Reflux Homöopathie mittel

Rückfluss Homöopathie Medium

Alkohol, Kaffee, Drogen und Ärger. Als Mittel eignen sich Cuprum carbonicum, Calcium carbonicum, Nux vomica oder Lycopodium. Wie homöopathische Mittel gegen Sodbrennen Abhilfe schaffen, erfahren Sie hier. Der Säugling schreit und überdehnt sich - leidet er unter Reflux?

Rückfluss - Ursache, Symptome, Therapie

Schätzungen zufolge ist in den westdeutschen Industriestaaten jeder vierte Erwachsene an einer Refluxkrankheit erkrankt. Aber ein häufiger Fall sollte nicht unbemerkt verstreichen, denn manchmal können schwere Folgen von Magenverbrennungen auftauchen. Wenn es länger dauert, ist eine Entzündung der Ösophagus oder eine Degeneration möglich, die zu einem Ösophagenkrebs führt. Durch eine Ernährungsumstellung können die Symptome in vielen FÃ?llen bereits gelindert werden.

Erprobte Haushaltsmittel gegen Magenverbrennungen können den Genesungsprozess begünstigen und auslösen. Die Bezeichnung "Reflux" kommt aus dem Fachjargon "Refluere" und bezeichnet "Rückfluss". Refluxerkrankungen sind, wie der Fachausdruck bereits sagt, in erster Linie der Reflux von sauren Magensäften in die Ösophagus, was zu charakteristischen Beschwerden wie Magenverbrennungen und Rülpsern führt.

Bei regelmäßiger Refluxerkrankung spricht man von einer "gastroösophagealen Refluxerkrankung" (GERD). Refluxerkrankungen treten in unterschiedlichen Ausprägungen auf, von denen die "non-erosive Refluxerkrankung" (NERD), bei der die Ösophagus nicht entflammt ist, die am weitesten verbreitete ist. Der Reflux von Magensäuren kann aber auch zu einer Reizung der Ösophagus (Refluxösophagitis) führen.

Besonders stark ist hier der Fall bei einem sogenannten "Barrett-Syndrom" (Barrett-Ösophagus), da die Ösophagusschleimhaut durch den kronischen Reflux bereits signifikant verändert wurde. Es ist auch möglich, dass sich die Wirkungen der gastroösophagealen Refluxerkrankung außerhalb der Ösophagus ausbreiten und Symptome wie z. B. Erkältungskrankheiten wie z. B. Erkältungskrankheiten wie z. B. Erkältungskrankheiten, Bronchialasthma oder Zahnerosionen der Zähne (extraösophageale Manifestationen) verursachen.

In der Regel verhindert allein die Gravitation, dass der Magensaftsaft in die Ösophagus zurückfließt. Die unteren Schließmuskeln der Ösophagus (Ösophagusschließmuskeln) lösen sich in der Regel nur beim Verschlucken und für kurzzeitige Augenblicke, wenn geschluckte Lüfte aufgeschoben werden. In den meisten Refluxpatienten ist der Schließmechanismus des Bauches beeinträchtigt, so dass die Magensäuren nach oben strömen und die Wand der Ösophagus befallen.

Im Gegensatz zum Bauch ist dieser nicht von einer Schutzschleimhaut umschlossen ("primäre Refluxerkrankung"). Reflux tritt vor allem im Liegezustand und in der Bückenposition auf, wenn der Magensafts durch die Gravitation in Fahrtrichtung Ösophagus austritt. Der Ösophagus läuft durch eine Spalte im Diaphragma und mündet am Eingang zum Rachen.

Darüber hinaus kann eine eingeschränkte Mobilität der Ösophagus auch die Folge einer primären Refluxerkrankung sein. Fliesst die Magensäuren zurück, löst die Ösophagus in der Regel das "Säureproblem" durch eigene Bewegungen (Peristaltik). Der korrosive Magensaftsaft wird durch die Verschiebung wieder in den Bauch geschoben, so dass keine Gefahr von Schäden besteht.

