Quantum Methode

Mit der Chinesischen Quantum Methode, kurz CQM, steht ein hochwirksames Coachinginstrument zur Verfügung.

Jewangelische Zentrum für Welanschauungsfragen – Material Service

Seit er die „Chinese Quantum Method“ kennen gelernt hat, war er immer wieder über die Effekt. Der Vorschlag, einen Abenteuerabend mit Gabriele Eckert zu verbringen, wird befolgt, und im beigefügten Flugblatt der Fa. „HyperVoyager“ macht ein Meistertrainer Reklame für das Erlebnis an diesem Nachmittag, „was manche für ein Überraschungswunder halten“.

Nach verschiedenen Experimenten mit NLP, Hypnose, Meditations- und Entspannungstechnik, Quantum Berührung etc. hat Gabriele Eckert selbst die Chinese Quantum Method (CQM) im In- und auswärtigen Bereich aufgesetzt und 2002 HyperVoyager ins Leben gerufen. Bei der Fliege….“ schildert sie ihre Methode.

Verschiedene „Master Coaches“ funktionieren bei uns strukturiert in einer Weise als Franchisesystem, veranstalten lokale Werbeaktionen für CQM, leitende Practice Groups und bieten ihre Dienstleistungen in Gestalt von „holistic personality coaching – CQM“ an. Sie können mit anderen Verfahren, wie z.B. Systemaufstellung oder NLP, kombiniert werden. Nachdem die verantwortliche (weibliche) Master Coachin die Zusicherung gegeben hatte, dass heute Nacht wirklich alles so ist, wie es sein soll, trat Gabriele Eckert unter Beifall auf.

Sie hat in Kalifornien verschiedene Verfahren erprobt und dabei CQM kennengelernt, sagt uns die zierliche Dame in den 60er Jahren. Diese Methode ist in keinem Lehrbuch zu finden und wird weder von Ärzten noch von anderen Wissenschaftlern wiedergegeben. Zur Veranschaulichung des Gewichts ihrer Lehre in der Praxis stellt Gabriele Eckert die Frage, ob Menschen mit physischen Beschwerden vorhanden sind.

Wie offen die persönlichsten Daten, z.B. die der eigenen Mütter, offenbart werden, nachdem Eckert in einer zweiten Phase nach emotionalen Ängsten und Bedürfnissen gefragt haben. Eckert zeigt mit einem Volontär, wie das energetische Feld zum Zwecke der Genesung genutzt werden kann.

Bei einem Sturz des Armes muss der schädliche Effekt im energetischen Feld ausgleichen. Zur Neutralisierung gab es ein „Codewort“, und das laut: „Richtig“. So stellt Eckert beispielsweise im „Energiefeld“ der Versuchsperson die Frage: „Die Verknüpfung vom Hüfte zum Schädel? „Eckert sagt: „Ich verstehe. Nicht gut.

Korrektes Verbinden von Hüfte zu Kopf“ – der Arme hält oben. „Die “ Gehirnverbindung zu den Füssen “ – der Arme senkt sich – „Gehirnverbindung zu den Füssen korrigiert“ – der Arme hält sich oben. „Die “ Beziehung von ihr zu ihrer Gastfamilie – richtig“, „Verbindung von ihr zu ihrem Job – richtig“, „ein traumatisches Erlebnis im vollendeten 32. Lebensjahr – richtig“, „die Beziehung zur Tocher – richtig“.

Die mehrfache und intensivierte Applikation von CQM würde die positive Wirkung verstärkt, so Eckert. Es werden klar verschiedene Heilungsversprechen gegeben: CQM arbeitet mit physischen Beschwerden und Erkrankungen, mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten, mit Familien- und Partnerschaftsproblemen, und auch aus der Distanz ist es anwendbar. Eckert erwähnt das ganze Problem und auch die Gefahr der Versorger und ihrer Methoden: Wenn beispielsweise der Junge in der Nacht anruft, weil er sich den Fuss abgebrochen hat und um Abholung bittet, muss man sich nur noch auf sein energetisches Feld beschränken, es beheben, und bei korrekter Verwendung muss man sich nicht mehr auf den Weg machen.

Dich nach einem einzelnen Wochende als Meister nennen zu können, erscheint für viele aussichtsreich. Nichtsdestotrotz wecken der Suggestivcharakter der Werbebotschaft, das wissenschaftliche Pseudovokabular und die „Erfolgsgeschichten“ große Hoffnungen und sprechen ein Zielpublikum an, das auf eine rasche Behebung tiefer menschlicher Beschwerden und Erkrankungen setzt. Übrigens ist nicht klar, was „chinesisch“ an der Methode ist – davon gibt es auch in den Werbeprospekten nichts.

Eckerts Methode ist in keinem naturwissenschaftlichen Zusammenhang zu ergründen. Die Methode hat nichts mit der zugehörigen Quantumphysik zu tun, das Wortschatz wird nur ausgeliehen. Grundsätzlich besteht das „Energiefeld“ der Probanden nur aus Negativkomponenten. Dem Eindruck, dass hier Menschen gezeigt werden und dass Ecke in ihrer Funktion als „allwissend“ nicht zu bemängeln ist, konnte ich nicht widerstehen.

Ziel des Systems ist es, ein Master Coach zu werden und im Programm zu verbleiben, eine Trennung scheint schwierig zu sein. Das Gelingen der Methode hängt entscheidend nicht vom Instruktor, sondern von der Haltung des Praktikers ab: „Wenn diese innerliche Überzeugung[dass CQM funktioniert] nicht existiert, haben wir uns oft mit bewusstlosen konträren Denkmustern sabotiert.

Ich bin nicht in der Lage, ein Religionssystem im Hintergund zu sehen, wodurch mich das angegebene „Energiefeld“ natürlich an eine gewisse Aura erinnerte. Das angebotene Produkt ist dem Gebiet der „Quantenheilung“ zuzuordnen und geht damit zunächst auf den Chiropraktiker Frank Kinslow (Schüler von Maharishi Mahesh Yogi, dem Gründer der Transzendentalen Meditation) und Richard Bartlett zurück.

Sie ist eine scheinbar wissenschaftliche Methode des Esoterik- und alternativen Lebensberatungsmarktes. Die scheinbar mechanische Eigenoptimierung und Reduzierung des Menschen auf ein immer wieder mit Hilfe einer gewissen Methode zu lernendes Problemfeld ist aus christianischer Sicht zu verwerfen.

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