Procain Allergie Alternative

Allergische Relevanz Lokalanästhetika gehören zu den am häufigsten eingesetzten Therapeutika. Dabei wird die Wirkungsdauer mit der von Procain verglichen. Auf dieser Seite finden Sie Informationen zum Thema Procain, die leicht verständlich erklärt werden. Zu den Estertypen gehören Substanzen wie Procain, Tetracain und Benzocain. Eine hohe Allergiehäufigkeit („Paragruppenallergie“) ist nicht verständlich.

Allergie Lokalanästhetika Allergieallergologie

Die Lokalanästhesie gehört zu den am weitesten verbreiteten Therapien. Ihre Pathomechanismen werden entweder als Pseudoallergien oder Intoleranzen eingestuft, allergische hervorgerufene Allergien sind kaum wahrnehmbar (Typ I oder IV). Der allergologischen Klärung kommt eine praktische Relevanz zu, da bei Patientinnen und Patienten, bei denen eine anästhetisch bedingte Allergie oft zu Unrecht vorliegt, entweder vollständig auf medizinische Massnahmen oder in aufwändiger Vollnarkose verzichtet wird.

Bei einzelnen Patientinnen und Probanden kann der Kausalmechanismus in der Regel nicht aufgeklärt werden. Mit Hauttests werden Allergiereaktionen und/oder Patientinnen und Patienten, die bei sehr niedrigen Dosierungen von Lokalanästhetika systemische Hypersensibilität zeigen, nachgewiesen. In der Praxis ist die Identifizierung einer tolerierbaren Alternativpräparation von grundsätzlicher Wichtigkeit, die durch unter der Haut liegende Provozierungstests unter Beachtung angemessener Vorsorgemaßnahmen ermittelt wird.

Darüber hinaus sind bei psychogener Reaktion der Abbau der Angst des Betroffenen vor zukünftigen Interventionen und der Nachweis der Tolerierbarkeit der lokalen Betäubung ein wichtiges Ziel des Provokationstests. Allergene Typ-I-Reaktionen nach LA-Anwendung sind sehr selten. Selbst bei subkutanen Belastungstests (Gesamtdosis bis 3,7 ml) konnten keine Reaktion festgestellt werden, obwohl die Versuchsmengen bei zahnmedizinischen Verfahren oder kleiner Infiltrationsanästhesie meist nicht übertroffen wurden.

Es gibt in der Fachliteratur höchstens Einzelfälle von Patientinnen mit einer Zeigeanamnese und sowohl positiven Hauttests als auch Provokationstests. Aber auch in grösseren Retrospektivuntersuchungen von Allergikern konnten weder Hauttests noch Provokationstests nachvollzogen werden. Allerdings wurde in wenigen Fällen das Vorkommen eines festen Wirkstoffs Exanthmus bei Articain, Mepivacin und Lidocain beobachtet.

Der Fallbeispiel eines mit 25 ml Testosteron (1 v. H. Prilocain) und 5 ml Testosteron (0,5 v. H. Bupivacain) betäubten Probanden aufgrund einer Ligamentplastik unter Leitungsanästhesie ist hier verfügbar. Allergisches Kontaktekzem ist vor allem bei Lokalanästhetika vom Typ Ester bekannt. Kennzeichnend ist das verspätete Einsetzen von lokalen Symptomen nach ca. 6-10 Stunden und das Kontaktekzem der Hand wird vor allem bei Zahnmedizinern festgestellt.

Vor allem vereinzelte allergische Kontaktreaktionen auf Tetracain wurden dargestellt, z.B. bei der Applikation als urologischer Schmierstoff. Bei äußerer Einnahme kann es zu generalisierten Ekzemen als Streureaktion kommen. In intravenös verabreichten lokalen Betäubungsmitteln sind Typ-IV-Reaktionen eher mäßig. Querreaktionen können innerhalb von LAGruppen vom Amid- oder Estermodell vorkommen, obwohl sie sich nicht auf alle LAG der Gesamtgruppe erstrecken.

Die Tatsache, dass Kontaktsensitivitäten gegen Lokalanästhetika vom Amidtyp deutlich weniger häufig sind als gegen den Estertyp, ist auf das wahrscheinlich geringere Sensibilisierungspotenzial und den viel niedrigeren lokalen Verbrauch zurückzuführen. Bisher wurden nach der Applikation von lidokainhaltiger Außenhaut nur wenige Kontaktallergien aufgezeigt, in einigen wenigen FÃ?llen konnten diese auf die Verwendung einer HÃ?morrhoidal-Salbe zurÃ?ckzufÃ?hren sein.

Angesichts des großen Anwendungsbereichs von Lidocain (topisch und unter der Haut als Lokalanästhetikum) ist die Sensibilisierung für Lidocain (insbesondere bei unmittelbaren Typreaktionen) von besonderer Wichtigkeit. Im Falle einer sofortigen Typreaktion auf Lidocain sollten immer zusätzliche epikutane Tests zum Nachweis möglicher spätzeitiger Typensensibilisierungen vorgenommen werden, da Reaktionen vom Typ I und vom Kerl IV zusammen auftreten können.

Im Falle einer Berührungssensibilisierung gegen Lidocain sollte eine systematische Gabe dieser Substanzen vermieden werden. Lidocain sollte prinzipiell der Systembehandlung vorgezogen werden. Es wurde auch der Falle der Kontakturtikaria nach GwG-Creme dargestellt, mit einer guten Reaktion auf Lidocain im epikutanen Test in der Lesung nach 20 Minuten In einzelnen Fällen können auch Zusätze in kommerziellen Lokalanästhetika Intoleranzreaktionen auslösen ( „Anaphylaktoidreaktionen auf Natriumbenzoat und Sulphit, Kontaktallergien gegen Natriummetabisulfit“).

Vor allem eine Allergie gegen Latex oder andere Disinfektionsmittel muss vermieden werden. Treten bei zahnmedizinischen Verfahren anaphylaktische Begleitreaktionen auf, ist zudem eine Formaldehydallergie (siehe auch dort) zu berücksichtigen. Alternativen sollten auf sehr schwere Anaphylaktoide oder unklare historische Reaktion geprüft werden.

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