Infolgedessen hat die saure Substanz einen verlängerten Aufenthalt an der Wand der Speiseröhre, was zu schweren Schäden und den charakteristischen Verbrennungsschmerzen (Sodbrennen) führt. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl weiterer Gefahrenfaktoren und möglicher Gründe für Magenverbrennungen oder Refluxe. Darunter fallen z.B. folgende Faktoren: Reflux kann auch durch andere Krankheiten oder Interventionen entstehen. Hier spricht man von einer "sekundären Refluxerkrankung".

Dies kann z.B. durch Folgeerkrankungen geschehen: Magenverbrennungen können auch als Folge von Operationen wie der Cardiomyotomie entstehen. Eine Einengung des Magenauslasses ist auch möglich, da hier die Entleerung des Magens nur mit Verzögerung erfolgen kann, was zu einem erhöhten Magendruck über einen längeren Zeitraum und damit auch zu einem höheren Refluxrisiko führt. Vorgeburt: Darüber hinaus kann eine vorzeitige Geburt beim Säugling einen Reflux auslösen, da der Schliessmuskel noch nicht reif ist.

Das sogenannte "Zollinger-Ellison-Syndrom" kann auch für den Reflux zuständig sein, bei dem durch eine pathologische überproduktion des hormonellen Gastrins eine vermehrte Magensäurebildung stattfindet. Das Hauptsymptom des Refluxes ist ein häufiger saurer Rülpser von Magensäuren und/oder Magenverbrennungen, der von Brennen in der Brust begleitet wird, was meist hinter dem Brustkorb auftritt.

In den meisten FÃ?llen nimmt das Unbehagen zu, wenn Sie sich beugen oder heftig anheben, sowie nach dem Essen gröÃ?erer, prickelnder und zuckerreicher Gerichte, zuckerreicher Lebensmittel (Kuchen, Bonbons, Desserts) oder dem Trinken von Ã-lkohol oder Rauchernahrung. Aufgrund der liegenden Position, in der Magensäure leicht in die Ösophagus eindringt, sind die Symptomatik in der Nacht besonders schwer.

Neben den charakteristischen Merkmalen gibt es bei vielen Patienten weitere Nachteile. So kann es durchaus sein, dass Patienten mit schweren Schäden an der Schleimhäute nur geringe Krankheitssymptome aufweisen, während in anderen Patienten, z.B. trotz massiver Magenverbrennungen, keine abnormalen Befunde gefunden werden. Je nach Schwere der Krankheit sind im Einzelnen welche Therapieschritte indiziert.

Wenn in einem frühen Stadium keine Veränderungen der Schleimhaut erkennbar sind, können die Symptome oft durch eine Veränderung der Ernährungsgewohnheiten und gewisser Lebensstilgewohnheiten gemildert werden. Doch in sehr wenigen Ausnahmefällen ist auch ein chirurgischer Einsatz erforderlich, um die Funktionalität des niederen Ösophagusverschlusses zu wiederherstellen. Beim Reflux spielt die Kost eine ganz spezielle Bedeutung, so dass die Symptome in der Regel durch eine Nahrungsumstellung erheblich gemildert werden können, insbesondere bei milden und mittleren Ausprägungen.

Es gibt jedoch einige Lebensmittel, die bei Magenverbrennungen weniger gutverträglich sind. Starke Essensmenge führt oft zu Magenverbrennungen. Dazu zählen zum Beispiel Lebensmittel mit hohem Fettgehalt, da dies die Spannungen des niederen Ösophagusschließmuskels verringert und auch die Entleerung des Magens hinauszögert, was das Verlustrisiko erhöht, dass Mageninhalte zurück in die Hörn....

Auch sollten Sie nicht zu viel Süßigkeiten zu sich nehmen, da zuckerhaltige Lebensmittel wie Torten, Süßspeisen, Limonaden und Säften die Produktion von Magensäure zusätzlich anregen und in vielen FÃ?llen den Reflux steigern. Scharfe Speisen oder Würzen wie Paprika, Pfeffer, Koblauch oder Chilischoten stimulieren ebenfalls die Säurenbildung, da das scharfe Alkali Capsaicin die Empfindlichkeit der Ösophagus zusätzlich steigert und oft die Symptome noch verschlimmert.

