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Die Rorschach-Prüfung ist neben der Intelligenzprüfung eine der bekanntesten Prüfungen in der Psychologie. Laden Sie atemberaubende kostenlose Bilder über Psychologie herunter. Spannende Bilder und informative Grafiken aus der Psychologie und Hirnforschung.

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit dem Rorschacher Psychoanalysetest. Danach nannte sich die Gruppe Rorschach Testband. Die Rorschach-Prüfung ist ein psychedagnostisches Prüfverfahren, für das der schweizerische Diplompsychiater und Diplompsychologe Hermann Rorschach (1884-1922) eine eigene Persönlichkeitslehre entwickelt hat und das später mit den Thesen der Freud School kombiniert wurde.

Sie gehören zu den so genannten Projektierungstests und werden von Analytikern und Psychiaterinnen mit dem Zweck eingesetzt, die ganze Person des Testerpers.... Der Ausdruck "Psychodiagnostik" verwies zunächst nur auf diese Methodik. 1 ] Eine frühzeitige naturwissenschaftliche Publikation zu diesem Themenbereich ist die 65-seitige Arbeit von Szymon Hen's Student Szymon Hen's "Phantasieprüfung mit formularen Klebepunkten bei Schulenkindern, normal Erwachsenen and Geisteskranken", Zürich 1917. 1921 wurde der Forschungs-Rachttest von Ernst Bircher herausgegeben, nachdem andere Rückschlüsse auf die Perso enlichkeit aus Faltgemälden nicht gelungen waren.

2 ] Nach der Weiterentwicklung seiner Methode zur Interpretation der Form kam er mit der psychoanalytischen Arbeit von Sigmund Freud in Berührung, die sich mit der Bedeutung des Unterbewussten beschäftigte. Der Versuch wurde in den 30er und 40er Jahren in Europa und den USA weit verbreitet. Die Standardwerke von Ewald Bohm zum Thema Forschungstest gelten in Europa als Referenzwerke.

Die Prüfung umfasst zehn Panels mit eigens dafür entwickelten Tintenklebebildern. Der Psychologe, der sie einsetzt, legt großen Wert darauf, dass die Bilder nicht veröffentlicht werden, so dass eine Einflussnahme auf den Versuch durch Antizipationen (dabei oft falsche Informationen, die z.B. im Netz oder in "Test Crackerbüchern" kursieren) auftritt. Sie werden in einer festen Abfolge dargestellt, mit dem Hinweis, dass die Panels nach Belieben drehbar sind, und der Befragte wird gefragt: "Was könnte das sein?

"Die Psychologin betont, dass es keine "richtigen" oder "falschen" Antwortmöglichkeiten gibt. Beim Betrachten der Wandtafeln durch den Probanden werden Kommentare, das Handling (Kurven) der Karten sowie die Reaktionszeit mitgeschrieben. Bei der Bewertung werden fünf wesentliche Punkte berücksichtigt: die Lokalisation, welche Bereiche der Wandtafel die betreffende Personen interpretiert, die Bestimmungsgründe, welche Bereiche (Form, Farbe, Abschattung, Verschiebung, Zwischenfiguren) der Wandtafel, auf die sich die Erwiderung bezieht. In diesem Zusammenhang wird auf die folgenden Punkte verwiesen.

den Inhalt, d.h. das, was auf den Panels wahrnehmbar ist. die speziellen Erscheinungen, d.h. über rein interpretatorische Zwecke hinaus beobachtbare Erscheinungen, wie z. B. Verspätungen, Stumpfsinn, Reaktions- und Reaktionsgeschwindigkeiten usw., die nicht nur in den Interpretationen beobachtet werden. Für die Bestimmungsgrößen F+ ("gut", wiedererkennbar, verständliche Darstellung - "eine Glasvase mit zwei Griffen"), F- ("schlecht", d.h. unbestimmt, diffus, unverständlich interpretiert - "jedes Tier"), B+ (Interpretation der Bewegung - "zwei kämpferische Samurai"), FFb+ (Interpretation, in der die Gestalt vorherrscht, aber auch eine Sinngebung hat - "ein Roter Schmetterling"), FbF (Interpretation, in der das Farbschema bedeutender ist als die Gestalt - "Blumenstrauß"), Fb (reine Interpretation der Hautfarbe - "Blut", "Wasser"), etc.

Die Rorschach-Prüfung ist aus mehreren Gruenden kontrovers; die Tintenklebebilder sind von vornherein sinnlos. Die Kritik geht daher davon aus, dass die Auslegung der Versuche der Forminterpretation auch durch den Physiologen und seine individuellen Empfindungen und Befindlichkeiten beeinflußt werden kann. Die Rorschach-Prüfung könnte viele Persönlichkeitsbereiche repräsentieren, die andere Psychotests nicht abdecken konnten.

Der Versuch, den Versuch zu vereinheitlichen, wie beispielsweise Bruno Klopfer (1946) oder der US-Amerikaner John E. Exner es versuchte, macht den Versuch zu einem neuen Vorgehen, das nur den Titel und das Untersuchungsmaterial mit dem originalen rorschachschen Testverfahren gemeinsam hat. Die Rorschach-Prüfung zählt zu den renommiertesten Psychotests.

Gibt es nicht ein literales Protokol aller zehn Tabellen mit Folgefragen und Antwortzeiten, kann der Versuch nicht ausgewertet werden. Infolgedessen wird der Versuch in der Regel einer externen Verifizierung unterzogen. Herrmann Rorschach: Psychodiagnostische Untersuchungen. Bohm: Schulbuch der Rorschacher Psychediagnostik: E. Bircher, Bern 1921. Geeignet für Therapeuten, Mediziner und Erzieher. Ewald Bohm: Psychodignostisches Vademecum.

Bruno Klopfer: Der Rorschach-Prozess. Hans-Huber, Bern 1967. Manfred Reitz: Die Psychologie der Blobs. 70, Nr. 11, 2008, ISSN 0031-711X, S. 1298-1300. Alvin G. Purstein, Sandra Loucks: Rorschach's Prüfung. Semisphere Verlag, New York NY u. a. 1989, ISBN 0-89116-780-3. Klinische Implikationen des Rorschach bei posttraumatischen Belastungsstörungen, van der Kalk BA, Ducey C. In: van der Kalk, BA(ed) : Trouble de stress post-traumatique : Séquelles psychologiques et biologiques.

Amerikanische Psychiatrische Presse, Washington D.C., 1984. Verdammnis Searls: Die Tintenfäden. Wine: Grundsätze der Rorschach-Interpretation. Die Auswahl von Rorschachs Tintenflecken ist vielfältig.

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