein "staatlich geprüfter Physiotherapeut". Die Fachhochschulausbildung wird in Österreich im Zuge der Bachelorstudiengänge durchgeführt, die 6 Halbjahre andauern (180 ECTS). Die Absolventinnen und Absolventen sind nach Beendigung des Studiengangs zur Ausübung ihres Berufs und zur Führung der gesetzlichen Bezeichnung "Physiotherapeutin" ermächtigt.

Absolventinnen und Absolventen eines physiotherapeutischen Studiengangs an einer Fachhochschule haben das Recht, ihren Hochschulabschluss (BSc) zu nutzen. Es gibt schulischen Theorieunterricht und Praktika in Spezialkliniken sowie in entsprechenden Reha-Einrichtungen. Letztlich kommt dies den Patientinnen und Patienten zugute, denen damit eine breite Palette von Therapiemöglichkeiten zur VerfÃ?gung steht, so dass sie aus mehreren Wegen wÃ?hlen können, um einen individuell satt sprechenden Lösungserfolg zu erzielen.

Die Hauptfächer sind Physiotherapiebefunde und -untersuchungen, Massagen therapie, Hydrotherapie, Balneotherapie (Bäder), Wärme- und Atemtherapie, Elektrotherapie, Lichttherapie und Radiotherapie, Vorbeugung und Wiedereingliederung, Bewegungsschulung sowie Bewegungs- und Trainingstheorie. Der Theorieteil behandelt die Bereiche anatomische Grundlagen, physiologische Aspekte, Spezialkrankheiten und grundlegende physikalisch-therapeutische Techniken. An dieser Stelle sei erwähnt, dass die anatomische Beschaffenheit des Bewegungsapparats die wesentliche Arbeitshaltung für jede Physiotherapie ist.

Deshalb sollte sich ein Krankengymnast ein sehr umfangreiches Wissen in diesem Gebiet angeeignet haben, was im Training besonders hervorgehoben wird. Klinisch-praktische Fächer sind Orthopädie, Chirurgie/Traumatologie, Innenmedizin, Kartologie, Pädiatrie, Frauenheilkunde, Neurobiologie, Psychiatrie auf der einen Seite und Psychotherapie auf der anderen Seite und Neurowissenschaft. Darüber hinaus werden teilweise besondere krankengymnastische Verfahren wie Manuelle Therapie, Ärztliche Trainingstherapie, Manuelle lymphatische Entwässerung und neuronale Verfahren wie Bobath, Wojta, PNF oder Brunkow vermittelt.

Neben der gewohnten Berufsausbildung zum Krankengymnasten gibt es auch die gemeinsame Berufsausbildung zum Krankengymnasten und zur Turnlehrerin, allerdings nur an einigen wenigen Ausbildern. Der medizinische Fortschritt, das stetige Feedback aus der Basisforschung und die kontinuierliche Fortentwicklung von Therapieverfahren ändern die Bedürfnisse in der Berufsausbildung und im Arbeitsalltag in verhältnismäßig kurzer Zeit. Obwohl sie nicht immer mit einer Untersuchung abschließen, führt sie zu mehr Anerkennung und gegenseitigem Respekt bei den meisten Medizinern und Patientinnen.

Darüber hinaus gibt es von den Kassen angeerkannte Weiterbildungen, die mit einer Untersuchung enden und den Krankengymnasten zur Verrechnung des gelernten Mittels befähigen. Hierzu zählen die Handdrainage, KG-Gerät, Bobath-Konzept, Intubationstherapie, PNF und Manualtherapie. Das Training erstreckt sich über 3 Jahre hauptberuflich. Die kombinierten Ausbildungsgänge, die zudem die Qualifikation zum Turnlehrer erbringen, erstrecken sich über 3 ½ bis 4 ½ Jahre.

Für die Aufzeichnung der laufenden Weiterbildungsaktivitäten wurde in Österreich das MTD-CPD-Zertifikat erarbeitet. Es kann von allen Mitgliedern des Berufsstandes bei der Firma Physo Austria, Föderaler Verband der Krankengymnasten Österreichs, beantrag. Für die Ausübung des Berufes ist Teamwork unter den Krankengymnasten erforderlich, aber auch eine gute Kooperation mit Medizinern, denn die Tätigkeit des Krankengymnasten vervollständigt und fördert die medizinische Behandlung in sinnvoller Weise.

Die Physiotherapie wird von Krankengymnasten in verschiedenen Formen und Varianten praktiziert. Physiotherapeutinnen und -therapeuten untersuchen und deuten Schmerzen, sensorische Funktions- und Entwickelungsstörungen (z.B. Hyper- oder Unterfunktion eines Gelenkes ), um sie mit speziellen handwerklichen und anderen krankengymnastischen Verfahren zu beeinflußen. Physiotherapeutinnen und -therapeuten haben auch Einfluss auf Fehlfunktionen der inneren Organen, Verbesserung der Selbst- und Fremdbildwahrnehmung sowie der sozialen Kompetenz und können auch die geistige Leistung beeinträchtigen.

Die Physiotherapie zielt auch darauf ab, die Unabhängigkeit und Eigenverantwortung des Betroffenen zu stärken und die Heilkräfte des Körpers zu mobilisieren; wo die Unabhängigkeit des Betroffenen nicht erreicht werden kann, ist eine der krankengymnastischen Tätigkeiten die Führung von Verwandten (z.B. in der Kinderheilkunde, in der Altersfürsorge oder bei schwerwiegenden neuropsychologischen Erkrankungen); In der Landespsychiatrie treten oft Erfahrungs- und Verhaltensstörungen bei Folgeerkrankungen aus anderen Fachgebieten auf.

Dabei steht vor allem die Verbesserung der Wahrnehmungs- und Erholungsfähigkeit im Mittelpunkt der krankengymnastischen Anwendungen. Physiotherapeutinnen und -therapeuten sind vor allem in Spitälern, Präventions- und Rehakliniken, Fach- und Physiotherapiepraxen, Pflegeheimen, Rehazentren und Institutionen zur Integration und Betreuung von Menschen mit Behinderungen tätig. Physiotherapeutinnen und -therapeuten betreuen die Patientinnen und Patientinnen auch bedingte zu Hause.

Physiotherapeutinnen und -therapeuten können ihre Belange durch verschiedene Fachverbände wahrnehmen bzw. durchsetzen. Es gibt in Deutschland vier Landesverbände, die die Belange der Physiotherapeutinnen gegenüber Krankenkassen und Politikern mittragen. IFK e. V. Deutsche Gesellschaft für Physiotherapie (ZVK) e. V. VDB - physiotherapeutischer Verein e. V. Physiotherapieverein e. V. Vereinigung Physiotherapeutischer Fachberufe (VPT) e. V.

Der Physiotherapeutische Verband ist in Österreich alleiniger beruflicher Interessenvertreter[8] und damit auch Kontakt für Politiker und Interessenvertretungen.

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