Hinzu kommt eine Vielzahl von verborgenen "Säurebildnern", die im Refluxfall besser zu vermeiden sind. Das Gleiche trifft auf Pfefferminztee zu, der in der Regel ein probates Mittel gegen viele Krankheiten ist, aber für Refluxe besser gemieden werden sollte, um eine weitere Muskelschwächung zu verhindern. Einige der Betroffenen melden auch erhöhte Symptome nach dem Genuss von saurem Gemüses oder Früchten (Zitrusfrüchte, Tomatensorten, etc.), während solche mit wenig Säuregehalt (z.B. Apfel oder Banane ) keine nachteiligen Wirkungen haben.

Daher wird bei Reflux und Magenverbrennungen eine fettreduzierte, ballaststoffreiche Diät mit hauptsächlich alkalischen Lebensmitteln empfohlen. Vielmehr ist es ratsam, mehrere kleine Gerichte bewußt und in Ruhestellung zu verzehren, wofür insbesondere das ausgiebige Kaudenken (Fletcher) bei Reflux zur Entlastung des Magens von Bedeutung ist. Abgesehen vom Verzehr ist ein ausreichender Alkoholkonsum sehr aufschlussreich.

Alkoholika - wie Nicotin - sollten so weit wie möglich vermieden werden, da sie einerseits eine vermehrte Säurebildung im Bauch verursachen und andererseits die Verspannungen des Schliessmuskels reduziert und die Muskelaktivität (Peristaltik) der Ösophagus beeinträchtigt wird. Wenn die Symptome nicht allein durch eine Veränderung der Lebens- und Essgewohnheiten gemildert werden können, ist der nächste Arbeitsschritt in der Regel der Versuch, die Refluxkrankheit mit Medikamenten zu behandel.

Bei nur milder Refluxkrankheit können auch H2-Blocker (z.B. ranitidine, cimetidine) eingesetzt werden, die auch die Freisetzung von Säure aus den Bauchspeicheldrüsenzellen verhindern, jedoch mit einer geringeren Wirksamkeit als diese. Die Wirksamkeit dieser Säureschutzmittel beträgt bis zu 12 Std., wenn man bedenkt, dass die aktiven Substanzen den Zusammenbruch anderer Medikamente im Organismus verhindern können und nicht gleichzeitig mit anderen Medikamenten eingenommen werden sollten.

Können Medikamente keine Wirkung entfalten oder sind die Beschwerden sehr stark oder anhaltend, kann in seltenen Ausnahmefällen ein chirurgischer Einsatz erforderlich sein. Das bisher am weitesten verbreitete Operationsverfahren ist die "fundoplicatio" ("Magenmanschettenoperation"), die offen oder endo-kopisch durchführbar ist und bei über 90 Prozentpunkten der Patientinnen und Patientinnen zu einer permanenten Behandlung der Refluxkrankheit durchführt.

Während des Eingriffs wird eine gastrische Stulpe um die Ösophagus angelegt, die den Durchgang in den Bauch einschränkt und letztendlich die Schwachstelle des niederen Schliessmuskels kompensiert. Dadurch kann die Speise zwar noch von der Ösophagus in den Bauch befördert werden, aber der Reflux wird durch die Stulpe unterbunden.

Darüber hinaus wird seit einiger Zeit ein neuartiges Operationsverfahren zur Refluxbehandlung angewendet, bei dem mit einem flexiblen Klebeband die Funktionsweise des niederen Ösophagusschließmuskels stabilisiert wird. Mit diesem so genannte "LINX Reflux Management System" wird ein Magnetring oberhalb des Bauches um die Ösophagus herum platziert. Diese ist so konstruiert, dass der Brei problemlos weiter in den Bauch eindringt.

