Procain

Prokain

In zahlreichen wissenschaftlichen Studien wurden die hervorragenden Eigenschaften von Procain, das nur als Lösung in Ampullenform erhältlich ist, nachgewiesen. Das Procain reduziert die Membranpermeabilität von Nervenzellen für Kationen, insbesondere für Natriumionen. Einspritztechniken, die einzige i.v. Infusion von Procain in einem.

Das Procain ist ein Lokalanästhetikum aus der Gruppe der Lokalanästhetika zur Schmerzbehandlung.

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Procaine ist ein Medikament, das zur Gruppe der Lokalanästhetika vom Typ Esterhört. Das Procain verringert die Membrandurchlässigkeit von Nervenzelle für Verkationen, vor allem für Natrium-Ionen. Je nach Konzentration verhindert die reduzierte Natriumdurchlässigkeit die Bildung eines Aktionspotenzials und damit die Reizbarkeit der neuronalen Zellen. Procaine verhindert umkehrbar empfindliche, molekulare und vegetative Neuronenfasern und löscht lokal deren Leitfähigkeit.

Außerdem beeinflußt Procain die Leitung der Erregung im Herzen, hat eine antiarrhythmische Wirkung und verringert den Ton der Glattmuskulatur. Über viele Dekaden hinweg war Procain das bevorzugte örtliche Betäubungsmittel. Procain wird heute (2015) kaum noch für die örtliche Betäubung eingesetzt, da es inzwischen wirksamere aktive Substanzen gibt. Lidocain, das immer weiter und länger in das Körpergewebe penetriert, ist derzeit die am häufigsten verwendete Substanz.

Sowohl für Procain als auch für Lidocain ist die Allergiequote extrem niedrig. Heute wird Procain hauptsächlich in der Neurotherapie verwendet, sei es zur Interferenzfeld- und Segment-Behandlung oder zur Infusionsneuraltherapie (Procain Reset, 2010). Procain HCl 2,0% in Basecreme DAC ad 100,0g, S: für Pruritus 2-3x pro Tag.

Zusammenstellung des

Für den Einsatz im Sinne der neuronalen therapeutischen Applikationsprinzipien. Bei Erwachsenen und Jugendlichen über 15 Jahren mit einer Durchschnittsgröße ist die normale Dosis: Hautgruppen, bis zu 10 Milligramm Procain pro Gruppe (entspricht bis zu 0,5 Milligramm "Hewedolor Procain 2%"). Für die einmalige Verwendung in Gewebe, die schnell Medikamente aufnehmen, wird eine maximale Dosierung von 500 mg-Procain empfohlen (entspricht 25 ml "Hewedolor-Procain 2%").

Für den Einsatz im Kopf-, Hals- und Intimbereich wird eine maximale Einzeldosis von 200 mg Procain innerhalb von 2 Std. empfohlen (entspricht 10 ml "Hewedolor-Procain 2%"). Im Falle von Gefäßverschluss, Arterienverkalkung oder Nervenschäden bei Diabetes sollte die Dosierung um ein weiteres Dritteln reduziert werden, ebenso wie - insbesondere bei mehrmaligem Gebrauch - die Leber- oder Nennfunktion eingeschränkt sein sollte.

Anwendungsart: "Hewedolor-Procaine 2%" wird in die Hautstelle injiziert (intrakutan). Für den Einsatz im Sinne der neuronalen therapeutischen Applikationsprinzipien. Fehlende Bildung von Scheinocholinesterase (Procainabbau wird langsamer). Bei Myasthenia gravi, Erkrankungen des Herzleitungssystems, Herzversagen, Injektionen in einen entzündeten Bereich, Kombinationen mit Chlinesterasehemmern, Einsatz im Hals- und Kopfbereich, gleichzeitige Therapie mit Antikoagulantien (wie Heparin), NSAIDs oder Plasmaersatz wegen erhöhter Blutzufuhr.

Allergien in Gestalt von Urtikaria, Ödemen, Bronchospasmen, Atemnot-Syndrom und Durchblutungsstörungen sind rar. Örtliche Allergien in Gestalt von Hautentzündungen mit Hautrötungen, Juckreiz und Bläschenbildung. Tachyphylaxe (reversibler Wirkungsverlust bei wiederholtem Gebrauch). Undepolarisierende Muskelrelaxantien (Procainwirkung verlängert); Physiostigmin (Procainwirkung verstärkt); Sulfonamide erklärend (Sulfonamidwirkung verringert); Cholinesterasehemmer bei erhöhter Toxizität ); Atropin (kleine Menge verlängerte Betäubung).

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