Pille Abnehmen

Schlankheitspille für die Pille

Forscher der Technischen Universität Dresden entwerfen Schlankheitspille Nimm diese Pille und verliere sofort und ganz allein Körperfett! Das Semaglutid ist der Name der vielversprechenden Substanz und ist in Kanada bereits als antidiabetisches Mittel auf dem kanadischen Markt. Der Wirkstoff wird in der Regel in den USA eingesetzt. Weil die Resultate in der Therapie von Zuckerkrankheit so viel versprechend waren, wurde eine große, globale Untersuchung nur zum Thema Gewichtsabnahme durchgeführt. An dem Projekt war auch ein Wissenschaftlerteam um Prof.

Andreas Birkenfeld mitbeteiligt.

Am Carl Gustav Carus Uniklinikum der Technischen Universität Dresden erforscht er den Metabolismus des Menschen und ist von der neuen Chemikalie begeistert: "Was uns überraschte, war die Wirksamkeit von Semaglutid. Eine der Teilnehmerinnen verlor in einem Jahr bis zu 17% ihres originalen Gewichts. Das Semaglutid funktioniert wie ein Darmsystem, das jeder von uns im Organismus erzeugt - wann immer wir Lebensmittel einnehmen, insbesondere Kohlehydrate.

Die Besonderheit von Semaglutid besteht darin, den Hunger und den Hunger erheblich zu reduzieren. Bedauerlicherweise bedeutet dies für einige der Testpersonen auch Übelkeitsanfälle, sagt Prof. Birkenfeld. Unglücklicherweise kann Semaglutide nicht von denen eingenommen werden, die krank werden und sich übergeben. Diese lagen in der Untersuchung jedoch nur zwischen einem und zwei Prozentpunkten der Teilnehmenden.

Die Untersuchung ergab, dass 900 übergewichtige Personen, d.h. ein BMI über 30, in drei Kategorien eingeteilt wurden. In der einen Personengruppe wurde das Semaglutid in unterschiedlichen Dosen verabreicht, in der anderen ein anderer Aktivstoff und im dritten Placebo - doppelt blind, so dass weder die Wissenschaftler noch die Testpersonen ahnend waren. Ein Jahr lang mussten sich die Teilnehmenden einmal am Tag den aktiven Stoff injizieren - und zwar unterschwellig, d.h. unter die Oberfläche.

Während die Arbeitsgruppe mit dem zweiten aktiven Inhaltsstoff ebenfalls abnahm, war der Abgleich zwischen der Placebogruppe und der Semaglutidgruppe für die Wissenschaftler erstaunlich. Etwa zehn Prozentpunkte der Teilnehmer, die keinen aktiven Inhaltsstoff erhielten, haben deutlich nachgelassen. Das bedeutet, dass sie zehn Prozentpunkte oder mehr ihres Anfangsgewichts einbüßten.

Bei den Freiwilligen mit Semaglutid lag es je nach Dosierung zwischen 37 und 65 vH. Prof. Birkenfeld sagt jedoch, dass es ohne Hilfe letztlich nicht möglich wäre. Zusätzlich zu den Injektionen mussten die Beteiligten auch eine Reduzierung von 500 Kilokalorien pro Tag durchlaufen. Die in The Lancet veröffentlichten Studienergebnisse markieren für die Wissenschaftler eine neue Epoche im Kampf gegen übermäßiges Gewicht und Körperfett.

Damit nicht jeder Betroffene jeden Tag selbst injizieren muss, wird laut Prof. Birkenfeld bereits an oraler Medikation gefeilt - so dass das Medikament auch wirklich einmal als Pille erhältlich sein wird. Zuerst werden an der Technischen Universität Dresden weitere Untersuchungen mit Freiwilligen zum Themenbereich des Übergewichts durchgeführt. Im nächsten Jahr wird Semaglutid dann zunächst als Diabetes-Medikament - und als "fettfreie Pille" vielleicht schon 2019 oder 2020 - auf den Markt kommen.

Mehr zum Thema