Der Eingriff wird in Vollnarkose minimalinvasiv ("Schlüssellochoperation") ausgeführt, wobei nur ein kleiner Einschnitt über dem Nabel erforderlich ist. Jeder, der regelmäßig oder mehr als zwei Tage am Tag an Magenverbrennungen oder Rülpsern erkrankt, sollte zuerst einen Hausarzt konsultieren, um Organerkrankungen zu diagnostizieren oder auszuschließen. Denn wenn eine Refluxkrankheit über einen langen Zeitabschnitt andauert, können schwere Schäden an der Ösophagus und im Extremfall auch Krebs der Ösophagus auftreten.

Grundsätzlich ist es notwendig, bei anhaltender oder wiederkehrender Sodbrennenbildung mit den eigenen Lebens- und Essgewohnheiten sorgsam und bedenklich umzugehen, denn fettes Futter, zu viel Süße und vermehrter Verzehr von z.B. Kaffee und Kakao können die Entwicklung von Reflux ebenso fördern wie psychischer Stress, der den Bauch des Betroffenen "trifft".

Darüber hinaus ist eine Änderung gewisser Gewohnheiten (spätes Fressen, Schleifen usw.) für den Reflux von zentraler Bedeutung. Der Reflux tritt vor allem im Liege- und Biegezustand auf, weshalb sich die Patienten nicht unmittelbar nach dem Verzehr niederlassen sollten und in der Regel mit höherem Schlaf. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl anderer Optionen zur Eigenbehandlung von Magenverbrennungen mit Reflux, die die Symptome wirksam lindern können.

In vielen FÃ?llen hat sich die Kamele bewÃ?hrt, die eine entzÃ?ndungshemmende und beruhigende Wirkung auf die Ã?berreizten Bauchnerven hat und dazu beitragen kann, die Magensaftproduktion zu reduzieren. "Das " Rollen " sollte für einen Zeitraum von mind. einer Weile erfolgen, am besten am Morgen auf leeren Bauch und am späten Nachmittag unmittelbar vor dem Zubettgehen, ggf. bis zu dreimal am Tag.

Aus dem Sortiment der Kräuterheilmittel sind neben dem "Allheilmittel" Kamera, Fenchel, Balsam, Kochbanane und Brennnessel besonders geeignet, ebenso wie Baldrian in Tee- oder Tropfenform auch bei stressbedingter Durchbrennen. Die Homöopathie verfügt darüber hinaus auch über eine Vielzahl von wirksamen Mitteln gegen Reflux.

So kann z.B. die Robinie Pseudakazie (D6) bei starkem brennendem Schmerz und Bauchdruck sowie beim nächtlichen Säure-Rülpsen eingesetzt werden. Wenn neben Magenverbrennungen und Rülpsern z.B. Schüttelfrost, Brechreiz und Brechreiz auftreten und eine Aversion gegenüber gekühlten Getränken und Kaffeeständen erkennbar ist, kann auch Säureschwefelsäure (D6) das Mittel der Wahl sein.

In einigen FÃ?llen ist auch Nux vomica oder Capsicum geeignet. Bei gleichzeitiger Verbrennung der Ösophagus wird empfohlen, sie abwechselnd mit dem Kochsalz Nr. 2 (Calciumphosphoricum) zu verzehren, wodurch die exakte Wirksamkeit sowie die Dauer und Frequenz der Einnahme immer im Voraus mit einem geeigneten Fachmann abgestimmt werden sollte.

Akkupunktur kann auch die Symptome von Magenverbrennungen massiv mildern. Bewährtes Haushaltsmittel bei Magenverbrennungen sind feuchtwarme Kompressen am Oberleib oder eine Wärmeflasche, in manchen FÃ?llen kann auch die am besten verdÃ?nnte, wohltuende Warmmilch helfen. Proteinreiche Lebensmittel wie Kefir, Joghurt oder Quarkprodukte können helfen, die Symptome zu lindern, da sie das hormonelle Magen-Darm-Trakt freisetzen, was die Anspannung und damit die Verschließbarkeit des Muskelapparates erhöht.

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