Richard Freeman

Rich Richar Freeman

DEUTSCHE EDITION Intermediate Yoga Serie mit Richard Freeman. Der Name Richard Freeman ist der Name der folgenden Personen: Ashthanga mit Richard Freeman Die Leiche als Eingangstor zur Freiheit: ein Porträt des berühmten Ashtanga-Yogi Richard Freeman. Richard Freeman ist einer der wenigen Lehrer, die von Peter Jois (1915-2009) bevollmächtigt wurden, um in seiner Überlieferung zu unterrichten. Als Insider-Tipp wird er angesehen, weil es ihm wie keinem anderen gelungen ist, seine Studenten zu jenen Toren im Leib zu bringen, an denen sie ihre Kraft für sich selbst erproben.

"Der Yogaworkshop " ist eines der traditionsreichsten und traditionsreichsten Ashtanga-Studios in den USA. Wenn Sie an einer Lehrerausbildung oder einem der weltweiten Seminare von Richard Freeman teilhaben wollen, brauchen Sie vor allem Ausdauer. Oftmals steht nur noch ein einziger Ort auf der Warteschlange, da die Kurse von Freeman in der Regel schon nach kurzer Zeit voll ausgelastet sind.

Richard Freeman glänzt auch durch sein anscheinend "ablehnendes" Geschäftsgebaren. Niemals ist er der Yoga-Allianz beigetreten, einer Einrichtung, die heute dazu da ist, Lehrkräfte nach einheitlichem Standard in 273 unterschiedlichen Yogarichtungen auszubilden. Als Freeman seinen Lehrmeister K. Patthabhi Jois kennen lernte, hatte er bereits 19 Jahre Yogapraxis hinter sich.

Danach lernte er Iyengar Yoga, Sivananda Yoga, Bhakti Yoga, Tantra und Buddha. Richard Freeman lehrte der königlichen iranischen Adelsfamilie vier Jahre lang Yoga und spirituelle Technik. Damit er nicht den Eindruck erweckt, dass er die Angehörigen der königlichen Familien zu einem anderen Glaubensbekenntnis konvertieren wollte, musste Freeman Yoga ohne hinduistische und Buddhismus-Konzepte unterrichten.

Durch seine vielseitigen Erlebnisse verfügt er über ein ausgeprägtes theoretisches Wissen über Yoga, Islam, Sufismus and Buddha. Erst 1987 wurde er von Freeman entdeckt. Im gleichen Jahr nahm er an einem Seminar von Prattabhi Jois in Montana teil. Weniger als ein Jahr später gab Jois ihm die Genehmigung, der zweite westliche Lehrer von Asthanga zu sein.

Bis Freeman seinen Meister traf, hatte er bereits die meisten Yogastellungen gemeistert. Aber es war die Möglichkeit, wie Jois den Organismus in den Asanas verbinden konnte, die den Ausschlag gab. Nur durch diesen Zwischenschritt fühlte Freeman die Mittelachse seines Leibes und die Nadis, die Energiebahnen. Jois' Englisch war nicht sehr gut.

Er hat als Lehrmeister der altindischen Yogatradition sein Wissen ausschliesslich oral an seine Studenten weitergegeben. Er konnte Freeman Sanskrit unterrichten - die Unterrichtssprache, in der ihn sein eigener Lehrmeister, Sri T. Krishnamacharya (1888-1989), bereits unterrichtet hatte. Freeman hat in unterschiedlichen Kulturkreisen gelehrt, was für einen westlichen Studenten wirklich zählt.

Yogalehren müssen so gelehrt werden, dass sie aus den jeweiligen eigenen Kulturmustern heraus erlebt und nachvollzogen werden können. Eine von Freemans speziellen Errungenschaften ist, dass er die Strukturen des abendländischen und des orientalischen Gedankens untersucht hat und weiß, wie man eine Brücke zwischen beiden aufzeigt. Freeman illustriert mit kleinen, humoristischen Erzählungen fremdartige Zusammenhänge des westlich orientierten Denkprozesses.

"Freeman schätzt alle echten Yoga-Bewegungen." Er hebt immer wieder die Wichtigkeit der Überlieferung im Yoga hervor. Er gibt sein Wissen wie sein eigener Lehrmeister oral weiter. Weil der eigene Organismus und seine Energien nur aufgenommen werden können, wenn alle Wahrnehmungskanäle offen sind.

"Übung und alles kommt" - das ist das mittlerweile beliebte Motto von Peter Jois. Ein erster Eindruck von Freemans Werk vermittelt seine "Yoga Matrix", eine Audio-CD-Sammlung, in der er sein fundiertes mündliches Wissen weitergibt. Diese vier Wochen des Studiums sind für Freeman ein guter Anfang, um die inneren Grundlagen und Erscheinungsformen des Yoga von Asthanga zu ergründen.

Neben dem Erforschen der Körperanatomie und ihrer Energien spielt das Erforschen der antiken Schrift eine wichtige Rolle. Als eine der ersten Bundesbürgerinnen nahm Grischa Stiffin, Gründerin und Inhaberin des Ateliers "Ashtanga Yoga Berlin", 2005 an dieser Lehrerausbildung teil. Vormittags fanden die Kurse in der Klasse statt und am Abend lasen alle die Texten für den folgenden Tag - die Bhagavad Gita, Patanjali's Yoga Sutras und einige Upanischaden.

Ihre Zeit mit Freeman bezeichnet Grischa Steinin als ein Rätsel, das sich nach und nach zu einem immer klareren Gesamtbild zusammenfand, vor dem die Grundsätze der verschiedenen Yoga-Traditionen spielend erklärt wurden. Es ist klar, dass das Praktizieren nicht mit dem Leib endet, sondern anfängt. Er ist der erste Kschetra - ein Bereich, der es uns erlaubt, das Selbst zu entdecken.

Es ist Freeman in einzigartiger Art und Weise möglich, die Symbolsprache der Inder für unser westliches Gedankengut zugänglich zu machen. Der Yoga-Pfad setzt sich aus nur 1% theoretischen und 99% praktischen Elementen zusammen. Nur in der alltäglichen Praxis sehen wir unseren Leib und Verstand, kennen unsere Begrenzungen und werden uns unserer Dimension und Energiebewußt.

Der Freeman selbst gibt jedem, der ihn erfahren darf, die einmalige Gelegenheit, das Energiepotential eines Menschen zu erkennen. Weniger bedeutsam sind die fortschrittlichen Asanas, die Freeman in der Überlieferung seines Meisters nur wenig zeigt. Eher ist es das Energiezentrum des Leibes und die Kraft, die in einem "innerlich verbundenen" Leib fliesst und immer wahrnehmbar ist.

Das Energiepotential, das in jedem von uns, in jedem unserer Organe, meistens ungenützt ist, können wir auf intuitive Weise erkennen und verstehen.

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