Rebirthing

Wiedergeburt

Das Rebirthing ist eine spezielle Technik der Zirkularatmung, d.h. das Ein- und Ausatmen ohne Pausen. Hier erfahren Sie, was die Atemtechnik Rebirthing genau ist, warum sie kritisiert wird und warum diese Kritik unbegründet ist. Der Rebirthing Breath ermöglicht eine persönliche Reminiszenz.

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Das Rebirthing ist eine spezielle Form der Zirkularatmung, d.h. das Ein- und Ausatmen ohne Zwischenstopps. Der Gründer dieser Atmungstechnik war Leonard Orr in den 60er Jahren, der sie durch eigene Versuche entwickelt und als Trainingsmethode für Atmung und Bewusstsein verstanden hat. Bei dieser Atmungstechnik kann es zu einer Überbelüftung kommen. In manchen Fällen wird dies bewußt angepeilt.

"Laut Rebirthing kann "innerer Raum" auftauchen, wenn Angewohnheiten bewußt nachgebildet und freigelassen werden. Zu diesen Angewohnheiten gehört auch das Atmen. Rebirthing wird oft nach seinem eigenen Titel geübt, um die eigene Geburtserfahrung durch diese Art der Atmung ins Bewußtsein zu bringen. Andere Gehalte des Unbewußten, unterdrückte Empfindungen und Erlebnisse, sollten durch diese Atmungstechnik ebenfalls bewußt gemacht werden, um "bearbeitet" zu werden.

Für Wiedergeburtstherapeuten gibt es keine einheitlichen Trainer und keine staatliche Anerkennung. Inzwischen haben sich unterschiedliche Wege der Wiedergeburt durchgesetzt. Viele Psychologinnen und -wissenschaftler zweifeln daran, dass bei einer Wiedergeburt die eigene Entbindung wirklich neu erlebt wird; sie betrachten dies als Halluzination durch Unterlüftung. Überbelüftung kann zu Bewusstseinsstörungen und Unbewusstseinsstörungen beitragen. Zahlreiche Leistungserbringer verfügen über keine fundierten psychologischen Kenntnisse und sind nicht in der Position, Kunden bei der Bewältigung ungelöster Gedächtnisse und Empfindungen zu unterstützen.

Bei Wiedergeburten wird die psychische Belastbarkeit der Beteiligten in der Regel nicht im Vorfeld geprüft.

Wiedergeburt - Wiedergeburt durch Atmen - Wissen

Beschleunigte und "ununterbrochene" Atmung soll vergrabene Erinnerung wecken. Die Wiedergeburt wurde in den 70er Jahren von dem Kalifornier Leonard Or hr (geb. 1938) erfunden, dem sie der Sage nach von "göttlicher Inspiration" geschenkt worden war. Er saß in einer Holzwanne mit lauwarmen Nass und hatte auf einmal pränatale Erlebnisse. Er experimentiert mit unterschiedlichen Atmungstechniken und entdeckt, dass er seine "intrauterinen Erinnerungen" durch Schnorcheln unter der Wasseroberfläche bewußt verwirklichen kann.

Die beschleunigte und "ununterbrochene" Atmung weckte vergrabene Erlebnisse, letztendlich auch Gefühle der pränatalen Erfahrung. Wenn man die Erlebnisse der eigenen Herkunft noch einmal durchläuft, löst sich nach Orr' freudscher Vorstellung alle "negativen Lebensprogrammierungen" auf, die alle ihre Ursachen darin haben: Das Ergebnis ist ein im wahrsten Sinne des Wortes neugeborenes, freies, glückliches Wesen.

In weiteren Versuchen schob er die Wiedergeburt ins Trocknen. Außerdem sollte es rascher als üblich durchatmen, mit Schwerpunkt auf der Inhalation und überwiegend in die Brust. Zum Beispiel drückt er auf die Brust des Patienten - einige Rebirthianer knieen mit dem vollen Gewicht darauf - bis der Patient in einer akuten Atemnotsituation ist; nach dem Loslassen des Druckes wird die Atemluft automatisch tiefer.

Die Wiedergeburt beruht ausschliesslich auf Hyperventilation: Durch die Steigerung der Atmungsrate mit einer inspiratorischen Verlagerung in der Ruhephase wird mehr Kohlendioxid abgebaut als im Metabolismus produziert wird: Die CO2-Spannung im Plasma (Hypotherapie) nimmt ab und das Säure-Basen-Gleichgewicht wird massiv gestört (respiratorische Alkalose). Gerade diese extremen Erfahrungen, die bisweilen als " berauschend " empfunden werden, machen die Begeisterung für die Wiedergeburt aus.

Die Tatsache, dass die bei der Wiedergeburt auftretenden Sinneseindrücke und Vorstellungen oft weniger mit der Atmungstechnik selbst zu tun haben als mit der Absicht, die das Ergebnis bestimmt: Alle physiologischen und imaginären Ereignisse werden als prä- oder perinatale Wiedererfahrungen interpretiert. Kernstück der Wiedergeburt ist Orr' These, dass in wenigen Behandlungen das "Geburtstrauma", an dem jeder Mensch ohne Ausnahme leidet, und die Ursachen aller seelischen und seelischen Erkrankungen behoben werden können.

Es besteht kein Zweifel, dass die Entbindung in einem der modernen Entbindungsräume sowohl für das Kind als auch für die Frau eine weniger erfreuliche Zeit ist. Damit dies nicht passiert, werden immer häufiger die vom französischen Gynäkologen Fréderic Leboyer bereits Ende der 1960er Jahre entwickelten Verfahren der "sanften Geburt" angewandt. Es gibt jedoch nichts, was darauf hindeutet, dass Rebirthing etwas zur Behandlung eines solchen Traumas beizutragen hat.

Die Behauptung von Orr, dass "vernetztes Atmen" ein Wundermittel gegen jede andere Krankheit sei - auch gegen Krankheit wie z. B. Krankheit und Krankheit gibt es keine wirksame Therapie mehr - ist einfach abwegig. Bei der " Penetration jeder Einzelzelle des Körpers mit der Heilkraft des Kosmos ", wie es in der Fachliteratur steht, ist es möglich, den "biologischen Alterungsprozess" durch Wiedergeburt zu umkehren.

Wiedergeburt ist bestenfalls eine intensive emotionale Umwälzung, die für einen Menschen eine Form von "Psycho-Trip", vielleicht auch ein Impuls sein kann, da sie durch grenzwertige Erfahrungen stattfinden kann. Gerade für geistig instabile Menschen ist die Wiedergeburt eine große Gefahr: Das Rebirthing und seine Ausprägungen ( "Vivation", "Holotropic Breathing", etc.) haben nichts mit einer ernsthaften Atmungstherapie zu tun, wie sie von Ilse Middendorf oder Volkmar Glaser inszeniert wurde.

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