Rad des Buddhismus

Das Rad des Buddhismus

Der Buddha, der diesen Kreislauf des Lebens kurz vor seiner Erleuchtung sah, verstand das Rad des Lebens als einen Weg der Befreiung. Dieses Rad wird von Yama gehalten, dem Symbol für das Prinzip der Vergänglichkeit und des Todes. Die Buddhisten wollen Samsara verlassen und nicht wiedergeboren werden.

Der Drehscheibe des Alltags - Erläuterung und Sinn

Eine besondere Art, sich die eigene innerliche Lebensweisheit zu Nutze zu machen, stellt das Rad des Lebens da. Welches ist das Rad des Schicksals? Der Lebensradsatz, im Sanskrit genannt Bhava cakra, im tibetanischen srid pa'khor lo, ist ein Symbol für Buddhas Lehrmeinung, wie er sie erstmals in Sarnath ausrief. Buddha, der diesen Lebenszyklus kurz vor seiner Aufklärung sah, verstand das Rad des Daseins als einen Weg der Erleichterung.

Nachdem der Anhänger des Buddha, Maudgalyâyana, von allen Beteiligten immer wieder um Hilfe gebeten wurde, liess er seine Anhänger ein Symbol seiner Lehre machen - und gab den Mönchen den Auftrag, die Bilder zu erklären. Häufig mit zwei knieenden Gazelle auf beiden Seiten abgebildet, trägt ein scharf gezahntes Monster das Rad des Lebens in seinen Krallen. Abhängig von der Auslegung ist dies der Gott und Teufel des toten Yama, der den zeitverschlingenden Menschen versinnbildlicht, Mara als Verführerin des Buddha oder den Giganten Rakshasa oder den Giganten Yama oder den Giganten Retschasi.

Die treibenden Mächte des Lebens wenden sich in der Mitte des Rades: Schweine, Schlangen und Hähne beissen sich in einen geschlossenen Schwanzkreis. Der zweite Kranz umgibt dieses Herz und steht für den Karma-Auf- und Abstieg: In seinem Schwarzbereich zerreißen Teufel die Menschen, während der weisse Bereich fröhliche, grosszügige Menschen darstellt, die sich durch die Anbetung des Buddha hervorheben.

Das erste Bild veranschaulicht die Götterwelt: geblendet und voller Freude leben wir im Bereich des Vergnügens die trügerische Täuschung, dass dieser Staat immerwährend ist, aber mit der Neugeburt die Abstiege in die unteren Sphären der Existenz bedroht. Er taucht auf und ermahnt uns zur Betrachtung, was uns von der irrtümlichen Idee befreien soll, dass unser eigener, genussliebender Mensch für immer mit Straflosigkeit durchleben kann.

In der Menschenwelt werden lebende Wesen im Bereich des Handelns in Selbstsucht und Leidenschaft gefangen. Er bittet die Menschen, wirkliche Willensstärke zu entfalten und verspricht: "Wer als Mensch neu geboren wird, wird die heilige Schrift nachvollziehen. In der Dritten, dem Bereich der unbefriedigten Wünsche, leben die hungernden Geister, die wegen ihrer engen Kehle nicht in der Lage sind zu ernähren.

Er ermahnt, Gier und Gier durch Großzügigkeit und Opfer zu verdrängen. Eingetroffen in der Hölle, leiden die hasserfüllten Menschen unter Hitze und Kälte. Dieses Mal geht es für den buddhistischen Meister auf den Weg der Ausdauer, während der Gott der Toten Yama die Schuldigen beurteilt. Das vierte Lebensfeld stellt die Tierwelt dar: Ignorant und von Geburt an schwach, betritt der Mensch das Feld der Angst.

Derjenige, der als Mensch ignorant ist, verdrängt die Lebewesen, übermäßiges Tierfleisch zu ernähren. Der Buddha will die Lebewesen mit dem Buche der vollkommenen De in das Gebiet des Wissen führen, ein Schwert-Buddha zeigt den Weg der moralischen Züchtung auf. Endlich, in der Zeit der beneidenswerten Demigoden, bekämpfen sie die wirklichen Gottheiten, die dazu verurteilt sind, die Haarwurzeln des Wunschbaums zu nässen, während die Gottheiten einen Händedruck erhalten, um die Frucht zu genießen.

Ob als Gott, Halb-Gott, Mensch, Vieh, Hunger-Geist oder Höllen-Wesen neu geboren - jeder im Wiedergeburtszyklus (Samsara) erreicht die Form der Existenz, die er im Dasein erfährt. Der äußere Ring in zwölf kettenförmigen Bahnhöfen (Nidana) steht demnach für den Zyklus von Entstehung und Sterben, beginnend mit Unwissenheit (blinde Frau) über das Werden (schwanger) bis hin zu den Alters- und Todesjahren (dargestellt als Leichenträger).

Das Rad des Lebens ist in der modernen Coachingpraxis ein Werkzeug zur Lebens- und Laufbahnplanung von Führungspersönlichkeiten, zur Förderung von Persönlichkeitsbildung oder Burnout.

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