Riversimple Rasa

Flußimple Rasa

Ein echtes ökologisches Juwel wird das Elektroauto "Rasa" der walisischen Firma Riversimple. Riversimple Rasa Clean little Rasa. Die Brexperiment Fuel Cell Minimal Car Riversimple Rasa. Zu den Pionieren auf dem Gebiet der Brennstoffzellenautos gehört Riversimple.

Das Elektroauto Riversimple Rasa: Wie dieses Fahrzeug unsere Beweglichkeit verändert.

Dieser Wagen soll unsere Beweglichkeit ändern, daher der Name: "Rasa", wie in Tabula rasa - ein Aufbruch. Zum einen hat er vier Elektromotoren, schöpft seinen Antrieb aus einer mit Wasserstoffen betriebenen Zelle und zum anderen sollte er kaum teuerer sein als ein Golfer pro Tag. Erfunden wurde der Zweisitzer von der walisischen Gesellschaft Riversimple, die vom früheren Formel-1-Ingenieur Hugo Spowers ins Leben gerufen wurde.

Ziel des Unternehmens: Fahrzeuge mit minimaler Umweltbelastung zu errichten. Die Rasa ist daher aus leichten Materialien gefertigt und mit einem Eigengewicht von 540 kg nicht einmal halb soviel wie ein normaler Pkw; mit 1,5 kg H2 kann sie 480 km zurücklegen. "Aber das Verkaufskonzept ist wirklich neu: "Wir vertreiben keine Fahrzeuge, wir vertreiben Mobilität", sagt Spowers.

Das bedeutet, dass die Miete von rund 650 EUR pro Tag die Rasa inklusive Instandhaltung, Versicherung und Kraftstoff beinhaltet.

Brennstoffzellen-Fahrzeug Riversimple Rasa: Clean little Rasa

Der weitsichtige Science-Fiction-Autor Jules Vern (20.000 Seemeilen unter dem Meer) sagte bereits im neunzehnten Jh. über die Brennstoffzelle: "Wasser ist die Steinkohle der Zukunft. 2. Der Energielieferant von morgen ist das durch Elektrizität zersetzte Trinkwasser. Die kleine Waliser Firma Riversimple will Teil des Clean-Mobility-Geschäfts sein und baut den Rasa, ein kleines Elektrofahrzeug mit zwei Sitzen in England.

Die Mini-Flügeltür hat keine besonders neue Technologie: Brennstoffzellen, Nabenmotoren, Hochleistungs-Kondensatoren und ein kohlenstoffverstärktes Einrohrsystem. Es ist alles schon da und auf dem neuesten technischen Niveau. In der Riversimple ist dieses Technologiepaket jedoch gut zusammengestellt. Dank seiner leichten Bauweise ist der Rasa nur 520 Kilogramm schwer. Über Hochleistungs-Kondensatoren liefert die 8,5-Kilowatt-Brennstoffzelle ihre Energie an vier kleine Nabenmotoren.

Bei einem Wasserstoffverbrauch von 1,5 Kilogramm verspricht der Bauherr eine Strecke von bis zu 480 km. Diese deckt alle Reparatur-, Wartungs- und Versicherungskosten sowie die Wasserstoffkosten.

Die Riversimple Rasa: Neue Versuche in die Auto-Zukunft aus Wales

Riversimple hat ein Wasserstoff-Auto entworfen, das nicht mehr als ein konventioneller Verbrennungsmotor gekostet hat. Das Auto kostete 78.540 EUR, die Miete liegt bei 1219 EUR - ein Argument für Technikfreaks und Umweltidealisten mit sehr großen Reserven. Die Riversimple beansprucht, die schrecklichen Ausgaben mit dem Rasa-Modell erheblich reduzieren zu können.

Diese Herangehensweise der Tablette Rasa ist also auch im Sinne des Wagens. Es sollte ein Fahrzeug gebaut werden, das länger hält und weniger kostet - das genaue Gegenteil von dem, was die großen Autofirmen heute fahren", sagt Spowers. "Im Jahr 2001 beschloss er "Nein" und hat seit 2007 eine neue Gesellschaft namens Riversimple gegründet.

Darauf folgen die ersten Muster der Rasa, die nun zur Serienreife gelangt. Das Triebwerk der Rasa arbeitet so: Eine 8,5 kW starke Zelle produziert durch die chemische Umsetzung von Stickstoff und Wasserdampf Strom. Die Rasa schafft eine Geschwindigkeit von bis zu 100 km/h, aus dem Stillstand heraus kommt das Fahrzeug innerhalb von 10 sec. zur vollen Fahrt.

Nach Riversimple beträgt die Entfernung mit einem Tank für 1,5 km. Obwohl auch andere Elektroautos durch diese so genannte Rückgewinnung Strom zurückgewinnen, können die Super-Kondensatoren wesentlich rascher geladen werden und sind daher für die kurzfristige Bremsenergiespeicherung besser geeignet. Der Toyota Mirai besticht durch voluminöse Eck- und Kantenformen, der Rasa durch seine runden, fließenden Körperformen.

Auch die Waliser Landesregierung, die das Vorhaben mit 2,6 Mio. EUR fördert, konnte von dem Konzept überzeugt werden. Ein Crowdfunding soll weitere zwei Mio. EUR bringen. Die ersten zwanzig Kopien des Rasa sollen nun gefertigt werden und als Beta-Versionen an die interessierten Anwender gehen, die das Fahrzeug dann auf Herz und Nieren prüfen, bevor es 2018 in Serie gehen soll.

Um sicherzustellen, dass sich so viele Fahrer wie möglich diese Technologie so schnell wie möglich erlauben können, vertraut der Produzent auf ein Leasingmodell: Der Auftraggeber bezahlt eine Monatsgebühr, die sowohl die Benutzung des Fahrzeugs als auch Kraftstoff, Instandhaltung und Versicherungen beinhaltet. Das erspart ihm den Kauf und auch den Werteverlust des Fahrzeugs, so Riversimple.

Dies ist kein neuartiges Angebot, aber in diesem Falle sollte die mäßige monatliche Rate etwas Besonderes sein. Der genaue Wert wird noch nicht genannt, aber die Größenordnung: etwa 650 EUR. So viel würde ein Fahrzeug mit Innenverbrennungsmotor auch koste, erläutert der Entrepreneur.

Die Basisversion des aktuellen SmartFortwo mit vier Jahren angenommener Haltezeit und einer Laufleistung von jährlich rund 1.000 Kilometer ist laut ADAC-Autokostenrechner mit 361 Cent pro Monat zu warten. Berücksichtigt man den Kaufpreis sowie den Wertminderungsaufwand und den höheren Aufwand für eine Vollkasko-Versicherung (mit 500 EUR Selbstbehalt), fallen Monatskosten von 621 EUR an.

Riversimple Gründer Spowers hat aber auch eine positive Antwort: "Wann immer jemand eine völlig neue Vorstellung hat, spricht jeder nur über die Gründe, warum sie nicht funktioniert. Brennstoffzellenfahrzeuge werden von Elektromotoren betrieben und haben die gleichen Reichweiten wie Verbrenner. Doch der Riversimple Rasa ist nur so viel pro Monat wert wie ein Smartmodell.

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